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Gericht verurteilt TV-Moderatorin wegen Drogenhandels zum Tod
Ein Kairoer Strafgericht hat Influencerin Sarah Khalifa und elf weitere Angeklagte zum Tod durch Erhängen verurteilt. Die 39-Jährige mit 2,5 Millionen Instagram-Followern weist die Vorwürfe zurück.
Publiziert heute um 11:39 Uhr LinkedIn Link kopiert Error occurred Facebook Link kopiert Error occurred X Link kopiert Error occurred E-Mail Link kopiert Error occurred Link kopieren Link kopiert Error occurred
TV-Moderatorin und Unternehmerin: Sarah Khalifa.
Foto: Instagram
In Ägypten ist sie eine bekannte Influencerin, TV-Moderatorin und Unternehmerin. Rund 2,5 Millionen Menschen folgen Sarah Khalifa allein auf Instagram. Bekannt wurde die 39-Jährige mit der Sendung «Mission Impossible» auf dem privaten Fernsehsender Al-Mehwar, die sich mit Kriminalfällen beschäftigt.
Nun steht sie selbst im Zentrum eines aufsehenerregenden Kriminalfalls. Ein Strafgericht in Kairo hat Khalifa zusammen mit elf weiteren Angeklagten wegen ihrer mutmasslichen Beteiligung an einem Drogenring zum Tode durch Erhängen verurteilt. Das berichtet die staatliche ägyptische Zeitung «Al-Ahram».
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Cookies zulassen Mehr Infos 750 Kilogramm Drogen beschlagnahmt
Den Verurteilten wird vorgeworfen, einer Organisation angehört zu haben, welche Rohstoffe zur Herstellung synthetischer Drogen aus dem Ausland eingeführt haben soll. Insgesamt standen 28 Personen vor Gericht. Neben den zwölf Todesurteilen wurden neun Angeklagte zu lebenslanger Haft verurteilt, sieben weitere wurden freigesprochen.
Nach Angaben der Ermittler wurden im Zusammenhang mit dem Fall rund 750 Kilogramm Drogen beschlagnahmt. Zudem sollen illegale Schusswaffen und Munition gefunden worden sein. Laut «Al-Ahram» sagten während des Verfahrens 20 Zeugen aus.
Sarah Khalifa weist Vorwürfe zurück: «Ich brauche kein Drogengeld»
Khalifa weist die Vorwürfe zurück. Laut dem Sender Al Jazeera erklärte sie, sie habe noch nicht einmal geraucht. «Meine Eltern haben mich gut erzogen. Sie sind Menschen, die beten. Und ich brauche kein Drogengeld», wurde die Moderatorin zitiert.
Vor dem Urteil hatte das Gericht die Einschätzung des ägyptischen Grossmuftis eingeholt, wie es bei Todesstrafen vorgesehen ist. Diese ist allerdings nicht bindend. Noch ist das Urteil nicht endgültig. In Khalifa und die anderen Verurteilten haben die Möglichkeit, dagegen vorzugehen. In Ägypten kann die Todesstrafe unter anderem für Mord, Terrorismus und Drogenhandel verhängt werden.
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