Konsequenzen angekündigt
Münchner stürzt offenbar auf Mauritius 125 Meter in den Tod
13.08.2025Lesedauer: 2 Min.
Der Berg Le Mont Brabant ragt hinter den Palmen am Sandstrand hervor (Symbolfoto): Ein junger Münchner soll hier nach einem Sturz verstorben sein. (Quelle: imagebroker/Imago)
Ein Urlaub auf Mauritius wird für eine bayerische Familie zur furchtbaren Erfahrung. Ein junger Münchner ist tot. Der zuständige Minister reagiert.
Was als Traumurlaub geplant war, endete für eine bayerische Familie in einer Tragödie: Ein 20-jähriger Student aus München ist am Dienstag offenbar bei einer Wanderung auf Mauritius ums Leben gekommen. Wie lokale Medien berichten, war der junge Mann auf dem Gipfel des Le Morne Brabant 125 Meter in die Tiefe gestürzt.
Der Unfall ereignete sich demnach am 12. August gegen 14 Uhr während einer gemeinsamen Wanderung mit seinen Eltern auf den 550 Meter hohen Berg im Südwesten der Insel. Ein Notruf ging bei der Feuerwehr ein, doch die Bergung gestaltete sich aufgrund des steilen Geländes schwierig. Mit einem Hubschrauber konnte der 20-Jährige schließlich geborgen werden – die zahlreichen Verletzungen führten jedoch zu seinem Tod im Krankenhaus.
Die Ursache des Sturzes ist noch ungeklärt. Nach Angaben des mauritischen Kulturministers Mahen Gondeea war die Familie ohne ortskundigen Führer unterwegs. Der Minister kündigte als Konsequenz neue Sicherheitsvorschriften an, um künftige Unfälle zu verhindern.
Der Student war am 6. August auf Mauritius angekommen und wohnte mit seinen Eltern im Vier-Sterne-Hotel La Pirogue an der Westküste. Die geplante Abreise der Familie war für den 18. August vorgesehen.
Der Le Morne Brabant gilt als historisch bedeutsamer Ort – er diente einst entflohenen Sklaven als Zufluchtsort und steht seit 2008 als Symbol des Widerstands gegen die Sklaverei auf der Unesco-Liste besonders geschützter Landschaften. In den vergangenen Jahren kam es dort wiederholt zu Wanderunfällen mit Verletzten.
