Die Aida Stella steuert auf einwöchiger Rundtour im Indischen Ozean Ziele wie Mauritius, La Réunion, Seychellen und Madagaskar an.
Madagaskar bietet laut Bordlektor Cornély einzigartige Tierwelt und Eindrücke; Guides berichten von Geschichte und wirtschaftlichen Herausforderungen.
Auf Nosy Be und Nosy Komba erleben Gäste Traumstrände, Korallen, Lemuren, herzliche Begegnungen und regionale Handwerkskunst; Kreuzfahrten sind online und telefonisch buchbar.
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An diesem Morgen drehen nicht nur die üblichen Jogger ihre Runden auf Deck 12, auch zahlreiche andere Gäste haben sich einen Platz an der Reling gesucht. Gegen sieben Uhr sollte die „Aida Stella“ die Bucht von Antsiranana erreichen, hatte Kapitän Jan Peter Lindner am Vorabend angekündigt. Der Zeitplan passt und pünktlich gleitet das Kreuzfahrtschiff an einem kleinen Leuchtturm vorbei, der bei den Gästen sofort zum beliebten Fotomotiv wird. Ein langer Sandstrand ist noch menschenleer, auf der Steuerbordseite leuchten rötliche Steilklippen mit dem grüne Regenwald um die Wette. Langsam wendet der Kapitän das gut 250 Meter lange Schiff und steuert rückwärts den einzigen größeren Liegeplatz im Hafen von Antsiranana an. Zwischen Containern warten dort bereits Dutzende gelbe Tuktuks, eine lange Schlange an Geländewagen zieht sich von der Pier den Hügel bis zur Stadt hinauf. Die Fahrer winken fröhlich und machen Handyfotos vom Schiff, dann wird die Gangway ausgefahren und etliche Urlauber betreten zum ersten Mal in ihrem Leben den Inselstaat Madagaskar.
Traumstrände, beschauliche Orte und Meer
Die Schiffe der Aida-Flotte steuern regelmäßig verschiedene Ziele im Indischen Ozean an. Eine Rundtour führt in zwei Wochen von Mauritius über La Réunion und die Seychellen bis nach Madagaskar und zurück. „Die ,Aida Stella‘ hat weniger Tiefgang als große Kreuzfahrtschiffe und kann auch kleine Häfen anlaufen“, erläutert Kapitän Lindner, der seit mehr als 20 Jahren zur See fährt. Sein Traumziel sind die Seychellen, dort ankert das Schiff vor der Insel La Digue. Mit Tenderbooten gelangen die Gäste an Land und spazieren durch ehemalige Kokosnussplantagen zu dem berühmten Traumstrand Anse Source d’Argent mit seinen markanten Granitfelsen. Zwei weitere Tage liegt das Schiff im Hafen der Hauptstadt Viktoria. Das kleine Stadtzentrum mit Uhrenturm und bunten Gebäuden im Kolonialstil ist fußläufig erreichbar, sehenswert ist auch der Botanische Garten, in dem die berühmte Palmenart Coco de Mer mit ihren riesigen Kokosnüssen wächst.

Auf Nosy Komba sind viele Einheimische mit den typischen Pirogen unterwegs.
Foto:
Brigitte Bonder
Für Bordlektor Michael Cornély ist Madagaskar das spannendste Ziel der Reise. Die viertgrößte Insel der Welt ist für ihre eindrucksvolle Tier- und Pflanzenwelt bekannt und bietet auf der Kreuzfahrt einen Einblick in das „echte Afrika“.
Als das Kreuzfahrtschiff in den Hafen von Antsiranana einläuft, ist die gesamte Stadt auf den Beinen. Madagassische Guides in grünen Shirts empfangen die Passagiere und lotsen sie zu ihren Bussen. Eine von ihnen ist Sophie Ralaivao. Sie erläutert, dass der alte Name der Stadt, Diego Suarez, auf portugiesische Seefahrer zurückgeht, die im 16. Jahrhundert anlandeten. „Später eroberten Franzosen das ganze Land“, gibt sie einen kurzen Einblick in die Geschichte. „Und seit 1960 ist Madagaskar unabhängig.“ Die wirtschaftliche Lage jedoch sei schwierig, die Arbeitslosigkeit hoch. Gerade an beliebten Aussichtspunkten versuchen daher viele Einheimische, etwas an die Touristen zu verkaufen. Für wenige Dollar gibt es Vanille, selbst gemachte Magneten oder Schnitzereien.
„Die Inselwelt ist noch ein echtes Paradies.“
Ralaivao zeigt der Gruppe den heiligen Zuckerhut-Berg, dann rumpelt der Bus weiter durch Dörfer mit einfachen Wellblechhütten. Kinder winken am Straßenrand, überall laufen Zebu-Rinder frei herum. Nach einem Stopp an den berühmten Affenbrotbäumen, den Baobab, und einem kurzen Shoppingbummel in Antsiranana geht es zurück zum Schiff.
Am nächsten Tag erreicht die „Aida Stella“ Nosy Be im Nordwesten von
Madagaskar. „Die Inselwelt ist noch ein echtes Paradies“, schwärmt Lektor Cornély und besteigt eines der Ausflugsboote, das am Kreuzfahrtschiff angelegt hat. An Bord begrüßen Guide Dophaise und Kapitän Olivier ihre Gäste, dann geht es in rascher Fahrt zum weißen Traumstrand auf Nosy Tanikely. Es ist überraschend wenig los, lediglich ein Dutzend Urlauber schnorchelt im seichten Wasser. Vor der Taucherbrille zeigen sich intakte Korallen, bunte Fischschwärme ziehen vorüber.

Lokale Guides erklären die landestypischen Bäume.
Foto:
Brigitte Bonder
„Habt ihr Schildkröten gesehen?“, fragt Dophaise. Die Schnorchler nicken glücklich und weiter geht es nach Nosy Komba. „Nosy heißt einfach Insel“, sagt der Guide und lockt im Regenwald einige Lemuren mit Bananen an. Die kleinen Affen gibt es nur auf Madagaskar, schon bald springen sie vorsichtig von einer Schulter zur nächsten. Dophaise blickt in fröhliche Gesichter und spaziert zurück zum Dorf. „Hier gibt es keinen Strom, gekocht wird auf Holzkohlefeuer“, erläutert er. Über die Besucher freuen sich die Bewohner sehr und bieten an kleinen Ständen bunte Bilder, Handwerk und Gewürze an. Alles wirkt aufgeräumt, überall hängen selbst gestickte Decken und bunte Strandtücher. Jeder noch so kleine Einkauf geht mit einer herzlichen Begegnung einher und so nehmen die Reisenden nicht nur Souvenirs, sondern auch unvergessliche Eindrücke mit an Bord. Von der Reling aus winken sie Olivier und seiner Crew ein letztes Mal zu, dann nimmt die „Aida Stella“ langsam Fahrt auf und gleitet aus der Bucht von Nosy Be hinaus auf das offene Meer.
Zur Sache
Kreuzfahrt im Indischen Ozean
Anreise: Aida bietet Anreisepakete ab zahlreichen Flughäfen in Deutschland inklusive Transfer zum Schiff.
Pauschalreisen
: Auf der zweiwöchigen Kreuzfahrt mit den Schiffen von Aida Cruises steuern die Gäste vier Länder im Indischen Ozean an. Die Rundtour führt von Port Louis auf Mauritius über La Réunion, die Seychellen mit La Digue und Mahé nach Madagaskar und zurück. Alle Kreuzfahrten können online über www.aida.de oder mit telefonischer Beratung unter 0381/ 20 27 07 22 gebucht werden.
Übernachten: Die „Aida Stella“ hat 14 Decks mit insgesamt 1101 Kabinen. Die gemütlichen Innenkabinen verfügen über ein Doppelbett oder zwei Einzelbetten, Bad, TV und Klimaanlage. Außenkabinen bieten dazu Ausblick und einen kleinen Sitzbereich, die Balkonkabinen warten mit Sitzgelegenheit und Hängematte auf dem Balkon auf. An Bord gibt es ein mehr als 6600 Quadratmeter großes Sonnendeck mit Poollandschaft und Sportdeck, einen Spa-Bereich, eine Shopping-Plaza sowie Kids Club und Teens Lounge.
Essen und Trinken
: An Bord befinden sich acht verschiedene Restaurants. In den Büfett-Restaurants gibt es wechselnde Themen entsprechend der Reiseroute, teils gegen Aufpreis wird à la Carte in den Gourmet-Restaurants gespeist. 14 Bars locken zum Beispiel mit Cocktails am Pool oder zum Kaffee im Heck mit Ausblick, abends wird in der Anytime Bar gefeiert.
Info
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Die Reise wurde unterstützt von Aida Cruises.
Diese Fragen und Antworten wurden mit KI basierend auf unseren Artikeln erstellt.
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