{"id":10111,"date":"2026-04-26T00:19:04","date_gmt":"2026-04-26T00:19:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/10111\/"},"modified":"2026-04-26T00:19:04","modified_gmt":"2026-04-26T00:19:04","slug":"internationale-sudan-konferenz-in-berlin-groesste-humanitaere-krise-der-gegenwart","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/10111\/","title":{"rendered":"Internationale Sudan-Konferenz in Berlin \/ Gr\u00f6\u00dfte humanit\u00e4re Krise der Gegenwart &#8230;"},"content":{"rendered":"<p class=\"date\">13.04.2026 \u2013 10:00<\/p>\n<p class=\"customer\">\n                        <a class=\"story-customer\" title=\"weiter zum newsroom von Diakonie Katastrophenhilfe\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/nr\/6693\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Diakonie Katastrophenhilfe<\/a>\n                    <\/p>\n<p><a class=\"glightbox event-trigger\" href=\"https:\/\/cache.pressmailing.net\/thumbnail\/story_hires\/d70c2bd4-10a0-4cb0-8923-349bfb38da42\/Gefluechtetencamp%20Ts~iegfried%20Modola.jpg.jpg\" data-description=\"Eine Mutter h\u00e4lt ihre kleine Tochter im Arm, inmitten einer Gruppe von gefl\u00fcchteten Frauen, die nach ihrer Flucht vor der schweren Gewalt im Zusammenhang mit dem B\u00fcrgerkrieg im Sudan im tschadischen Doroti im Osten des Landes Zuflucht gesucht haben, am 19. November 2025. &#010;&#010;Siegfried Modola \/ Diakonie Katastrophenhilfe \/ Weiterer Text \u00fcber ots und www.presseportal.de\/nr\/6693 \/ Die Verwendung dieses Bildes f\u00fcr redaktionelle Zwecke ist unter Beachtung aller mitgeteilten Nutzungsbedingungen zul\u00e4ssig und dann auch honorarfrei. Ver\u00f6ffentlichung ausschlie\u00dflich mit Bildrechte-Hinweis.\" data-category=\"medialightbox\" data-action=\"click\" data-label=\"single\" data-value=\"69dc9f4c270000fd2c384f36\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" height=\"540\" with=\"720\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/internationale-sudan-konferenz-in-berlin-gr-te-humanit-re-krise-der-gegenwart-verlangt-entschlossene.jpeg\"   alt=\"Internationale Sudan-Konferenz in Berlin \/ Gr\u00f6\u00dfte humanit\u00e4re Krise der Gegenwart verlangt entschlossenes Handeln\" class=\"single\"\/><\/a><\/p>\n<p><a data-category=\"citylink-story-view\" data-action=\"click\" data-label=\"Citylink in Meldungsansicht\" class=\"story-city event-trigger\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/regional\/Berlin\" title=\"News aus Berlin \" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Berlin<\/a> (ots)<\/p>\n<p> Deutsches Sudan-Netzwerk fordert konkrete Schritte gegen den Hunger, zum Schutz der Zivilbev\u00f6lkerung und f\u00fcr eine gest\u00e4rkte Friedensdiplomatie <\/p>\n<p>Am 15. April j\u00e4hrt sich der Ausbruch des bewaffneten Konflikts im Sudan zum dritten Mal. An diesem Tag findet in Berlin die dritte internationale Sudan-Konferenz statt, die die Bundesregierung gemeinsam mit Gro\u00dfbritannien, Frankreich, den USA sowie der Europ\u00e4ischen und Afrikanischen Union ausrichtet. Sie vereint drei Elemente: ein Au\u00dfenministertreffen, eine humanit\u00e4re Konferenz mit Finanzierungszusagen und eine Zusammenkunft ziviler Akteure, um einen Friedensfahrplan auszuhandeln. Als Netzwerk, von dem viele Mitglieder seit Jahren im Land Hilfsprogramme umsetzen, fordern wir konkrete Schritte, um die Menschen im Sudan besser zu sch\u00fctzen und einem Ende des Krieges, der vor allem die Zivilbev\u00f6lkerung trifft, n\u00e4herzukommen.<\/p>\n<p> Wir begr\u00fc\u00dfen die Initiative der Bundesregierung, zivilgesellschaftliche Organisationen zentral in die Sudan-Konferenz einzubinden und konkrete Ergebnisse auf der Konferenz erzielen zu wollen. Zugleich ist klar: Auf Absichtserkl\u00e4rungen m\u00fcssen konkrete Ma\u00dfnahmen folgen. Das verlangt die katastrophale humanit\u00e4re Lage im Sudan: Bis zu 13,5 Millionen Menschen sind vertrieben worden, davon suchen rund 4,5 Millionen Menschen insbesondere in den Nachbarl\u00e4ndern Schutz. Zw\u00f6lf Millionen Menschen, vor allem Frauen und M\u00e4dchen, sind von geschlechtsspezifischer Gewalt bedroht. Rund die H\u00e4lfte aller Menschen im Sudan sind von akuter Mangel- und Unterern\u00e4hrung betroffen. Weitere Regionen stehen vor einer Hungersnot. <\/p>\n<p>Als Netzwerk fordern wir: <\/p>\n<p>Der Schutz der Zivilbev\u00f6lkerung muss oberste Priorit\u00e4t haben. Menschen in Not brauchen ungehinderten und sicheren Zugang zu humanit\u00e4rer Hilfe &#8211; unabh\u00e4ngig von einem Waffenstillstand. Angriffe der Konfliktparteien auf Schulen, Krankenh\u00e4user und humanit\u00e4re Helfende richten sich gegen die Zivilbev\u00f6lkerung. Sexualisierte Gewalt gegen Frauen und M\u00e4dchen sowie Hunger werden als Mittel der Kriegsf\u00fchrung eingesetzt. Sie stellen schwere Verletzungen des humanit\u00e4ren V\u00f6lkerrechts dar. Es braucht mehr Druck auf die Konfliktparteien, um die Zivilbev\u00f6lkerung und zivile Einrichtungen zu sch\u00fctzen, und damit Hilfsprogramme nicht l\u00e4nger eingeschr\u00e4nkt werden und humanit\u00e4rer Zugang gew\u00e4hrleistet wird. Die von Deutschland mitgegr\u00fcndete Atrocity Prevention Coalition f\u00fcr den Sudan sollte V\u00f6lkerrechtsverst\u00f6\u00dfe klar benennen und Verantwortung einfordern. Direkte und starke Beteiligung zivilgesellschaftlicher Akteure an politischen Prozessen unterst\u00fctzen: Die sudanesische Zivilgesellschaft hat im Sudan und in der Diaspora wirksame Strukturen f\u00fcr humanit\u00e4re Hilfe und politischen Dialog geschaffen. Nur durch die ma\u00dfgebliche Einbindung ziviler Akteure &#8211; insbesondere von Frauen- und Jugendgruppen &#8211; kann sichergestellt werden, dass eine politische L\u00f6sung des Krieges gerecht, inklusiv und nachhaltig ist. Daf\u00fcr braucht es st\u00e4rkere politische und finanzielle Unterst\u00fctzung. Gelder f\u00fcr humanit\u00e4re Hilfe m\u00fcssen aufgestockt werden: Im vergangenen Jahr war der humanit\u00e4re Hilfsplan in H\u00f6he von 4,2 Milliarden US-Dollar nur zu 39.5 Prozent gedeckt; der Hilfsplan f\u00fcr 2026 ist bislang nur zu 16 Prozent finanziert. Wir begr\u00fc\u00dfen das bisherige finanzielle Engagement der Bundesregierung. Doch angesichts von fast 34 Millionen Menschen, die humanit\u00e4re Hilfe ben\u00f6tigen, sind weitere substanzielle Zusagen f\u00fcr humanit\u00e4re Gelder dringend notwendig. Sudanesische Hilfsgruppen wie die Emergency Response Rooms sowie von Frauen gef\u00fchrte Organisationen sollten Hauptempf\u00e4nger der neuen Gelder sein. Sie helfen landesweit unter enormen Risiken auch dort, wo internationale Organisationen schwer oder nicht pr\u00e4sent sein k\u00f6nnen. Externe wirtschaftliche und politische Interessen sch\u00fcren den Krieg: Wir fordern die Konferenzteilnehmenden auf, in einen st\u00e4rkeren Dialog mit den Konfliktparteien und Unterst\u00fctzerstaaten zu treten, um wirtschaftliche Aktivit\u00e4ten zu unterbinden, die den Krieg finanzieren und somit verl\u00e4ngern. Die geltenden Beschl\u00fcsse des UN-Sicherheitsrates m\u00fcssen von allen UN-Mitgliedstaaten umgesetzt werden. <\/p>\n<p> Das Deutsche Sudan-Netzwerk setzt sich aus \u00fcber 30 humanit\u00e4ren, friedens- und entwicklungspolitischen Organisationen, menschenrechtlichen Akteuren sowie politischen Stiftungen innerhalb Deutschlands zusammen. Gemeinsames Ziel ist, auf die Lage und das Leid der Menschen im Sudan politisch und medial aufmerksam zu machen, sowie sudanesische Stimmen zu verst\u00e4rken. <\/p>\n<p>Die folgenden Netzwerkmitglieder tragen diese Pressemitteilung mit: <\/p>\n<p> Aktion gegen den Hunger <\/p>\n<p> Amnesty International Deutschland e.V. <\/p>\n<p> \u00c4rzte ohne Grenzen Deutschland e.V. <\/p>\n<p> Brot f\u00fcr die Welt <\/p>\n<p> CARE Deutschland e.V. <\/p>\n<p> Deutsche Welthungerhilfe <\/p>\n<p> Diakonie Katastrophenhilfe <\/p>\n<p> Gesellschaft f\u00fcr bedrohte V\u00f6lker e.V. <\/p>\n<p> International Rescue Committee (IRC) Deutschland <\/p>\n<p> Norwegian Refugee Council <\/p>\n<p> ONE <\/p>\n<p> Plan International Deutschland <\/p>\n<p> Save the Children Deutschland e.V. <\/p>\n<p> Tier\u00e4rzte ohne Grenzen e. V. <\/p>\n<p> World Vision Deutschland e.V. <\/p>\n<p>Mehrere Netzwerkmitglieder senden diese Pressemitteilung aus. Doppelsendungen bitten wir daher zu entschuldigen. <\/p>\n<p class=\"contact-headline\">Pressekontakt Diakonie Katastrophenhilfe:<\/p>\n<p class=\"contact-text\">Tommy Ramm &#8211; Pressesprecher, Tel.: 030 65211 1225, 0162 2553859<br \/><a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/6693\/mailto: tommy.ramm@diakonie-katastrophenhilfe.de\" class=\"uri-mailto\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"> tommy.ramm@diakonie-katastrophenhilfe.de<\/a><\/p>\n<p class=\"originator\">Original-Content von: Diakonie Katastrophenhilfe, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"13.04.2026 \u2013 10:00 Diakonie Katastrophenhilfe Berlin (ots) Deutsches Sudan-Netzwerk fordert konkrete Schritte gegen den Hunger, zum Schutz der&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":10112,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[235],"tags":[183,2008,2409,1481,184,186,185,187,267],"class_list":{"0":"post-10111","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-sudan","8":"tag-bild","9":"tag-hilfsorganisation","10":"tag-hunger","11":"tag-konflikte","12":"tag-presse","13":"tag-pressemeldung","14":"tag-pressemitteilung","15":"tag-pressemitteilungen","16":"tag-sudan"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/116468145368676527","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10111","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=10111"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10111\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/10112"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=10111"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=10111"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=10111"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}