Edelweiss streicht Flüge in die USA und nach Oman.Die Airline verstärkt stattdessen Flüge zu beliebten Ferienzielen.Dazu gehören die Malediven, Namibia und Kurzstrecken wie Faro.
Die Lufthansa-Tochter Edelweiss hat wegen der hohen Kerosinpreise durch den Iran-Krieg und wegen sinkender Nachfrage mehrere Flüge in die USA aus dem Programm genommen. Bald sollen auch Flüge aus dem Oman gestrichen werden. Jetzt gibt die Airline bekannt, dass sie durch die frei gewordenen Kapazitäten das Flugangebot auf anderen Strecken erweitert.
Damit stärke die Ferienfluggesellschaft insbesondere Destinationen mit hoher Nachfrage, heisst es in einer Medienmitteilung. So bietet Edelweiss ab dem 3. Juli 2026 neu zwei wöchentliche Verbindungen auf die Malediven an. Die Flüge finden jeweils am Dienstag und Freitag statt.
Auch die Strecke nach Windhuk in Namibia wird verstärkt. Ab dem 15. Juli 2026 bietet Edelweiss neu drei wöchentliche Flüge an. Ergänzend zu den bestehenden Verbindungen montags und freitags wird ein zusätzlicher Flug am Mittwoch durchgeführt.
Für den Herbst 2026 plant Edelweiss zudem weitere Zusatzflüge zu Ferienzielen im Indischen Ozean, um der saisonal erhöhten Nachfrage nach Badeferien gerecht zu werden.
Wohin zieht es dich in den Ferien?
Auch auf der Kurzstrecke erweitert Edelweiss das Angebot mit zusätzlichen Kapazitäten zu beliebten Ferienzielen. Dazu gehören unter anderem Faro in Portugal, die spanischen Ferieninseln Gran Canaria und Mallorca sowie der berühmte spanische Wallfahrtsort Santiago de Compostela. Ebenfalls zusätzliche Kapazitäten soll es für Newquay im Südwesten Englands und Bergen an der Südwestküste von Norwegen geben.
Weitere Anpassungen im Kurzstreckenprogramm würden laufend geprüft, schreibt Edelweiss. Die neuen Flüge sind ab sofort über die Edelweiss-Website und andere Verkaufskanäle buchbar.
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Fabian Pöschl (fpo) arbeitet seit 2020 für 20 Minuten. Er ist Verantwortlicher Wirtschaftsnews im Ressort News, Wirtschaft & Videoreportagen.
