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Stuttgart – Bei diesem Namen werden böse Erinnerungen wach! Der Engländer Stuart Attwell (43), der seit 2009 FIFA-Schiedsrichter ist und vornehmlich in der Premier League zum Einsatz kommt, leitet das Testspiel der deutschen Nationalmannschaft am Montag (20.45 Uhr/ live ARD) gegen Ghana in Stuttgart.

Noch nie war er als Schiedsrichter bei einem DFB-Spiel im Einsatz. Dafür als Videoschiedsrichter. Und nicht bei irgendeinem. Unvergessen: Attwell war beim bitteren Viertelfinal-Aus der deutschen Elf bei der Heim-EM 2024 gegen den späteren Europameister Spanien (1:2 n.V.) als VAR im Einsatz. Wie auch am Montag fand das Spiel in Stuttgart statt.

Dem Schiri droht eine riesige Fan-Wut!

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Damals hatte ein Handspiel des Spaniers Marc Cucurella (27) im Strafraum nach einem Torschuss von Jamal Musiala (106.) für Riesen-Aufregung in der Verlängerung (106.) gesorgt. Schiedsrichter Anthony Taylor (47) hatte weiterspielen lassen. Und Attwell als Videoschiedsrichter (VAR) nicht eingegriffen.

Der Aufreger in der Verlängerung: Jamal Musiala schießt, Spaniens Marc Cucurella geht mit der Hand zum Ball

Der Aufreger in der Verlängerung: Jamal Musiala schießt, Spaniens Marc Cucurella geht mit der Hand zum Ball

Foto: picture alliance/Sipa USA

Brisantes Wiedersehen für die DFB-Elf

„Wahnsinn!“, hatte Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) damals nach Abpfiff getobt und gesagt: „Dass es dann keinen Elfmeter gibt – das kann ich nicht akzeptieren.“ Ex-DFB-Kapitän Michael Ballack (49) hatte geschimpft: „Ein klareres Handspiel gibt es nicht mehr im Fußball.“

Durchaus kurios: Zuvor im deutschen EM-Achtelfinale gegen Dänemark (2:0) hatte Attwell als Videoschiedsrichter noch bei einer vergleichbaren Szene auf Handelfmeter für Deutschland entschieden. Nun gibt es das Wiedersehen.

Ob sich Nagelsmann und seine DFB-Stars über dieses Wiedersehen aber wirklich freuen?