{"id":1108,"date":"2026-04-18T12:13:35","date_gmt":"2026-04-18T12:13:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/1108\/"},"modified":"2026-04-18T12:13:35","modified_gmt":"2026-04-18T12:13:35","slug":"benin-wie-3600-frauen-mit-sheabutter-gegen-den-terror-kaempfen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/1108\/","title":{"rendered":"Benin: Wie 3600 Frauen mit Sheabutter gegen den Terror k\u00e4mpfen"},"content":{"rendered":"<p>    <img src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/BENIN_01.jpg\" width=\"2312\" height=\"1541\" alt=\"Benin Gruppe unter Baum\" loading=\"eager\" decoding=\"sync\" fetchpriority=\"high\"\/><\/p>\n<p>                In der Sahelzone werden dem Karit\u00e9baum magische F\u00e4higkeiten nachgesagt. Eine Frauengenossenschaft hofft, dass er auch ein Mittel gegen gewaltt\u00e4tigen Extremismus sein kann.            <\/p>\n<p>            Simon Roth        <\/p>\n<p>        Der Terror aus der Sahelzone destabilisiert Westafrika. Bewaffnete Gruppen mit Verbindungen zu Al-Kaida und dem Islamischen Staat nutzen die grassierende Armut zur Rekrutierung neuer K\u00e4mpfer. Im Norden Benins setzen Frauengenossenschaften auf einen traditionellen Baum und schaffen wirtschaftliche Perspektiven. Eine Reportage \u00fcber die Initiative mit Unterst\u00fctzung aus der Schweiz.\n<\/p>\n<p>        Dieser Inhalt wurde am ver\u00f6ffentlicht    <\/p>\n<p>        29. M\u00e4rz 2026 &#8211; 11:00\n<\/p>\n<p>Der Baum \u00fcberragt die Frauen um mehrere Meter. In der Mittagshitze spendet er der Gruppe Schatten, in d\u00fcsteren Momenten Hoffnung. Die Frauen nennen ihn \u00abarbre r\u00e9parateur\u00bb \u2013 Heilbaum. Die Bl\u00e4tter finden in der traditionellen Medizin Verwendung. In der Sahelzone werden dem Karit\u00e9baum deshalb magische F\u00e4higkeiten nachgesagt. Kaum ein Gew\u00e4chs ist so vielseitig.<\/p>\n<p>    <img src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/KARITEE.jpg\" width=\"3291\" height=\"4114\" alt=\"Setzling Karitee\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" fetchpriority=\"auto\"\/><\/p>\n<p>                Setzling eines Karit\u00e9baums.            <\/p>\n<p>            Simon Roth        <\/p>\n<p>Aus den Kernen der Fr\u00fcchte des Karit\u00e9baums stellen sie die im In- und Ausland beliebte Sheabutter her, die als Speisefett oder zur Hautpflege verwendet wird.<\/p>\n<p>Das Fett aus seinen Fr\u00fcchten hilft, hungrige B\u00e4uche zu s\u00e4ttigen, und pflegt rissige H\u00e4nde. 3600 Frauen im Norden Benins wollen damit auch helfen, die Risse in der Gesellschaft zu heilen.<\/p>\n<p>Fr\u00fcher seien sie in den fr\u00fchen Morgenstunden f\u00fcr die Ernte aufs Feld gegangen, sagt eine der Frauen, um in der Morgenfrische die schweisstreibende Arbeit zu verrichten. Nun warten sie bis zum Tagesanbruch. Wegen Berichten von Unbekannten, die durch die Felder streifen.<\/p>\n<p>Im Norden Benins fasst der militante Dschihad Fuss. Hier etwas ausserhalb von Banikoara bestimmt die Angst den Alltag immer st\u00e4rker.<\/p>\n<p>Die Menschen f\u00fcrchten sich davor, aus ihren D\u00f6rfern vertrieben zu werden. Anders als im wirtschaftlichen und politischen Zentrum im S\u00fcden des Landes ist die staatliche Kontrolle schwach.<\/p>\n<p>Im vergangenen Jahr ver\u00fcbten Extremisten mehrere schwere Angriffe an der Grenze zu Burkina Faso und Niger. Es war das t\u00f6dlichste Jahr im Kampf gegen die Terrorgruppen in Benin. An einem einzigen Tag kamen 87 Menschen ums Leben bei einem koordinierten Angriff auf Milit\u00e4rst\u00fctzpunkte.<\/p>\n<p>Vernetzung verhilft Frauen zu mehr Unabh\u00e4ngigkeit<\/p>\n<p>Die Genossenschaft \u00abAssociation des Femmes Vaillantes et Actives\u00bb (AFVA) will hingegen Perspektiven schaffen. Die \u00abOrganisation mutiger und aktiver Frauen\u00bb existiert seit 2007 und setzt sich f\u00fcr Bed\u00fcrfnisse der Frauen ein. Ihre obersten Ziele sind die Vernetzung, sowie Aus- und Weiterbildung.<\/p>\n<p>Seit Anfang 2021 arbeitet die Genossenschaft mit der Entwicklungsorganisation \u00abBr\u00fccke Le Pont\u00bb aus der Schweiz zusammen. Beim gemeinsamen Projekt geht es um die St\u00e4rkung der Frauen im Karit\u00e9-Sektor. In vier Gemeinden im Norden Benins sind 3600 Frauen beteiligt. Sie sind in 120 Genossenschaften mit je 30 Mitgliedern organisiert.<\/p>\n<p>    <img src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/MILL_UNDERE_TREE.jpg\" width=\"4624\" height=\"3082\" alt=\"M\u00fchle unter Baum\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" fetchpriority=\"auto\"\/><\/p>\n<p>                Die Genossenschafen im Karit\u00e9anbau und der Verarbeitung brauchen Ger\u00e4te f\u00fcr die Produktion und den Zugang zu Krediten.            <\/p>\n<p>            Simon Roth        <\/p>\n<p>\u00dcber lokale Mitarbeitende in Benin unterst\u00fctzt \u00abBr\u00fccke Le Pont\u00bb mit Sitz in Fribourg die Partner:innen vor Ort, etwa bei der Vernetzung oder der Budgeterstellung.<\/p>\n<p>Damit setzt die Organisation schon l\u00e4nger auf den Ansatz der lokal verankerten Aktivit\u00e4ten, wie er in der Strategie der internationalen Zusammenarbeit 2025-2028 des Schweizer Aussenministeriums (EDA) festgehalten ist.<\/p>\n<p>\u00a0\u00abDie Genossenschaft verhilft den Frauen zu mehr Unabh\u00e4ngigkeit. Mit dem Geld, das sie zus\u00e4tzlich verdienen, k\u00f6nnen sie ihre Kinder zur Schule schicken\u00bb, sagt AFVA-Pr\u00e4sidentin Mamatou Yacoubou in Banikoara stolz.<\/p>\n<p>Die Vernetzung erm\u00f6glicht den Genossenschaften die Anschaffung von professionellem Arbeitsger\u00e4t und Zugang zu Krediten. In Schulungen erhalten die Frauen Wissen zur F\u00fchrung von Mikrounternehmen, oder etwa der Einhaltung von Produktionsstandards beim Anbau und der Verarbeitung der Shea-N\u00fcsse.<\/p>\n<p>Dadurch hat sich der Ertrag deutlich erh\u00f6ht. So auch die Qualit\u00e4t des Endprodukts. \u00abUnsere Ware ist auf dem Markt sehr beliebt\u00bb, sagt AFVA-Pr\u00e4sidentin Yacoubou. Und dies, obwohl ihre Produkte mehr kosten. Qualit\u00e4t hat ihren Preis.<\/p>\n<p>Benin: Vom Stabilit\u00e4tsanker zum Frontstaat<\/p>\n<p>Eine Initiative mit Erfolg in einer Region, die von Armut gepr\u00e4gt ist. Die Frauenorganisation setzt sich f\u00fcr einen Wandel ein. Im Norden Benins ist Arbeitslosigkeit weit verbreitet, gerade bei der Jugend. Die Arbeit der 3600 Frauen generiert deshalb einen wichtigen Beitrag zum Haus\u00adhaltseinkommen.<\/p>\n<p>Das kommt auch bei den M\u00e4nnern gut an. Der Baum auf dem Land ausserhalb Banikoaras, unter dem die Frauen zusammenkommen, wurde der Genossenschaft von einem Mann aus der Gemeinde angeboten. \u00abDas Dorf profitiert von diesem Projekt. Es st\u00e4rkt den Zusammenhalt und das ist fast wichtiger als Geld\u00bb, sagt der \u00e4ltere Herr.<\/p>\n<p>Fehlende Perspektiven bilden einen N\u00e4hrboden f\u00fcr Radikalisierung: Bewaffnete Gruppen aus der Sahelzone breiten ihre Aktivit\u00e4ten zunehmend nach S\u00fcden aus. Besonders die\u00a0mit Al-Kaida verb\u00fcndete Dschihadistenmiliz\u00a0JNIM, die vor kurzem die Treibstoffversorgung der malischen Hauptstadt Bamako blockierte.<\/p>\n<p>Die Sahelzone gilt als einer der t\u00f6dlichsten Schaupl\u00e4tze des globalen Terrorismus \u2013 an keinem Ort der Welt gibt es mehr Terrortote. Mehr als die H\u00e4lfte aller Todesf\u00e4lle im Zusammenhang mit Terrorismus entfallen auf diese Weltregion.<\/p>\n<p>Milit\u00e4rputschs, der R\u00fcckzug franz\u00f6sischer Truppen und fragile Staatlichkeit haben bewaffneten Gruppen in Mali, Niger und Burkina Faso grosse Bewegungsfreiheit verschafft, insbesondere nach S\u00fcden.<\/p>\n<p>Der Vorstoss der dschihadistischen Gruppen gegen S\u00fcden hat einen strategischen Grund: Sie wollen Zugang zum Meer, wo der Welthandel stattfindet.<\/p>\n<p>\u00abMan kann keinen Krieg f\u00fchren, ohne Handel zu treiben. Und es ist der Handel, der den Krieg n\u00e4hrt\u00bb, sagt Raymond Bernard Goudjo, Direktor der katholischen Hilfsorganisation Caritas Benin. Er beobachtet die Ausbreitung der Dschihadisten seit Jahren.<\/p>\n<p>        Mehr    <\/p>\n<p>            Wie sehen Sie die Zukunft Ihres Kontinents?        <\/p>\n<p class=\"teaser-wide-debate-card__text\">\n<p>                Manche Weltregionen leben mit einem Zukunftsversprechen \u2013 es gehe stetig aufw\u00e4rts. Wie sieht das aber in Realit\u00e4t aus?\n        <\/p>\n<p>    <a class=\"teaser-wide-debate-card__link\" href=\"https:\/\/www.swissinfo.ch\/ger\/aussenpolitik\/wie-sehen-sie-die-zukunft-ihres-kontinents\/89617792\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>             Diskussion anzeigen<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p>Armut als N\u00e4hrboden f\u00fcr Radikalisierung<\/p>\n<p>    <img src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/EXPERT_BENIN.jpg\" width=\"1637\" height=\"2046\" alt=\"Experte am Mikro\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" fetchpriority=\"auto\"\/><\/p>\n<p>                Raymond Bernard Goudjo, Direktor der katholischen Hilfsorganisation Caritas Benin.            <\/p>\n<p>            Simon Roth        <\/p>\n<p>Im Norden Benins f\u00e4nden die Terroristen Bedingungen vor, die ihre Expansion beg\u00fcnstigten. Nach Goudjos Einsch\u00e4tzung profitieren dschihadistische Gruppen davon, dass der Staat in vielen l\u00e4ndlichen Regionen Benins kaum pr\u00e4sent ist.<\/p>\n<p>Terroristische Gruppen f\u00fcllten das Vakuum, b\u00f6ten Schutz, auch f\u00fcr illegale Gesch\u00e4fte. In der Grenzregion floriere etwa der Schmuggel von Treibstoff. So entstehe eine gef\u00e4hrliche Form von Parallelordnung.<\/p>\n<p>Der Staat setze den bewaffneten Gruppen ausser milit\u00e4rischer Pr\u00e4senz kaum etwas entgegen. \u00abEine milit\u00e4rische L\u00f6sung war und ist niemals die Antwort auf ein gesellschaftliches Problem\u00bb, sagt Goudjo.<\/p>\n<p>F\u00fcr Caritas Benin liegt der Schl\u00fcssel nicht allein in Waffen, sondern in Pr\u00e4vention. Ohne Investitionen in sozialen Zusammenhalt, Bildung und den Ausbau der staatlichen Pr\u00e4senz drohe sich der Sahel-Konflikt weiter nach S\u00fcden zu fressen.<\/p>\n<p>Mehr als die H\u00e4lfte aller Menschen, die weltweit von extremer Armut betroffen sind, lebt in Subsahara-Afrika. So steht es in der Strategie der internationalen Zusammenarbeit 2025-2028 des EDA.<\/p>\n<p>Benin ist auch ein Schwerpunktland der Schweizer Entwicklungszusammenarbeit, ebenso wie die Sahelstaaten Burkina Faso, Niger, Mali und Tschad. W\u00e4hrend letztere seit l\u00e4ngerem mit der Ausbreitung des Terrorismus k\u00e4mpfen, galt Benin lange als stabiler Ausnahmefall.<\/p>\n<p>Lesen Sie mehr dazu hier:<\/p>\n<p>\n    Mehr<\/p>\n<p>    <img src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/teaser_diplomacy_niger.jpg\" width=\"1000\" height=\"667\" alt=\"Illustration: Kai Reusser \/ SWI swissinfo.ch\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" fetchpriority=\"auto\"\/><\/p>\n<p>        Mehr    <\/p>\n<p>        Aussenpolitik\n        <\/p>\n<p>        Trotz R\u00fcckzug des Westens: Die Schweiz bleibt aktiv im Niger    <\/p>\n<p class=\"teaser-wide-card__excerpt\">\n<p>                        Dieser Inhalt wurde am ver\u00f6ffentlicht                    <\/p>\n<p>                        17. Okt. 2025                    <\/p>\n<p>                W\u00e4hrend Frankreich und die USA sich aus Niger zur\u00fcckgezogen haben, will die Schweiz vorerst bleiben \u2013 und ihre Entwicklungsprojekte vor Ort fortsetzen.            <\/p>\n<p>    <a class=\"teaser-wide-card__link\" href=\"https:\/\/www.swissinfo.ch\/ger\/aussenpolitik\/trotz-r%c3%bcckzug-des-westens-die-schweiz-bleibt-aktiv-im-niger\/90156134\" target=\"_self\" rel=\"nofollow noopener\"><\/p>\n<p>            Mehr Trotz R\u00fcckzug des Westens: Die Schweiz bleibt aktiv im Niger<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p>Lokale Stimmen f\u00fcr Frieden und Zusammenhalt<\/p>\n<p>In Banikoara, unweit der Anschlagsorte im letzten Jahr, engagiert sich das Lokalradio im Kampf gegen die Angst. Die Redaktion hat ihr Programm darauf ausgerichtet: Im Zentrum stehen Sendungen, die das friedliche Zusammenleben f\u00f6rdern.<\/p>\n<p>Dazu z\u00e4hlen etwa Rundtischgespr\u00e4che, bei denen religi\u00f6se Autorit\u00e4ten, lokale Politiker:innen, Jugendliche und Frauen teilnehmen. \u00abZiel all dieser Massnahmen ist es, das Bewusstsein zu st\u00e4rken, dass Frieden und Sicherheit eine gemeinsame Verantwortung der gesamten Bev\u00f6lkerung sind\u00bb, sagt Programmchef Dominique Dingui.<\/p>\n<p>Thematisch geht es unter anderem um den Dialog zwischen Viehz\u00fcchter:innen und Landwirt:innen, um gewaltfreie Konfliktl\u00f6sung sowie um wirtschaftliche Perspektiven f\u00fcr junge Menschen. \u00ab Wir machen ihnen klar, dass man kleine Unternehmen gr\u00fcnden kann, ohne dass man daf\u00fcr einen Abschluss braucht\u00bb, sagt Dingui.<\/p>\n<p>Menschen zusammenbringen, Perspektiven schaffen, den Zusammenhalt st\u00e4rken: Diese Werte h\u00e4lt auch die Frauenorganisation AFVA hoch. Nach der Arbeit auf dem Feld versammeln sich die Frauen um einen Baum, um die Shea-N\u00fcsse zu Sheabutter zu verarbeiten. Ein aufw\u00e4ndiger Prozess, der den Einsatz vieler H\u00e4nde ben\u00f6tigt. Langfristig hat AFVA den Aufbau einer zentralen Produktionseinheit geplant.<\/p>\n<p>Ein Baum und seine Fr\u00fcchte schaffen Hoffnung f\u00fcr Tausende Menschen. Mit den Frauengenossenschaften w\u00e4chst ein widerstandsf\u00e4higes Beziehungsnetz, das Alternativen zur Radikalisierung schafft.<\/p>\n<p>Editiert von Benjamin von Wyl<\/p>\n<p>\n    Mehr<\/p>\n<p>    <img src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/newsletter_teaser_foreign_affairs.jpg\" width=\"880\" height=\"587\" alt=\"Newsletter sobre a pol\u00edtica externa\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" fetchpriority=\"auto\"\/><\/p>\n<p>        Mehr    <\/p>\n<p>        Aussenpolitik\n        <\/p>\n<p>        Unser Newsletter zur Aussenpolitik    <\/p>\n<p class=\"teaser-wide-card__excerpt\">\n<p>                Die Schweiz in einer Welt, die sich bewegt. Beobachten Sie mit uns die Schweizer Aussenpolitik und ihre Entwicklungen \u2013 wir liefern die Vertiefung dazu.            <\/p>\n<p>    <a class=\"teaser-wide-card__link\" href=\"https:\/\/www.swissinfo.ch\/ger\/aussenpolitik\/newsletter-aussenpolitik\/46741298\" target=\"_self\" rel=\"nofollow noopener\"><\/p>\n<p>            Mehr Unser Newsletter zur Aussenpolitik<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p>        Artikel in dieser Story    <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"In der Sahelzone werden dem Karit\u00e9baum magische F\u00e4higkeiten nachgesagt. 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