{"id":11082,"date":"2026-04-27T16:55:36","date_gmt":"2026-04-27T16:55:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/11082\/"},"modified":"2026-04-27T16:55:36","modified_gmt":"2026-04-27T16:55:36","slug":"auszubildende-bauen-solarbetriebene-begegnungsinseln-in-namibia","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/11082\/","title":{"rendered":"Auszubildende bauen solarbetriebene Begegnungsinseln in Namibia"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.giessener-anzeiger.de\/\" class=\"id-Breadcrumb-link\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" textlink=\"\" data-k5a-pos=\"1_startseite\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Startseite<\/a><a href=\"https:\/\/www.giessener-anzeiger.de\/stadt-giessen\/\" class=\"id-Breadcrumb-link\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" textlink=\"\" gie=\"\" data-k5a-pos=\"2_stadtGiessen\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Stadt Gie\u00dfen<\/a><\/p>\n<p class=\"id-Story-timestamp id-Story-timestamp--default\">Stand: 21.03.2026, 08:30 Uhr<\/p>\n<p class=\"id-Story-interactionBar id-Story-interactionBar--default\">DruckenTeilen<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/profile.google.com\/cp\/CgsvZy8xMjJ2OGRreRoA\" class=\"id-Story-googleFollowButton id-Story-googleFollowButton--default\" target=\"_blank\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" google-follow=\"\" auf=\"\" google=\"\" folgen=\"\" rel=\"nofollow noopener\">Uns auf Google folgen<\/a><img decoding=\"async\" class=\"id-RatioPlaceholder-element wv_story_el_image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/41846756-meeting-island-swakopmund-1I7a.jpg\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\"   height=\"792\" width=\"1408\" alt=\"Meeting Island Swakopmund\"\/>Auszubildende, Trainees, Sch\u00fcler, Ausbilderin und Ausbilder arbeiten Hand in Hand beim Entstehen der Begegnungsinseln. \u00a9\u00a0Stadt Gie\u00dfen<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-leadText\">Junge Menschen aus zwei Kontinenten errichten gemeinsam innovative Lernorte. Die Konstruktionen nutzen Solarenergie und schaffen neue Treffpunkte.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Gie\u00dfen \u2013 Im Park im Schatten sitzen, das Handy laden und am Tisch daneben Hausaufgaben machen. Was selbstverst\u00e4ndlich klingt, ist im Januar 2026 in Swakopmund zu einem sichtbaren Zeichen internationaler Zusammenarbeit und der bewussten Aufwertung \u00f6ffentlicher R\u00e4ume geworden, teilt die Stadt schriftlich mit. Zwei sogenannte Begegnungsinseln sind in \u00f6ffentlichen Parks der namibischen K\u00fcstenstadt entstanden, nicht nur geplant, sondern auch gemeinsam vor Ort gebaut, verkabelt und in Betrieb genommen von Auszubildenden und Ausbildern aus Swakopmund und Gie\u00dfen. \u201eDie Konstruktionen bestehen aus Holz, mit einem Dach, auf dem Solarpaneele angebracht sind. Getragen wird das Dach von stabilen Balken \u00fcber zwei langen B\u00e4nken und einem Tisch. In die tragenden Elemente integriert sind Bewegungsmelder, Beleuchtung und Ladeports f\u00fcr mobile Endger\u00e4te. Nachhaltige Energie trifft hier auf Aufenthaltsqualit\u00e4t im \u00f6ffentlichen Raum, der als Lern-, Begegnungs- und Aufenthaltsort neu erfahrbar wird, entwickelt in enger Abstimmung und umgesetzt im Team\u201c, hei\u00dft es in der Mitteilung.<\/p>\n<p>Nachhaltige Entwicklung vor Ort<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">An der Umsetzung beteiligt waren auf Gie\u00dfener Seite Marcel Hof (Auszubildender), Christian Hornig (Ausbilder), Markus Cromm (Ausbilder), Dirk Haas (Nachhaltigkeitsbeauftragter) vom Ausbildungszentrum ZAUG sowie Daniel Aydin, Jonas Aschenbrenner (beides Sch\u00fcler), Jonas Sch\u00e4fer (Berufsschullehrer) von der Produktionsschule der Theodor-Litt-Schule Gie\u00dfen und Janina Brendel (Projektkoordinatorin) von der Stadt Gie\u00dfen. In Swakopmund arbeiteten zehn Trainees, Diana Tjavara (Trainerin) von COSDEC und Robeam Ujaha (Projektkoordinator) von der Stadt Swakopmund, Seite an Seite mit der Delegation. Die Begegnungsinseln seien damit Ergebnis eines gemeinsamen Lern- und Arbeitsprozesses \u00fcber Kontinente hinweg und ein sichtbarer Beitrag zur Wertsch\u00e4tzung und Belebung des \u00f6ffentlichen Raums. \u201eHier wird greifbar, was kommunale Partnerschaften leisten k\u00f6nnen\u201c, betont Oberb\u00fcrgermeister Frank-Tilo Becher mit Blick auf das Projekt. \u201eWenn junge Menschen gemeinsam planen, bauen und voneinander lernen, entsteht nachhaltige Entwicklung ganz konkret vor Ort.\u201c<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Jonas Sch\u00e4fer beschreibt die Zusammenarbeit so: \u201eEs ist beeindruckend zu sehen, wie selbstverst\u00e4ndlich die Jugendlichen \u00fcber Kontinente hinweg kooperieren. Unterschiedliche Hintergr\u00fcnde und Erfahrungen spielen keine Rolle. Entscheidend ist die gemeinsame Idee. Genau das macht berufliche Bildung so stark.\u201c<\/p>\n<p>Enormes Solarpotenzial<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">F\u00fcr die Trainees aus Swakopmund ist die Begegnungsinsel weit mehr als ein Bauprojekt. Trainee Victoria Ndaamekele formulierte es bei der pressewirksamen Er\u00f6ffnung in Namibia eindr\u00fccklich: \u201eWir haben nicht nur gelernt, wie Solarenergie funktioniert \u2013 wir haben erlebt, wie aus einer Idee Realit\u00e4t wird. Diese Begegnungsinsel ist f\u00fcr uns ein Homework-Hotspot.\u201c Thompson, ebenfalls Trainee, brachte seine Erfahrung mit einem Wort auf den Punkt: \u201eInsightful! Dieses Projekt hat unseren Blick auf unsere berufliche Zukunft erweitert.\u201c In einer Stadt mit enormem Solarpotenzial wird erneuerbare Energie hier unmittelbar erfahrbar. Die ersten Begegnungsinseln stehen in zwei Parks, eine dritte ist vor der st\u00e4dtischen B\u00fccherei Swakopmund geplant, bewusst an Orten, die von vielen Menschen genutzt werden und nun eine neue Qualit\u00e4t als Treffpunkte erhalten. Parallel wird auf dem Gel\u00e4nde der Produktionsschule der urspr\u00fcngliche Prototyp aus 2024 ver\u00e4ndert und angepasst an die dortigen Bedingungen und W\u00fcnsche \u2013 mit passenden Materialien.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Die ZAUG gGmbH erstellt begleitend Lernvideos, damit das Konzept dokumentiert wird und k\u00fcnftig auch an anderen Orten nachgebaut werden kann, als Impuls f\u00fcr die nachhaltige Gestaltung und Aufwertung \u00f6ffentlicher R\u00e4ume.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Robeam Ujaha hebt die Rolle der Kommune hervor: \u201eF\u00fcr die Stadt Swakopmund ist dieses Projekt ein wichtiger Schritt, \u00f6ffentliche R\u00e4ume innovativ und nachhaltig weiterzuentwickeln. Unsere Kooperation mit Gie\u00dfen zeigt, wie St\u00e4dte partnerschaftlich voneinander lernen k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Das Projekt l\u00e4uft noch bis Mai 2026 und wird mit 100\u2006000 Euro gef\u00f6rdert durch Engagement Global mit ihrer Servicestelle Kommunen in der Einen Welt, mit Mitteln des Bundesministeriums f\u00fcr wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Was nun in den Parks von Swakopmund steht, ist damit mehr als eine solarbetriebene Sitzgelegenheit: Es ist ein sichtbares Zeichen daf\u00fcr, wie kommunale Partnerschaft, berufliche Bildung und die Umsetzung der UN-Nachhaltigkeitsziele zusammenwirken. Und wie \u00f6ffentliche R\u00e4ume als gemeinschaftliche Orte neu wertgesch\u00e4tzt werden k\u00f6nnen, unter namibischer Sonne ebenso wie in Mittelhessen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"StartseiteStadt Gie\u00dfen Stand: 21.03.2026, 08:30 Uhr DruckenTeilen Uns auf Google folgenAuszubildende, Trainees, Sch\u00fcler, Ausbilderin und Ausbilder arbeiten Hand&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":11083,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[16],"tags":[414],"class_list":{"0":"post-11082","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-namibia","8":"tag-namibia"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/116477724096562138","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11082","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=11082"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11082\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/11083"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=11082"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=11082"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=11082"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}