
Fußball-WM 2026
Stand: 10.10.2025 11:37 Uhr
Mohammed Amoura hat Algerien zur Fußball-WM 2026 geschossen. Der Stürmer von Bundesligist VfL Wolfsburg war der entscheidende Mann beim Sieg der „Wüstenfüchse“ gegen Somalia. Lob für Algerien gab es von höchster Stelle.
„One, two, three – viva l’Algérie“ – mit diesem schmissigen Reim (in gleich drei Sprachen) beginnen die Glückwünsche von Gianni Infantino an die algerische Nationalmannschaft. Der FIFA-Präsident hat es sich nicht nehmen lassen, Algerien höchstpersönlich auf seinem Instagram-Account in einem Video-Post zur fünften WM-Teilnahme zu gratulieren.
Amoura mit Doppelpack gegen Somalia
Möglich gemacht hat die Qualifikation nicht zuletzt Mohammed Amoura. Der Wolfsburger Stürmer spielte nicht nur in den im Posting gezeigten Videosequenzen eine Hauptrolle, sondern auch am Donnerstagabend auf dem Platz: Der 25-Jährige war mit zwei Toren der entscheidende Mann beim 3:0 (2:0)-Erfolg gegen Somalia, der das Ticket zur WM-Endrunde brachte.
Der pfeilschnelle 1,68-Meter-Mann hatte sein Team bereits in der siebten Minute auf die Siegerstraße geführt. Nach dem 2:0 von Riyad Mahrez (19.) von Manchester City sorgte Amoura nach knapp einer Stunde für den Endstand und die erste Endrunden-Teilnahme seit 2014. Zuvor hatten sich die „Wüstenfüchse“ bereits 1982, 1986, und 2010 für die WM qualifiziert.
Kann Algerien an die Erfolge von 2014 anknüpfen?
An 2014 erinnerte dann auch Infantino in seinem Video – und damit an den bisher größten Erfolg der Nordafrikaner. Vor elf Jahren sind sie bis ins Achtelfinale gekommen – und hatten dort den späteren Weltmeister Deutschland am Rande einer Niederlage (1:2 n.V.).
„2026 habt ihr die Chance, ein neues glorreiches Kapitel eurer Fußball-Geschichte zu schreiben“, erklärte der 55-Jährige pathetisch. Mit Blick auf das Turnier in den USA, Mexiko und Kanada fügte der Funktionär hinzu: „Zum fünften Mal in eurer Geschichte wird eure Hymne auf der internationalen Bühne erklingen und eure Spieler können Weltstars werden.“
In Wolfsburg läuft’s (nur) bei Amoura
Viel Glanz gab es in Amouras Wahlheimat Wolfsburg in dieser Saison noch nicht. Nach sechs Spieltagen laufen die „Wölfe“ einmal mehr den eigenen Ansprüchen hinterher – fünf Punkte haben sie erst geholt, Platz 15 ist notiert.
Aber: An Amoura liegt es nicht. Der Algerier hat bereits zwei Tore selbst erzielt und zwei weitere vorbereitet. Damit ist er der beste Scorer des Teams. Und vielleicht kann der Algerier ja nach seiner Rückkehr auch am Mittellandkanal für zusätzlichen Schwung sorgen.
Infantino war von den Leistungen Amouras und seiner Mitspieler jedenfalls sehr angetan: „Bravo! Genießt es. Wir sehen uns, bis bald.“

Nach dem fünften sieglosen Spiel in Folge droht den „Wölfen“ am Sonntag in der Fußball-Bundesliga das Abrutschen auf einen Abstiegsplatz.

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