Anlässlich der ersten Westafrikanischen Jugendtage in Ghanas Hauptstadt Accra hat der Vorsitzende der ghanischen Bischofskonferenz, Bischof Matthew Kwasi Gyamfi, die Position der katholischen Kirche zur Unantastbarkeit des ungeborenen Lebens bekräftigt. Vor Vertretern junger Katholiken aus 16 westafrikanischen Nationen wandte sich das Kirchenoberhaupt gegen eine fortschreitende gesellschaftliche Akzeptanz von Abtreibungen in der Region.
„Habt Mut: Ich habe die Welt besiegt“ – unter diesem Wort aus dem Johannesevangelium stehen die ersten „West Africa Youth Days“, die am Montag in Accra, der Hauptstadt Ghanas, …
In seiner Eröffnungspredigt unterstrich Bischof Gyamfi, dass jedes gezeugte Kind Teil des göttlichen Plans sei und keine Schwangerschaft als Zufall betrachtet werden dürfe. Mit Verweis auf die katholische Glaubenslehre rief er die Jugendlichen dazu auf, sich gesellschaftlichen Strömungen entgegenzustellen, die die Abtreibung von Schwangerschaften als Normalität darstellen. Zudem ermutigte er die Teilnehmenden, das Treffen als geistlichen Einkehrort für Gebet, Austausch und persönliche Reflexion zu nutzen.
Die bis zum 11. September dauernde Großveranstaltung wird von einer Grußbotschaft von Papst Leo XIV. begleitet. In einer Videobotschaft appellierte das Kirchenoberhaupt an die afrikanische Jugend, angesichts von Armut, Migration und regionalen Konflikten als Akteure des Friedens und des Zusammenhalts in ihren Herkunftsländern aufzutreten.
(vatican news – mg)