Er hat lange in Deutschland gelebt und lehrt seit vergangenem Jahr an einem Priesterseminar in Luanda: Für uns schildert P. Juan Riquelme seine Eindrücke vom Papstbesuch in Angola:

Leo in Angola: Eindrücke unseres Korrespondenten

Stefan v. Kempis beobachtet für uns von Luanda aus die Reise von Papst Leo XIV. durch Angola. Hier sind seine Eindrücke.

„Ich bin sehr, sehr zufrieden: Die Stimmung heute früh in Kilamba war wunderbar! Ehrlich gesagt hatte ich mir ein bisschen Sorgen darüber gemacht, ob die ganze Organisation und Logistik klappen würden, und dann hat alles so gut geklappt. Die Stimmung war wunderbar, die Organisation war erfolgreich, und die Leute waren sehr zufrieden. Der Papst hat eine gute Predigt gehalten, in der er meiner Meinung nach vor allem Hoffnung gebracht hat. Natürlich hat er auch über Versöhnung und Frieden gesprochen, aber vor allem über Hoffnung: Nicht im Schmerz gefangen bleiben, sich nicht der Hoffnung verschließen, sondern im Gegenteil mit Hoffnung auf die Zukunft schauen. Und mit Christus unterwegs sein, denn der Auferstandene geht an unserer Seite, wenn wir „den Weg des Leidens und der Bitterkeit beschreiten“.

„Er hat sehr gut die Lage in Angola beschrieben“

Er hat sehr gut die Lage in Angola beschrieben, die Armut und vielen Leiden infolge des Krieges, hat aber auch über Korruption gesprochen. Für die natürliche Religion, die in Afrika, in Angola sehr stark ist, hat er wertschätzende Worte gefunden, aber auch betont, wie wichtig es für Christen ist, ihren Glauben nicht „mit magischen oder abergläubischen Elementen zu vermischen“, sondern der Lehre der Kirche treu zu bleiben. Außerdem hat er gesagt, dass wir als Zeichen der Liebe mit anderen teilen sollen. Und heute Nachmittag hat er in Muxima, diesem bei Angolanern besonders beliebten Ort, der dem Herzen der Muttergottes gewidmet ist, den Rosenkranz gebetet.

„Der Papstbesuch ist ein großes Geschenk für dieses Land!“

„Angola ist vor allem ein sehr junges Land“

Er kommt aus Südspanien, hat über zwanzig Jahre in Deutschland gelebt und arbeitet seit September 2024 in Angola: Pater Juan Riquelme.

Ich bin auf jeden Fall sehr zufrieden. Was ich heute mitbekommen habe bei der Feier der Messe und in Muxima, ist, dass die Menschen sehr, sehr glücklich darüber sind, dass sie ihre Freude, die sie so stark kennzeichnet, zum Ausdruck bringen konnten. Der Papstbesuch ist ein großes Geschenk für dieses Land! Ich hoffe, dass aus ihm große Früchte für dieses Land entstehen können.“

(vatican news – sk)