Reifenwechsel und kleine Reparaturen sind für Fahrerin Amsatou (24) ein Kinderspiel Elizabeth Adewale Solide Fahrzeuge sind kein Luxus, sondern ein Muss
Bei solchen Touren sind insbesondere in schwer zugänglichen Gebieten stabile Geländewagen ein Muss: Wer Projektfachleuchte, lebenswichtige Güter und Briefe für die Patenkinder transportiert, darf sich unterwegs nicht selbst in Gefahr bringen. Für die Fahrzeugflotte von Plan International gelten daher strenge Sicherheitsvorschriften, bevor eine Tour zu den isoliertesten und am stärksten von Krisen betroffenen Gemeinden beginnen kann.
Über die Herausforderungen, denen sie sich stellen muss, sagt Amsatou: „Vor kurzem hatte ich mitten im Busch eine Fahrzeugpanne. Die Situation war brenzlig, ich musste das Büro anfunken und um Hilfe bitten. Es war dramatisch, aber der Vorfall hat meine Widerstandskraft weiter gestärkt.“ Von den 20 Personen, die den Fuhrpark von Plan International Niger betreuen, sind nur zwei Frauen, und Amsatou ist die einzige Fahrerin in der Region Tahoua. „Ich bin von Natur aus eine Optimistin und sehe jede Prüfung als Chance zum Lernen. Ich fühle mich bei meiner Arbeit nie allein, ich weiß, dass ich immer auf die Unterstützung meiner Kollegen zählen kann“, sagt die 24-Jährige.