{"id":10930,"date":"2026-04-27T12:33:11","date_gmt":"2026-04-27T12:33:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/10930\/"},"modified":"2026-04-27T12:33:11","modified_gmt":"2026-04-27T12:33:11","slug":"delegationsreise-nach-madagaskar-bistum-regensburg-unterstuetzt-missio-nothilfeprogramm","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/10930\/","title":{"rendered":"Delegationsreise nach Madagaskar: Bistum Regensburg unterst\u00fctzt missio-Nothilfeprogramm"},"content":{"rendered":"<p>M\u00fcnchen\/Toamasina, 22. April 2026<\/p>\n<p>Nach dem verheerenden Tropensturm \u201eGezani\u201c in Madagaskar im Februar hat das Bistum Regensburg die missio-Nothilfe mit 50 000 Euro aus seinem Katastrophenhilfefonds unterst\u00fctzt. Aktuell macht sich der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer gemeinsam mit missio-Pr\u00e4sident Monsignore Huber vor Ort ein Bild von den Zerst\u00f6rungen, aber auch vom Fortschritt beim Wiederaufbau. Zehntausende Familien wurden durch den Zyklon obdachlos, noch immer sind Nahrungsmittel und Medikamente knapp.<\/p>\n<p>Durch die Gelder von missio M\u00fcnchen und dem Bistum Regensburg konnte schnelle Hilfe organisiert werden, die bis heute anh\u00e4lt. Bei ihrem Besuch halfen Bischof Voderholzer und Monsignore Huber im Entwicklungszentrum der Erzdi\u00f6zese Toamasina mit, Nahrungsmittel an die besonders betroffenen Familien auszugeben und Hilfspakete zu packen, die jetzt \u00fcber die Struktur der Kirche in die schwer zug\u00e4nglichen D\u00f6rfer weiter verteilt werden.<\/p>\n<p>Bischof Rudolf Voderholzer zeigte sich betroffen und beeindruckt zugleich: \u201eWas wir gesehen haben und was uns erz\u00e4hlt worden ist, hat uns tief ersch\u00fcttert. Die Region wird immer wieder von Zyklonen heimgesucht, aber dieser war au\u00dfergew\u00f6hnlich heftig. Weniger stabil gebaute H\u00e4user wurden einfach hinweggefegt. Es gab Tote. Es ist ein f\u00fcrchterliches Elend. Mit unserer Nothilfe aus Regensburg wollten wir ein Zeichen der Solidarit\u00e4t setzen. In all dem Leid war es heute jedoch eine Freude zu sehen, wie die Menschen sich gegenseitig helfen. Ganze Kolonnen von kleinen Lastwagen waren gekommen, um \u00d6l, Reis und Bohnen in die teilweise noch immer stark verw\u00fcsteten Gebiete zu bringen, damit die Menschen wenigstens etwas zu essen und Kraft f\u00fcr den Wiederaufbau haben. Diese Tatkraft, dieser Optimismus und die Glaubensfreude der Menschen haben mich tief beeindruckt. Wir kommen als Beschenkte zur\u00fcck nach Hause.\u201c<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>missio-Pr\u00e4sident Monsignore Huber betonte die Bedeutung kirchlicher Strukturen an den R\u00e4ndern: \u201eWir erleben hier, wie unverzichtbar das Netzwerk der Kirche ist \u2013 gerade in einem Staat, von dem die Betroffenen keinerlei Hilfe zu erwarten haben. Drei Viertel der Menschen in Madagaskar leben in extremer Armut. Die Folgen des Klimawandels versch\u00e4rfen die Lage zus\u00e4tzlich. Nur gemeinsam k\u00f6nnen wir etwas bewirken. Es ist ein Netzwerk des Glaubens, das tr\u00e4gt und Hoffnung schenkt. Ich freue mich, wenn wir im Oktober unsere Partner aus Madagaskar bei uns in Bayern begr\u00fc\u00dfen k\u00f6nnen, um mehr von ihnen zu erfahren und diesen Gedanken weiter mit Leben zu f\u00fcllen.\u201c<\/p>\n<p>Noch bis 25. April besuchen der Regensburger Bischof Voderholzer und missio-Pr\u00e4sident Monsignore Huber mit einer kleinen Delegation aus beiden H\u00e4usern Projektpartnerinnen und Projektpartner in Madagaskar. Die Delegationsreise bereitet den Monat der Weltmission im Oktober vor, die gr\u00f6\u00dfte Solidarit\u00e4tsaktion der Katholiken weltweit. 2026 nimmt missio M\u00fcnchen die schwierige Situation der Menschen in Madagaskar in den Blick. Zentrale Themen sind die Menschenrechte auf Bildung, auf Schutz und W\u00fcrde, sowie Perspektiven im Kampf gegen die Folgen des Klimawandels. Neben der Nothilfe haben Bischof Voderholzer und missio-Pr\u00e4sident Huber unter anderem eine Kapelle in einem der gr\u00f6\u00dften Gef\u00e4ngnisse des Landes eingeweiht. Dort sind bereits Kinder inhaftiert. Die Kirche leistet Seelsorge und leitet Bildungs- und Ausbildungsprogramme, um Linderung zu schaffen.\u00a0<\/p>\n<p>Der Sonntag der Weltmission, der bundesweite Abschluss des Monats der Weltmission, wird in diesem Jahr im Bistum Regensburg begangen, am 25. Oktober 2026.<\/p>\n<p>Alle Infos unter\u00a0<a href=\"https:\/\/deu01.safelinks.protection.outlook.com\/?url=http%3A%2F%2Fwww.weltmissionsmonat.de%2F&amp;data=05%7C02%7Cjakob.schoetz%40bistum-regensburg.de%7Caa967453cb6d42f0dbeb08dea04de27b%7Ca6ae32d8fc554a048b867e7f14fbabe9%7C0%7C0%7C639124453756907237%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJFbXB0eU1hcGkiOnRydWUsIlYiOiIwLjAuMDAwMCIsIlAiOiJXaW4zMiIsIkFOIjoiTWFpbCIsIldUIjoyfQ%3D%3D%7C0%7C%7C%7C&amp;sdata=CF4NjWFStME6sy6dyZaT%2BB%2FP7kjqYJd99yrYrcmOpXo%3D&amp;reserved=0\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer nofollow noopener\">www.weltmissionsmonat.de<\/a><\/p>\n<p>Text: Kristina Balbach, missio M\u00fcnchen, Fotos: \u00a9 Bistum Regensburg\/missio m\u00fcnchen<br \/>(jas)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"M\u00fcnchen\/Toamasina, 22. 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