{"id":10057,"date":"2026-04-25T21:57:19","date_gmt":"2026-04-25T21:57:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/10057\/"},"modified":"2026-04-25T21:57:19","modified_gmt":"2026-04-25T21:57:19","slug":"demokratische-republik-kongo-alle-sind-hinter-den-rohstoffen-her","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/10057\/","title":{"rendered":"Demokratische Republik Kongo: Alle sind hinter den Rohstoffen her"},"content":{"rendered":"<p>    Inhalt<br \/>\n    <a class=\"article-toc__fullview z-text-button\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2025-01\/demokratische-republik-kongo-m23-rohstoffe-kaempfe-ruanda\/komplettansicht\" data-ct-label=\"all\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><br \/>\n        Auf einer Seite lesen<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p>            Inhalt        <\/p>\n<p>Seite 1Alle sind hinter den Rohstoffen her<\/p>\n<p>                                            <a class=\"article-toc__item article-toc__link\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2025-01\/demokratische-republik-kongo-m23-rohstoffe-kaempfe-ruanda\/seite-2\" data-ct-label=\"2\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><br \/>\n                    Seite 2&#8243;Wir befreien euch, niemand muss sich f\u00fcrchten&#8220;<br \/>\n                <\/a><br \/>\n                                            <a class=\"article-toc__item article-toc__link\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2025-01\/demokratische-republik-kongo-m23-rohstoffe-kaempfe-ruanda\/seite-3\" data-ct-label=\"3\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><br \/>\n                    Seite 3Ruanda hat sich unentbehrlich gemacht<br \/>\n                <\/a><\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">&#8222;Geht weg von der Mauer, ab hinter das Haus&#8220;, ruft der Sicherheitsbeauftragte eines Hotels in <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/goma\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Goma<\/a>. Dorthin haben sich die wenigen Menschen aus dem Ausland gefl\u00fcchtet, die noch in Goma sind. Drau\u00dfen fliegen Gewehrkugeln. <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2025-01\/demokratische-republik-kongo-goma-m23-militaer\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Die neuen Besatzer der Millionenstadt in der Demokratischen Republik Kongo<\/a>, die Miliz M23 und ruandische Soldaten, versuchen, Pl\u00fcnderer mit Warnsch\u00fcssen zu vertreiben. Vergeblich. Junge M\u00e4nner r\u00e4umen das Lager einer Hilfsorganisation schr\u00e4g gegen\u00fcber dem Hotel aus.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die Pl\u00fcnderer ziehen mit Solarpaneelen vorbei. Fette Beute, denn in Goma gibt es kaum Strom. Es sind noch nicht alle Leitungen repariert, die im Krieg zerst\u00f6rt wurden. Die Zentralregierung in <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/kinshasa\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Kinshasa<\/a> hat zudem das Internet gekappt, um die Kommunikation f\u00fcr die Besatzer zu erschweren \u2013 und um den Shitstorm in den sozialen Medien zu vermeiden.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Viele Menschen in Goma empfinden es als Schmach, dass die Armee es nicht schafft, das Territorium des Landes zu verteidigen \u2013 nicht einmal Goma, das Handelszentrum f\u00fcr Rohstoffe, eine Metropole mit einer Million Einwohnern und ungef\u00e4hr genauso vielen Gefl\u00fcchteten. Ein Sicherheitsexperte, der schon lange im Kongo arbeitet, sagt: &#8222;Offiziere stecken das Geld in ihre Tasche. Die Soldaten bekommen weder ausreichend Sold noch Ausbildung.&#8220;\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2025-01\/demokratische-republik-kongo-m23-rebellen-ruanda-kaempfe-ostkongo-faq\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Die M23<\/a> besetzt den gr\u00f6\u00dften Teil der Provinz Nord-Kivu und st\u00f6\u00dft in S\u00fcd-Kivu <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2025-01\/kongo-rebellen-m23-goma-ruanda\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">immer weiter vor<\/a>. Ihr Ziel ist die Hauptstadt Kinshasa, 1.800 Kilometer von Goma entfernt. Die M23 will das Regime st\u00fcrzen.\n<\/p>\n<p>                            Soldaten der kongolesischen Armee (FARDC) gaben sich den M23 geschlagen. Sie werden von Milizen auf Laster verfrachtet. Das Ziel: unbekannt.             \u00a9\u00a0Daniel Buuma\/\u200bGetty Images<\/p>\n<p>                            Eine Angeh\u00f6rige eines festgenommenen FARDC-Soldaten bricht bei der Verhaftung ihres Mannes zusammen.             \u00a9\u00a0Daniel Buuma\/\u200bGetty Images<\/p>\n<p>        Jeder hat seine eigenen Sorgen        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">In manchen Vierteln der Stadt wird noch geschossen. Die M23 durchk\u00e4mmt die Stra\u00dfen nach Widerst\u00e4ndlern. Wo es ruhiger ist, trauen sich einige Menschen wieder aus dem Haus. \u00dcberall liegen Milit\u00e4runiformen. Die Soldaten haben sie weggeworfen und versuchen nun, sich als Zivilisten auszugeben. Marktfrauen stellen erste St\u00e4nde mit S\u00fc\u00dfkartoffeln und dem traditionellen Sombe-Gem\u00fcse auf.\n<\/p>\n<p>                            \u00a9\u00a0Lea Dohle<\/p>\n<p>\n                                        Newsletter<br \/>\n                                        Was jetzt? \u2013 Der t\u00e4gliche Morgen\u00fcberblick<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__text\">Starten Sie mit unserem kurzen Nachrichten-Newsletter in den Tag. Erhalten Sie zudem freitags das digitale Magazin ZEIT am Wochenende.<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__datapolicy\" hidden=\"\">\n            Mit Ihrer Registrierung nehmen Sie die <a href=\"https:\/\/datenschutz.zeit.de\/zon#Newsletter\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Datenschutzerkl\u00e4rung<\/a> zur Kenntnis.\n        <\/p>\n<p>    Vielen Dank! Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.<\/p>\n<p>Pr\u00fcfen Sie Ihr Postfach und best\u00e4tigen Sie das Newsletter-Abonnement.<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Mindestens 100 Tote und 2.000 Verletzte hat es bei den K\u00e4mpfen in Goma bereits gegeben. Im Gef\u00e4ngnis sollen 160 inhaftierte Frauen umgekommen sein. Sie wurden von anderen H\u00e4ftlingen vergewaltigt, als die W\u00e4rter sich davonmachten, weil die M23 kam. Danach brach ein Feuer aus. Die Frauen sind verbrannt. Und Tausende M\u00e4nner sind ausgebrochen.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Den \u00c4rzten fehlt es an allem, an Betten, an Medikamenten, an Verb\u00e4nden. Mitarbeiter des Roten Kreuzes r\u00e4umen die Leichen auf den Stra\u00dfen weg und desinfizieren die Stadt, damit keine Seuchen ausbrechen. Die Helfer tragen gelbe Schutzanz\u00fcge und Masken. Die toten K\u00f6rper stecken sie in wei\u00dfe S\u00e4cke. Menschen laufen an den Helfern vorbei, ohne sie zu beachten. Jeder hat seine eigenen Sorgen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Inhalt Auf einer Seite lesen Inhalt Seite 1Alle sind hinter den Rohstoffen her Seite 2&#8243;Wir befreien euch, niemand&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":10058,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17],"tags":[192,194,190,188,193,191,462,461,1263,753,189,283,3706,403,485],"class_list":{"0":"post-10057","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-demokratische-republik-kongo","8":"tag-dem-rep-kongo","9":"tag-democratic-republic-of-the-congo","10":"tag-demokratische-republik","11":"tag-demokratische-republik-kongo","12":"tag-dr-congo","13":"tag-dr-kongo","14":"tag-drc","15":"tag-drk","16":"tag-goma","17":"tag-kinshasa","18":"tag-kongo","19":"tag-politik","20":"tag-rohstoff","21":"tag-ruanda","22":"tag-un"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/116467586981634549","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10057","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=10057"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10057\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/10058"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=10057"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=10057"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=10057"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}