Vorwurf des Drogenhandels

Veröffentlicht: Vor 2 Stunden

von Benedict Hottner

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Ägyptische TV-Moderatorin zum Tode verurteilt

Videoclip • 59 Sek • Ab 12

Die ägyptische TV-Moderatorin Sarah Khalifa ist in einem großen Drogenprozess zum Tode verurteilt worden. Das Gericht in Kairo sieht sie als Teil eines Drogenrings. Khalifa bestreitet die Vorwürfe.

Sarah Khalifa ist in Ägypten vor allem durch die Sendung „Mission Impossible“ bekannt. In dem Format des Privatsenders al-Mehwar geht es um Kriminalfälle. Nun ist die 39-Jährige selbst wegen eines schweren Drogendelikts verurteilt worden.

Ein Strafgericht in Kairo sprach Khalifa und elf weitere Angeklagte am Samstag (5. September) schuldig – die Strafe: Tod durch Erhängen. Nach Angaben der staatlichen Zeitung „Al-Ahram“ soll Khalifa zu einer Gruppe gehört haben, die Rohmaterialien für die Herstellung synthetischer Drogen aus dem Ausland eingeführt habe.

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Insgesamt standen 28 Menschen vor Gericht. Die Ermittler:innen beschlagnahmten nach eigenen Angaben rund 750 Kilogramm Drogen sowie illegale Schusswaffen und Munition. Neun weitere Angeklagte wurden zu lebenslanger Haft verurteilt, sieben wurden freigesprochen.

Das Verfahren läuft bereits seit April 2025. Vor dem Urteil wurde außerdem die Einschätzung des ägyptischen Großmuftis eingeholt. Bei Todesurteilen ist dieser Schritt vorgeschrieben, die Stellungnahme des Großmuftis ist für das Gericht allerdings nicht bindend. Laut „Al-Ahram“ sagten während des Verfahrens 20 Zeug:innen aus.

Khalifa weist die Vorwürfe zurück. Nach Angaben von Al Jazeera sagte sie, sie rauche nicht einmal und brauche kein Geld aus dem Drogengeschäft. Wörtlich wird sie mit den Worten zitiert: „Meine Eltern haben mich gut erzogen. Sie sind Menschen, die beten. Und ich brauche kein Drogengeld.“

Neben ihrer Arbeit beim Fernsehen ist Khalifa auch als Unternehmerin und Social-Media-Persönlichkeit bekannt. Sie betreibt unter anderem eine Eventagentur und eine Klinik für Schönheitschirurgie. Auf Instagram folgen ihr rund 2,5 Millionen Menschen.

Das Todesurteil ist noch nicht endgültig. Die Verurteilten können Berufung einlegen. Nach Angaben von Al Jazeera ist zunächst ein Antrag beim Kassationsgerichtshof möglich, der eine erneute Prüfung des Verfahrens erreichen könnte. In Ägypten werden Todesstrafen unter anderem für Mord, Terrorismus und Drogenhandel verhängt. Nach Angaben von Amnesty International wurden dort im vergangenen Jahr 492 Todesurteile ausgesprochen und 23 Menschen hingerichtet.

Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.

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