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Dieser Ausraster hat Konsequenzen! Kameruns Stürmer-Legende und heutiger Verbandspräsident Samuel Eto’o (44) wurde nach seinem Ausraster beim Ausscheiden im Viertelfinale des Afrika-Cups gegen Marokko (0:2) für vier Spiele gesperrt. Außerdem kassierte er eine Geldstrafe in Höhe von 20.000 Dollar! Das entschied der Disziplinarausschuss des afrikanischen Fußball-Verbandes CAF.

Das ist passiert: In einem viral gegangenen Video ist zu sehen, wie Eto’o während des Spiels in der Präsidentenloge des Prinz-Moulay-Abdellah-Stadions aufsteht, tobt und wild gestikuliert. Offenbar wegen heftiger Kritik an einer Schiedsrichter-Entscheidung.

Die Szene wirkt fast surreal: Eto’o, aufgebracht, wendet sich in Richtung von CAF-Präsident Patrice Motsepe und Marokkos Verbandschef Fouzi Lekjaa, die nur wenige Plätze entfernt sitzen – und ihn offensichtlich ignorieren.

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Wann genau das Video aufgenommen wurde, ist unklar. Doch der Zusammenhang lässt sich leicht herstellen: In der 67. Minute wird Kameruns Angreifer Bryan Mbeumo nach einem Kontakt mit Marokkos Verteidiger Adam Masina im Strafraum nicht der erhoffte Strafstoß zugesprochen – kurz darauf fällt das entscheidende 0:2 durch Ismaël Saibari.

Schiedsrichter-Ansetzung sorgte für Kamerun-Ärger

Eto’os Ärger hatte sich allerdings bereits am Vortag aufgestaut: Nachdem Marokko offiziell Beschwerde gegen den ursprünglichen Spielleiter Amin Omar (Ägypten) eingelegt hatte, setzte die CAF kurzerhand den mauretanischen Referee Dahane Beida an. Der kamerunische Verband wurde über die Änderung offenbar nicht informiert. Etwas, was Eto’o öffentlich monierte.

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Kameruns Verband Fecafoot nahm die Entscheidung der Strafe für Eto’o zur Kenntnis, klagt aber an, dass es ein unfaires Verfahren gegeben habe.

Es ist nicht das erste Mal, dass Eto’o für Negativschlagzeilen sorgt: Nach einem Spiel bei der U20-WM der Frauen im September 2024 hatte er wegen Fehlverhaltens eine noch dickere Strafe bekommen: Er musste eine Sperre von einem halben Jahr absitzen!