{"id":10744,"date":"2026-04-27T06:17:28","date_gmt":"2026-04-27T06:17:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/10744\/"},"modified":"2026-04-27T06:17:28","modified_gmt":"2026-04-27T06:17:28","slug":"wahlen-in-libyen-stehen-auf-der-kippe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/10744\/","title":{"rendered":"Wahlen in Libyen stehen auf der Kippe"},"content":{"rendered":"<p>Der von den Vereinten Nationen entsandte Koordinator Raisedon Zenenga sagte, eines der dr\u00e4ngendsten Probleme sei die noch immer fehlende Rechtsgrundlage f\u00fcr eine Abstimmung. Es habe auf dem Dialogforum in einem Hotel in der N\u00e4he von Genf &#8222;hitzige Debatten&#8220; gegeben und einige Mitglieder h\u00e4tten damit gedroht abzureisen.<\/p>\n<p>&#8222;Das libysche Volk wird sich sicherlich im Stich gelassen f\u00fchlen&#8220;, sagte Zenenga. Die Menschen hofften weiter darauf, ihre demokratischen Rechte auszu\u00fcben und am 24. Dezember\u00a0w\u00e4hlen zu k\u00f6nnen. &#8222;Das ist kein gutes Zeichen f\u00fcr die Glaubw\u00fcrdigkeit und Relevanz des Dialogforums.&#8220;<\/p>\n<p><a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/maas-einmischung-in-libyen-muss-endlich-enden\/a-58019181\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Bundesau\u00dfenminister Heiko Maas und UN-Generalsekret\u00e4r Ant\u00f3nio Guterres hatten die libyschen Politiker im Juni bei einer Konferenz in Berlin<\/a> aufgerufen, Differenzen zu \u00fcberbr\u00fccken. &#8222;Nach jahrzehntelanger Diktatur und einem jahrelangen Konflikt wollen die Menschen Libyens endlich geh\u00f6rt werden&#8220;, hatte Maas gesagt.<\/p>\n<p>Seit zehn Jahren im B\u00fcrgerkrieg<\/p>\n<p>Die Wahlen w\u00e4ren ein bedeutender Schritt in den internationalen Bem\u00fchungen, Libyen zu stabilisieren. Seit dem\u00a0Sturz des Machthabers Muammar Gaddafi 2011 befindet sich das nordafrikanische Land in einem B\u00fcrgerkrieg. Besonders m\u00e4chtig ist General Chalifa Haftar, der mit seinen Truppen und Verb\u00fcndeten gro\u00dfe Gebiete im Osten und S\u00fcden Libyens kontrolliert. <\/p>\n<p><img data-format=\"MASTER_LANDSCAPE\" data-id=\"58022666\" data-url=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/58022666_${formatId}.jpg\" data-aspect-ratio=\"16\/9\" alt=\"2. Libyen-Konferenz in Berlin | Heiko Maas \" style=\"padding-bottom: 56.25%; height: 0; max-height: 0;\"\/>Bundesau\u00dfenminister Heiko Maas hatte erst vor wenigen Tagen eindringlich f\u00fcr Wahlen in Libyen geworbenBild: Thomas Imo\/photothek\/imago images<\/p>\n<p>Seit dem vergangenen Jahr gilt jedoch eine Waffenruhe. In diesem Fr\u00fchjahr wurde unter UN-Vermittlung eine \u00dcbergangsregierung gebildet. Sie wird von Ministerpr\u00e4sident\u00a0Abdul Hamid Dbaiba angef\u00fchrt und soll\u00a0das Land bis Ende diese Jahres zu Wahlen f\u00fchren. F\u00fcr die Abstimmung gibt es jedoch bisher keine gesetzliche Grundlage.<\/p>\n<p>R\u00fcckhalt aus dem Ausland<\/p>\n<p>Die Konfliktparteien werden von unterschiedlichen ausl\u00e4ndischen M\u00e4chten unterst\u00fctzt. Haftar ist mit Russland, \u00c4gypten und den Vereinigten Arabischen Emiraten verb\u00fcndet. Im Westen Libyens sind zudem t\u00fcrkische Truppen im Einsatz, die von der ehemaligen Regierung ins Land geholt worden waren, um einen Vormarsch Haftars bis in die Hauptstadt Tripolis zu verhindern.<\/p>\n<p>Deutschland hat sich auch aus konkreten eigenen Interessen als Vermittler in den Konflikt eingeschaltet: Durch Libyen f\u00fchren wichtige Routen f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge, die den Weg \u00fcber das Mittelmeer nach Europa suchen.<\/p>\n<p>haz\/jj (dpa, rtr)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der von den Vereinten Nationen entsandte Koordinator Raisedon Zenenga sagte, eines der dr\u00e4ngendsten Probleme sei die noch immer&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":10745,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[28],"tags":[286,285],"class_list":{"0":"post-10744","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-libyen","8":"tag-libya","9":"tag-libyen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/116475215362938189","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10744","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=10744"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10744\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/10745"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=10744"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=10744"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=10744"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}