{"id":11374,"date":"2026-04-28T09:48:39","date_gmt":"2026-04-28T09:48:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/11374\/"},"modified":"2026-04-28T09:48:39","modified_gmt":"2026-04-28T09:48:39","slug":"mitten-in-der-savanne-mysterioese-vogelart-nach-fast-100-jahren-wiederentdeckt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/11374\/","title":{"rendered":"Mitten in der Savanne \u2013 Mysteri\u00f6se Vogelart nach fast 100 Jahren wiederentdeckt"},"content":{"rendered":"<p class=\"col-12 col-md-10 col-lg-8 gb-p raw mx-auto\">Fast 100 Jahre lang war sie wie vom Erdboden verschluckt \u2013 jetzt ist sie zur\u00fcck: In Afrika wurde die seltene Rostlerche wiederentdeckt und sogar fotografiert.<\/p>\n<p class=\"col-12 col-md-10 col-lg-8 gb-p raw mx-auto\">Drei Ornithologen haben Anfang Februar im Tschad eine Sensation vermeldet: Die seit 1931 nicht mehr gesichert nachgewiesene Rostlerche (Calendulauda rufa) lebt.<\/p>\n<p class=\"col-12 col-md-10 col-lg-8 gb-p raw mx-auto\">Pierre Defos du Rau und Julien Birard aus Frankreich sowie Idriss Dapsia aus dem Tschad entdeckten den kleinen, rostroten Vogel in der Region Gu\u00e9ra im s\u00fcdlichen Zentrum des Landes. Ihren Fund dokumentierten sie auf der Plattform &#8222;eBird&#8220; \u2013 mit neun Fotos und einer detaillierten Beschreibung.<\/p>\n<p class=\"col-12 col-md-10 col-lg-8 gb-p raw mx-auto\">Zuletzt war die Art 1931 in den Trockensavannen zwischen dem heutigen Niger, Tschad und Sudan beobachtet worden. Damals hatte der Naturforscher George Latimer Bates mehrere Exemplare gesammelt. Danach fehlten jahrzehntelang belastbare Belege. Zwar galt die Rostlerche nie offiziell als ausgestorben, doch ihr Status blieb unklar.<\/p>\n<p class=\"col-12 col-md-10 col-lg-8 gb-p raw mx-auto\">Die Forscher schildern ihre Beobachtung pr\u00e4zise: &#8222;Unterseite blass fahl ohne Streifen, einige feine kleine Streifen auf der oberen Brust, B\u00fcrzel und Oberschwanzdecken sehr r\u00f6tlich, langer Schwanz, vollst\u00e4ndig schwarz (rein) au\u00dfer den zentralen Steuerfedern, die sehr r\u00f6tlich sind. Keine wei\u00dfen \u00e4u\u00dferen Steuerfedern. Vogel wurde bei gutem Licht beobachtet. Ein gutes Exemplar der Rostlerche.&#8220;<\/p>\n<p class=\"col-12 col-md-10 col-lg-8 gb-p raw mx-auto\">Die Rostlerche ist in den trockenen Savannen der Sahelzone heimisch. Ihr m\u00f6gliches Verbreitungsgebiet erstreckt sich \u00fcber Teile von Niger, Tschad und Sudan und umfasst Sch\u00e4tzungen zufolge rund 47 Millionen Hektar.<\/p>\n<p class=\"col-12 col-md-10 col-lg-8 gb-p raw mx-auto\">Die Region gilt jedoch als sicherheitspolitisch instabil: bewaffnete Konflikte, Terrorgefahr und politische Unsicherheiten erschweren Reisen und Forschung. Fachleute vermuten, dass genau diese Abgeschiedenheit dazu beigetragen haben k\u00f6nnte, dass die Art so lange unentdeckt blieb \u2013 und sich wom\u00f6glich sogar wieder ausbreiten konnte.<\/p>\n<p> {title &amp;&amp; {title} } red, {title &amp;&amp; {title} } Akt. 16.02.2026, 09:54, 16.02.2026, 08:19<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Fast 100 Jahre lang war sie wie vom Erdboden verschluckt \u2013 jetzt ist sie zur\u00fcck: In Afrika wurde&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":11375,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[242],"tags":[365,364],"class_list":{"0":"post-11374","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-tschad","8":"tag-chad","9":"tag-tschad"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/116481707402320195","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11374","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=11374"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11374\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/11375"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=11374"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=11374"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=11374"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}