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Washington – Nur 17 Dollar pro Kopf und Jahr – so wenig geben Niedriglohnländer wie Mali, Äthiopien und Uganda für die Gesundheit ihrer Bewohner aus. Die Weltbank veranschlagt mindestens 60 US-Dollar als nötig für eine grundlegende Versorgung. Damit liegt der tatsächliche Wert bei weniger als einem Drittel des Mindestbedarfs.
Diese Zahlen hat die Organisation jetzt veröffentlicht. Sie basieren auf Daten aus 2024 und setzen sich aus staatlichen Mitteln und internationalen Hilfsgeldern zusammen.
Indien und Pakistan: Auch hier fehlt Geld
Etwas besser, aber immer noch kritisch: Staaten mit unterem mittlerem Einkommen wie Indien, Pakistan, Vietnam und die Salomon-Inseln. Hier betrug der Median knapp 47 US-Dollar – ebenfalls deutlich unter dem für diese Ländergruppe errechneten Minimum von etwa 90 Dollar.
Und es könnte noch schlimmer kommen: Die Washingtoner Institution warnt davor, dass die Ausgaben für Gesundheit in vielen dieser Nationen bis zum Ende des Jahrzehnts weiter zurückgehen könnten. Der Grund: Die internationale Entwicklungshilfe wurde zuletzt massiv zurückgefahren.
USA, Deutschland und Frankreich kürzen
Neben den USA, die ihre Gelder drastisch kürzten, kündigten auch Deutschland, Frankreich und Großbritannien Einsparungen an. Laut Weltbank ist eine funktionierende Gesundheitsversorgung entscheidend für Wirtschaftswachstum und neue Jobs.