Drei Jahre nach dem sensationellen Halbfinal-Einzug bei der Weltmeisterschaft in Katar hat sich Marokko abermals für die WM qualifiziert. Beim 5:0 gegen den Niger wurde der letzte Schritt gemacht.

Großer Jubel: Marokko qualifiziert sich für die WM 2026.
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Vor drei Jahren waren die Marokkaner die große Sensation in Katar, stürmten bis ins Halbfinale und wurden am Ende stolzer WM-Vierter. Jetzt dürfen die „Löwen vom Atlas“ vom nächsten WM-Märchen träumen. Mit einem 5:0 (2:0)-Sieg gegen den Niger machten sie am Freitag ihre Teilnahme an der Weltmeisterschaft klar.
Zwei Spieltage vor dem Ende führen die Nordafrikaner mit acht Punkten Vorsprung auf den Zweiten Tansania die Qualifikationsgruppe E an und können damit rechnerisch nicht mehr eingeholt werden. Gegen Niger schossen Ismael Saibari (29. Minute/38.), Ayoub El Kaabi (51.), Hamza Igamane (69.) und Azzedine Ounahi (84.) die Tore.
Leichtes Spiel für Marokkos Starensemble
Die Nigrer spielten darüber hinaus lange Zeit in Unterzahl, nachdem Abdoul-Latif Goumey in der 26. Spielminute die Gelb-Rote Karte gesehen hatte. Mit einem Mann mehr auf dem Platz hatte die Gastgeber um ihre Stars Achraf Hakimi (Paris Saint-Germain), Brahim Diaz (Real Madrid) sowie dem Neu-Leverkusener Eliesse Ben Seghir leichtes Spiel.
Dass Marokko bereits am Freitag alles klarmachen konnte, lag auch an Verfolger Tansania, der wenige Stunden zuvor beim 1:1 in Kongo gepatzt hatte.
Marokko hatte 2022 in Katar unter Erfolgscoach Walid Regragui unter anderem Belgien, Spanien und Portugal besiegt und stand damit als erste afrikanische Mannschaft in einem WM-Halbfinale. Dort setzte es eine 0:2-Niederlage gegen Frankreich, ehe auch noch das Spiel um Platz drei gegen Kroatien mit 1:2 verloren ging.