{"id":10348,"date":"2026-04-26T13:54:40","date_gmt":"2026-04-26T13:54:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/10348\/"},"modified":"2026-04-26T13:54:40","modified_gmt":"2026-04-26T13:54:40","slug":"niger-entfuehrungsfall-von-eva-g-spitzendiplomat-launsky-unterstuetzt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/10348\/","title":{"rendered":"Niger-Entf\u00fchrungsfall von Eva G.: Spitzendiplomat Launsky unterst\u00fctzt"},"content":{"rendered":"<p>Der Sonderbeauftragte des Bundeskanzlers f\u00fcr globale Angelegenheiten, Peter Launsky-Tieffenthal, hilft im Fall der im Niger entf\u00fchrten \u00d6sterreicherin. Launsky unterst\u00fctze auf Ersuchen von Au\u00dfenministerin Beate Meinl-Reisinger (Neos) seit dem Sommer die Bem\u00fchungen um Freilassung von Eva G., teilte das Au\u00dfenministerium der APA anl\u00e4sslich des Jahrestags der Entf\u00fchrung mit. Der Spitzendiplomat hat bereits in mehreren Entf\u00fchrungsf\u00e4llen erfolgreich vermittelt.<\/p>\n<p>Zuletzt war Launsky-Tieffenthal an der Befreiung des \u00f6sterreich-israelischen Doppelstaatsb\u00fcrgers Tal Shoham beteiligt. Shoham kam im Oktober des Vorjahres nach zwei Jahren Geiselhaft im Gazastreifen frei.\u00a0<\/p>\n<p>Der Ex-Generalsekret\u00e4r im Au\u00dfenministerium und fr\u00fchere Unter-Generalsekret\u00e4r bei der UNO in New York war au\u00dferdem unter anderem in die Freilassung von \u00f6sterreichischen Kidnappingopfern aus Afghanistan, dem Jemen, Iran und den Fall der Salzburger Sahara-Geiseln eingebunden.<\/p>\n<p>    &#8222;Immer ein Team Effort&#8220;<\/p>\n<p>Launsky-Tieffenthal betont, dass derartige Entf\u00fchrungsf\u00e4lle &#8222;immer ein Team Effort&#8220;, also eine gemeinsame Anstrengung darstellten. Viele Personen und Institutionen seien involviert, sagte er zur APA. Wichtig seien Kontakte zu Partnern und Reisen in die Region. Dass es Entf\u00fchrern generell um L\u00f6segeld gehe, dementierte der Diplomat. Es w\u00fcrden politische oder rechtliche Ziele verfolgt oder auch wirtschaftliche Vorteile angestrebt.<\/p>\n<p>Zum aktuellen Entf\u00fchrungsfall von Eva G. \u00e4u\u00dferte sich Launsky nur zur\u00fcckhaltend. Es gebe Kontakte zu Staaten, Gruppierungen und Institutionen sowie einen engen Austausch mit der Familie der \u00d6sterreicherin, verriet er lediglich.<\/p>\n<p>    Entf\u00fchrung vor einem Jahr<\/p>\n<p>Eva G. war vor einem Jahr entf\u00fchrt worden. Bewaffnete M\u00e4nner drangen laut Augenzeugen am Abend des 11. J\u00e4nners 2025 in ihr Haus in der nigrischen W\u00fcstenstadt Agadez ein und verfrachteten sie in einen Gel\u00e4ndewagen. Die \u00d6sterreicherin, die seit fast drei Jahrzehnten in Agadez lebt, ist in der Region sehr gut vernetzt, berichtete das lokale Infoportal A\u00efr-Info. Demnach hatte G. schon Jahre zuvor Entf\u00fchrungsdrohungen erhalten.<\/p>\n<p>Die Sicherheitslage in der Sahelzone ist nach Milit\u00e4rputschen in Mali, Burkina Faso und Niger 2021, 2022 und 2023 sehr angespannt. Das \u00f6sterreichische Au\u00dfenministerium hat wegen der Anschlags- und Entf\u00fchrungsgefahr eine Reisewarnung f\u00fcr den Niger ausgesprochen. Die Zahl der Entf\u00fchrungen von ausl\u00e4ndischen Staatsb\u00fcrgern stieg im Vorjahr stark an.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der Sonderbeauftragte des Bundeskanzlers f\u00fcr globale Angelegenheiten, Peter Launsky-Tieffenthal, hilft im Fall der im Niger entf\u00fchrten \u00d6sterreicherin. 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