Das Okavango-Delta in Botswana

Das Okavango-Delta in Botswana

picture-alliance / © Evolve/Photoshot | MARTIN HARVEY

Bei den Travelbook-Awards 2025 gewinnt das Okavango-Delta in Botswana mit 45 Prozent als das beste nachhaltige Safari-Reiseziel.
Das Delta bietet umweltfreundlichen Tourismus und zahlreiche Erlebnismöglichkeiten.
Es ist außerdem bekannt für seine außergewöhnliche Tier- und Pflanzenwelt.

Bei den diesjährigen Travelbook Awards 2025 gab es ein Reiseziel, das besonders herausstach: das Okavango-Delta in Botswana. Mit 45 Prozent gewann es die Kategorie „Bestes Reiseziel für eine nachhaltige Safari“. Damit setzte es sich gegen starke Konkurrenz durch – darunter der Iona-Nationalpark in Angola, das Madikwe Game Reserve in Südafrika, der Pantanal-Nationalpark in Brasilien und das Tabin-Wildreservat auf Borneo. Insgesamt stimmten rund 150.000 Leser in verschiedenen Kategorien ab.

Elefantenherde im Okavango-Delta

Elefantenherde im Okavango-Delta

picture alliance / Amazing Aerial Agency | charl tait

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Außergewöhnliche Tier- und Pflanzenwelt

Das Okavango-Delta liegt mitten in der sonst trockenen Kalahari-Wüste, die einen großen Teil Botswanas bedeckt. Durch das Feuchtgebiet fließen viele Seitenarme und Nebenflüsse des Okavango-Flusses, die eine vielfältige Landschaft aus Inseln, Lagunen und festen Landflächen entstehen lassen. Das Delta ist besonders bekannt für seine beeindruckende Fauna- und Pflanzenwelt.

Das Delta beherbergt eine Vielfalt von Tierarten, laut der Unesco unter anderem auch die „weltweit am stärksten gefährdeten Großsäugetierarten, wie Geparden, Breitmaulnashörner, Spitzmaulnashörner, afrikanische Wildhunde und Löwen.“ Und diese Auswahl zeigt nur einen Teil der Tierarten, die im Okavango-Delta entdeckt werden können.

Löwen trinken aus einem Wasserloch, Botswana

Löwen trinken aus einem Wasserloch, Botswana

picture alliance / Paul Allen/robertharding | Paul Allen

Nachhaltigkeit wird hier großgeschrieben

In Botswana wird besonders auf umweltfreundlichen und sozial verantwortlichen Tourismus geachtet. Dafür gibt es unter anderem das Botswana Ecotourism Certification System. Dieses System legt Regeln und Standards fest, damit der Tourismus nachhaltig ist. Camps und Unterkünfte sind an verschiedene Vorgaben gebunden, darunter Regelungen zum Umweltschutz sowie zum Umgang mit der lokalen Bevölkerung. Statt Massentourismus finden Reisende im Okavango-Delta ein persönliches und naturnahes Abenteuer.

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, das Gebiet zu erkunden. Man kann von einem der Wassercamps aus starten und in einem traditionellen Einbaumboot – dem sogenannten Mokoro – durch die verschiedenen Wasserwege des Deltas fahren. Alternativ bietet sich ein Aufenthalt in einem Buschcamp an, von dem aus man mit einem Geländewagen die Tierwelt aus nächster Nähe beobachten kann.

Die Grenze zu Südafrika liegt etwa 1000 Kilometer südöstlich von Botswana. Von Johannesburg und Kapstadt gibt es regelmäßige Flüge in die Kleinstadt Maun am Rand des Okavango-Deltas. Von dort kann man das Delta gut erreichen.

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