{"id":11144,"date":"2026-04-27T18:35:02","date_gmt":"2026-04-27T18:35:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/11144\/"},"modified":"2026-04-27T18:35:02","modified_gmt":"2026-04-27T18:35:02","slug":"namibia-unterstuetzung-gespraech-ueber-die-suppenkueche-in-okombahe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/11144\/","title":{"rendered":"Namibia Unterst\u00fctzung: Gespr\u00e4ch \u00fcber die Suppenk\u00fcche in Okombahe"},"content":{"rendered":"<p>Margret und Joachim Knoche sind seit Anfang Oktober wieder in Namibia. Von dort aus berichten sie folgendes: <\/p>\n<p>Heute hatten wir wieder ein l\u00e4ngeres Gespr\u00e4ch mit Albertina, Emely, Rosmary und Fritz, die unsere Suppenk\u00fcche f\u00fcr die kleineren Kinder organisieren.<br \/>Die Mauer um unser Suppenk\u00fcchenzentrum, die Albertina selbstst\u00e4ndig angefangen hatte und die nun mit unserem Geld zu Ende gebaut wird, ist fast fertig. Ein Tor, der Verputz und die Farben fehlen noch.<br \/>Damit haben sich nun Fritz und Donald, Albertinas Sohn, einiges zuverdient. Sie haben alles selbst gemacht, auch die Steine hergestellt. Nun wirkt es ordentlich und recht sicher.<br \/>\u00dcber die vielen Kinder und das Essen mussten wir l\u00e4nger sprechen. Obwohl wir im Juli beiden Suppenk\u00fcchen eine f\u00fcnft\u00e4gige Fortbildung organisierten, in der sie neben neuen Rezepten auch \u00fcber die Haltbarkeit der Lebensmittel und \u00fcber die Portionierung der Essenzubereitung viel lernten, reichten im September die Lebensmittel wieder nicht.<br \/>Seit August f\u00fchrt nun Fritz eine Anwesenheitsliste der Kinder in der Suppenk\u00fcche. Und diese sagt sehr viel aus. Eigentlich soll das Essen f\u00fcr 80 Kinder reichen, aber in den letzten Tagen kamen 117 Kinder. <\/p>\n<p>Alle bekamen Essen und somit wurde wohl immer mehr gekocht. Dann k\u00f6nnen die gekauften Lebensmittel auch nicht reichen.<br \/>Was tun? Ein Drittel der Kinder m\u00fcssen von der Liste gestrichen werden, aber nach welchen Kriterien?<br \/>Fazit: Die Kinder, die \u00f6fter nicht kamen, scheinen das Essen nicht so n\u00f6tig zu brauchen. Somit werden alle diejenigen, die regelm\u00e4\u00dfig anwesend waren, weiterhin Essen bekommen, aber die anderen nicht. Mit diesem Beschluss waren Emely, Rosmary und Albertina einverstanden. Nun haben sie eine plausible Erkl\u00e4rung f\u00fcr die Eltern und Kinder, die ab morgen nichts mehr zu essen bekommen sollen. Einerseits werden sie weniger kochen und andererseits die Portionen vorher genauer abwiegen. Wir werden sehen, ob die Lebensmittel nun bis zum n\u00e4chsten Einkauf Anfang November reichen.<br \/>Das verlangt harte kontinuierliche Gespr\u00e4che f\u00fcr Margret und mich und hoffentlich ist es auch ein Lernprozess f\u00fcr unsere namibischen Projektmitglieder.<br \/>Einen Tag sp\u00e4ter kamen wir wieder in Albertinas Suppenk\u00fcche. Das schmackhafte Essen reichte dieses Mal nur f\u00fcr 80 Kinder, aber leider bekamen nicht alle Kinder die gesamten Beilagen. Einige Beschl\u00fcsse vom Vortag wurden nun schon umgesetzt, an anderen muss noch ge\u00fcbt werden. <\/p>\n<p>Falls auch Sie unsere Projekte in Namibia f\u00f6rdern wollen, dann k\u00f6nnen Sie gerne auf unser Vereinskonto Sparkasse Hohenlohekreis, IBAN: DE57 6225 1550 0220 0211 06 \u00fcberweisen. Mehr Informationen finden Sie auf unserer Vereinshomepage <a href=\"https:\/\/www.namibia-verein.de\" onclick=\"window.open(this.href); return false;\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">www.namibia-verein.de<\/a>.<br \/>Joachim Knoche, 1. Vorsitzender, Tel 07949 940269<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Margret und Joachim Knoche sind seit Anfang Oktober wieder in Namibia. 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