Die deutschen Basketballerinnen spielen bei der Heim-WM um den Einzug ins Viertelfinale und haben ihr Selbstbewusstsein gefunden. Das liegt auch an einem Supertalent.
8. September 2026, 9:37 Uhr
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Vor dem letzten Gruppenspiel stand für Deutschlands Basketballerinnen alles auf dem Spiel. Nach der klaren Auftaktniederlage gegen Spanien und dem Sieg gegen Japan trat das Team gegen Mali deutlich gefestigter auf, gewann 83:58 und fand laut Bundestrainer Olaf Lange zu Selbstvertrauen und Ruhe. Entscheidend waren die starke Verteidigung, die Rückkehr der nach Lebensmittelvergiftung erholten Spielmacherin Alexis Peterson-Smalls sowie starke Auftritte von Luisa Geiselsöder mit 17 und Frieda Bühner mit 21 Punkten. Bühner, die als großes Talent gilt und in Berlin zum Fanliebling geworden ist, profitierte erneut von ihrer Rolle von der Bank und prägte das Spiel mit vier Dreiern. Durch den Sieg zog Deutschland als Gruppenzweiter in die K.-o.-Runde ein und trifft nun in einem dicht getakteten Turnier auf Südkorea, wobei nach Peterson-Smalls’ Motto nun jede Partie die letzte sein kann.
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Machte beim Sieg gegen Mali die meisten Punkte: Frieda Bühner.
© AP Photo/Ebrahim Noroozi/dpa
Es hätte für die deutschen Basketballerinnen sehr viel Grund gegeben, nervös zu sein. Vor dem dritten WM-Spieltag war noch alles möglich in der Gruppe A: Alle vier Teams hatten je einen Sieg. Die Deutschen konnten mit einem Sieg gegen Mali noch Gruppenerste werden und sich somit fürs Viertelfinale qualifizieren. Sie konnten mit einer Niederlage aber auch ausscheiden, was bei der Heim-WM in Berlin zum einen doch sehr traurig und zum anderen sehr enttäuschend gewesen wäre.
Aber die deutsche Mannschaft war nicht nervös. Sie hat nach der Watschn in Spiel eins am Freitag gegen Spanien in dieses Turnier gefunden. Am Samstag hatte sie Japan souverän geschlagen. Am Montag spielte sie gegen Mali die Anfangsnervosität endgültig raus. Im Spanienspiel, das mit 30 Punkten verloren ging, habe sein Team noch viel gezweifelt, sagte der Bundestrainer Olaf Lange nach dem 83:58-Sieg gegen Mali. Jetzt »haben wir unser Selbstvertrauen gefunden«. Und die Forward Frieda Bühner sagte: »Wir sind alle ein bisschen entspannter geworden.« Das Team vertraue sich nun gegenseitig. Alle wüssten, dass sie gemeinsam auch schlechte Phasen überstehen können.
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Diese Fragen beantwortet der Artikel:
Wie schafften die deutschen Basketballerinnen gegen Mali den Einzug in die K.-o.-Runde der Heim-WM?
Welche Spielerinnen prägten den deutschen Sieg und warum ist das Spiel gegen Südkorea nun so wichtig?