27.12.2025 um 16:04 Uhr |
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Acht Menschen, darunter ein ranghoher Militär, waren bei dem Absturz eines libyschen Flugzeugs am Dienstag in der Türkei ums Leben gekommen. Die türkische Regierung ehrt die Opfer mit einer Zeremonie.
Die Türkei hat nach einer Militärzeremonie die sterblichen Überreste des bei einem Flugzeugabsturz getöteten libyschen Generalstabschefs Mohammed al-Haddad und seiner Delegation in das nordafrikanische Land überführt. Hochrangige Regierungsvertreter, darunter Verteidigungsminister Yasar Güler, nahmen gemeinsam mit dem libyschen Botschafter und trauernden Angehörigen an der Zeremonie auf dem Luftwaffenstützpunkt Mürted in Ankara teil, wie die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu berichtete.
Der Privatjet, der die Delegation nach den Verteidigungsgesprächen in Ankara zurück nach Tripolis bringen sollte, war am Dienstag abgestürzt. Alle fünf Delegationsmitglieder, darunter Al-Haddad, sowie drei Besatzungsmitglieder kamen dabei nach türkischen Angaben ums Leben. Die Türkei gilt als wichtigster Unterstützer der Regierung in Tripolis, deren Generalstabschef Al-Haddad war.(dpa/rt)