{"id":10928,"date":"2026-04-27T12:28:54","date_gmt":"2026-04-27T12:28:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/10928\/"},"modified":"2026-04-27T12:28:54","modified_gmt":"2026-04-27T12:28:54","slug":"delegationsreise-2024-windhoek-namibia-senatskanzlei-unesco-welterbe-rathaus-bremen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/10928\/","title":{"rendered":"Delegationsreise 2024 &#8211; Windhoek\/Namibia &#8211; Senatskanzlei UNESCO-Welterbe Rathaus Bremen"},"content":{"rendered":"<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Foto 24.09.24, 08 56 43.jpg.115288.webp\" title=\"\" alt=\"Unterzeichnung eines offiziellen Abkommens zwischen Bremen und Windhoek -  B\u00fcrgermeister Andreas Bovenschulte und B\u00fcrgermeisterin Queen Omagano Kamati \"\/><br \/>\n                    \/sixcms\/media.php\/172\/Foto%2024.09.24%2C%2008%2056%2043.jpg<br \/>\n                            \/sixcms\/media.php\/172\/thumbnails\/Foto%2024.09.24%2C%2008%2056%2043.jpg.115288.webp<\/p>\n<p>Tag 1: Stadtrundgang und kultureller Austausch in Windhoek<br \/>&#13;<br \/>\nNach der Ankunft in Windhoek besuchte die Delegation gemeinsam mit B\u00fcrgermeister Andreas Bovenschulte zentrale Gedenk- und Erinnerungsorte, um die Geschichte Namibias zu w\u00fcrdigen und an die koloniale Vergangenheit zu erinnern. Ein Stadtrundgang f\u00fchrte durch das historische Zentrum Windhoeks, vorbei am Independence Memorial Museum, das die Unabh\u00e4ngigkeit des Landes symbolisiert, sowie zu weiteren Orten, die die Geschichte des namibischen Unabh\u00e4ngigkeitskampfes und den Beitrag Bremens dazu beleuchten.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\nEin besonderes Highlight des ersten Tages war der Besuch eines Abwassersystem-Gemeinschaftsprojekts in einer Siedlung am Rande von Windhoek, das darauf abzielt, die Lebensbedingungen der Bewohner durch eine verbesserte Abwasserentsorgung zu steigern. Dieses Projekt verdeutlicht, wie technische Innovationen zur L\u00f6sung von Umweltproblemen und zur Verbesserung der Lebensqualit\u00e4t in unterversorgten Stadtteilen beitragen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\nAm Abend stand ein Empfang der B\u00fcrgermeisterin von Windhoek, Queen Omagano Kamati, auf dem Programm. In feierlicher Atmosph\u00e4re trug sich B\u00fcrgermeister Andreas Bovenschulte in das G\u00e4stebuch der Stadt ein, um die langj\u00e4hrigen Beziehungen zwischen Bremen und Windhoek zu unterstreichen.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\nTag 2: Politische Gespr\u00e4che, Ausstellungser\u00f6ffnung und neue Partnerschaftsprojekte<br \/>&#13;<br \/>\nDer zweite Tag der Delegationsreise begann mit wichtigen politischen Gespr\u00e4chen. B\u00fcrgermeister Andreas Bovenschulte traf sich mit dem Parlamentspr\u00e4sidenten Namibias, Peter Katjavivi, sowie Premierministerin Saara Kuugongelwa-Amadhila, um \u00fcber aktuelle Herausforderungen und zuk\u00fcnftige Chancen der St\u00e4dtepartnerschaft zu sprechen. Themen wie die F\u00f6rderung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit, Projekte im Bereich der Wasserstofftechnologie und die Bek\u00e4mpfung der Jugendarbeitslosigkeit standen dabei im Fokus.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\nAusstellung &#8222;Bremen \u2013 Namibia 1975\u20132024&#8220;<br \/>&#13;<br \/>\nAnschlie\u00dfend er\u00f6ffnete Bovenschulte die Ausstellung &#8222;Bremen \u2013 Namibia 1975\u20132024&#8220;, die die enge Verbindung zwischen Bremen und Namibia seit den 1970er Jahren zeigt. Die Ausstellung dokumentiert den Beginn der Kooperation, als Bremen als eine der ersten St\u00e4dte in Deutschland die Unabh\u00e4ngigkeitsbewegung SWAPO unterst\u00fctzte, und schl\u00e4gt eine Br\u00fccke zu den heutigen Projekten in den Bereichen Bildung, Stadtentwicklung und Umweltschutz. Besucher k\u00f6nnen durch historische Bilder und pers\u00f6nliche Geschichten nachvollziehen, wie sich die Zusammenarbeit entwickelt hat und wie aus der ehemaligen kolonialen Verbindung eine gleichberechtigte Partnerschaft entstand.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\nNachhaltigkeit im Fokus: Besuch des &#8222;Waste Buy Back Centers&#8220;<br \/>&#13;<br \/>\nEin weiteres Beispiel f\u00fcr die praktische Zusammenarbeit zwischen Bremen und Windhoek ist das &#8222;Waste Buy Back Center&#8220;. Dieses EU-gef\u00f6rderte Projekt f\u00f6rdert den Umweltschutz und schafft gleichzeitig neue Einkommensm\u00f6glichkeiten f\u00fcr die lokale Bev\u00f6lkerung. Die Bewohner der einkommensschwachen Randgebiete sammeln Abf\u00e4lle und bringen diese zur Recyclingstation, wo sie daf\u00fcr finanziell entlohnt werden. Der Abfall wird dann professionell aufbereitet und recycelt. Mit diesem Projekt zeigen Bremen und Windhoek, wie nachhaltige Kreislaufwirtschaft umgesetzt werden kann.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\nF\u00f6rderung von Start-ups: Bokamoso Incubation Center<br \/>&#13;<br \/>\nIm Bokamoso Start-Up Incubation Center wurden am Nachmittag sechs Gewinnerinnen und Gewinner des &#8222;Green Business&#8220;-Wettbewerbs ausgezeichnet. Bovenschulte \u00fcberreichte ihnen elektrische Lastenr\u00e4der, die ihren nachhaltigen Start-Ups in der Abfallwirtschaft neue Mobilit\u00e4tsoptionen er\u00f6ffnen. Mit diesen R\u00e4dern sollen sie ihre Gesch\u00e4ftsideen umsetzen und weiterentwickeln k\u00f6nnen. Das Projekt zielt darauf ab, junge Menschen zu f\u00f6rdern und ihnen zu erm\u00f6glichen, innovative L\u00f6sungen f\u00fcr die Herausforderungen der Region zu entwickeln.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\nTag 3: Vertr\u00e4ge und Zukunftsperspektiven f\u00fcr die St\u00e4dtepartnerschaft<br \/>&#13;<br \/>\nEin bedeutendes Ereignis des dritten Tages war die Unterzeichnung eines offiziellen Abkommens zwischen Bremen und Windhoek. B\u00fcrgermeister Andreas Bovenschulte und B\u00fcrgermeisterin Queen Omagano Kamati setzten ihre Unterschriften unter ein Dokument, das die St\u00e4dtefreundschaft der letzten Jahrzehnte in eine offizielle St\u00e4dtepartnerschaft umwandelt. Das Abkommen fasst viele fachliche Vereinbarungen der vergangenen Jahrzehnte zusammen und formuliert neue Ans\u00e4tze, um k\u00fcnftige Herausforderungen gemeinsam anzugehen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"\/sixcms\/media.php\/172\/Foto%2024.09.24%2C%2008%2056%2043.jpg \/sixcms\/media.php\/172\/thumbnails\/Foto%2024.09.24%2C%2008%2056%2043.jpg.115288.webp Tag 1: Stadtrundgang und kultureller Austausch in Windhoek&#13; Nach der Ankunft in Windhoek besuchte die Delegation&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":10929,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[16],"tags":[414],"class_list":{"0":"post-10928","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-namibia","8":"tag-namibia"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/116476678140002439","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10928","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=10928"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10928\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/10929"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=10928"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=10928"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=10928"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}