{"id":11379,"date":"2026-04-28T10:01:13","date_gmt":"2026-04-28T10:01:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/11379\/"},"modified":"2026-04-28T10:01:13","modified_gmt":"2026-04-28T10:01:13","slug":"krieg-im-sudan-frauen-muessen-am-strassenrand-entbinden-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/11379\/","title":{"rendered":"Krieg im Sudan: Frauen m\u00fcssen am Stra\u00dfenrand entbinden"},"content":{"rendered":"<p>Seit mehr als drei Jahren dauert der Krieg im Sudan an. Sch\u00e4tzungen zufolge wurden bei den Auseinandersetzungen mehr als 150.000 Menschen get\u00f6tet. Etwa 14 Millionen Menschen wurden vertrieben. <\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>Mittlerweile hat sich der Konflikt zur gr\u00f6\u00dften humanit\u00e4ren Krise der Welt entwickelt. Doch weil bisherige finanzielle Unterst\u00fctzer zunehmend ihre humanit\u00e4ren Hilfen einstampfen oder k\u00fcrzen, m\u00fcssen Hilfsorganisationen vor Ort den G\u00fcrtel immer enger schnallen.<\/p>\n<p>Ende 2025 haben die USA etwa ihre humanit\u00e4ren Hilfsmittel f\u00fcr die UN von 17 auf zwei Milliarden US-Dollar gek\u00fcrzt. Auch der deutsche Anteil ist geschrumpft: Um <a href=\"https:\/\/de.euronews.com\/2026\/04\/15\/berlin-sudan-hilfe-krieg\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">30 Prozent<\/a> wurden die Gelder des Bundesministeriums f\u00fcr wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) zwischen 2022 und 2026 gek\u00fcrzt. <\/p>\n<p>Etwas Abhilfe schaffen k\u00f6nnten zumindest Gelder in H\u00f6he von 1,3 Milliarden Euro. Sie wurden jetzt bei einer Geberkonferenz in Berlin gesammelt, so Au\u00dfenminister Johann Wadephul (CDU).<\/p>\n<p>Zu sp\u00fcren bekommen die wegfallenden Mittel Organisationen wie die UNFPA, die UN-Agentur f\u00fcr sexuelle und reproduktive Gewalt. Nur ein Bruchteil der ben\u00f6tigten Gelder sind bisher zusammengekommen, so Fabrizia Falcione zu Euronews. Seit Oktober 2025 ist Falcione als UN-Vertreterin vor Ort. Im Euronews-Interview spricht sie \u00fcber die Gewalt, die insbesondere Frauen in Sudan erleben und wie schlimm die Krise wirklich ist. <\/p>\n<p>Inzwischen sei die Gesundheitsversorgung so schlecht, dass Frauen w\u00e4hrend der Flucht am Stra\u00dfenrand geb\u00e4ren m\u00fcssten, so die UNFPA. 93 % der Frauen und M\u00e4dchen f\u00fchlen sich unsicher, wenn sie grundlegende Gesundheits- oder Hilfsangebote in Anspruch nehmen wollen.<\/p>\n<p>Hintergrund der Krise ist ein andauernder <a href=\"https:\/\/de.euronews.com\/kultur\/2026\/04\/22\/darfur-reportage-foto-essay-von-der-front-eines-vergessenen-kriegs\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Krieg<\/a> zwischen der sudanesischen Armee &#8222;Sudanese Armed Forces&#8220; sowie der paramilit\u00e4rischen Gruppe &#8222;Rapid Support Forces&#8220;. Seit 2023 bekriegen sie sich im Kampf um Macht und Kontrolle in Sudan. Inzwischen ist der Gro\u00dfteil des Gesundheitssystems zerst\u00f6rt. <\/p>\n<p>Euronews: Sie sind gerade in Sudan. Wie sieht der Alltag f\u00fcr Frauen und M\u00e4dchen dort aus \u2013 jenseits der Statistiken?<\/p>\n<p>Falcione: Ich spreche mit Ihnen aus Khartum. Ich wei\u00df nicht, ob Sie das Generatorger\u00e4usch h\u00f6ren \u2013 aber das sagt schon alles: Es gibt keinen Strom in der Stadt. Kein flie\u00dfendes Wasser. Nachts liegt die Stadt im Dunkeln.<\/p>\n<p>F\u00fcr Frauen ist es extrem schwierig. Ich bin selbst eine Frau. In einer Stadt zu leben, die komplett dunkel ist, ohne Licht, ohne flie\u00dfendes Wasser, mit Kindern \u2013 oft allein, weil Ehem\u00e4nner, V\u00e4ter, die m\u00e4nnlichen Familienmitglieder nicht mehr da sind. Das gibt einem ein sehr tiefes Gef\u00fchl von Unsicherheit.<\/p>\n<p>Gleichzeitig m\u00fcssen wir anerkennen, dass viele Menschen nach Khartum zur\u00fcckkehren wollen. Trotz aller Schwierigkeiten. Was sie brauchen, ist Zugang zur Grundversorgung: Gesundheitsversorgung, Schulen f\u00fcr ihre Kinder \u2013 und vor allem Einkommensm\u00f6glichkeiten. Diese Frauen sind die einzigen Ern\u00e4hrerinnen ihrer Familien geworden. Und stellen Sie sich vor: Sie m\u00fcssen f\u00fcr ihre Familien sorgen, ohne irgendetwas zu haben, weil sie alles zur\u00fccklassen mussten.<\/p>\n<p>Euronews: Was sind die Ursachen f\u00fcr dieses tiefe Unsicherheitsgef\u00fchl der Frauen und M\u00e4dchen?<\/p>\n<p>Falcione: Licht ist tats\u00e4chlich eines der Dinge, die Frauen immer wieder ansprechen \u2013 auch in Vertriebenensiedlungen und Lagern. Nachts gibt es kein Licht. Stellen Sie sich vor: Sie m\u00fcssen in einem Vertriebenenlager nachts eine Toilette aufsuchen, die weit weg ist. Es gibt nicht einmal genug Toiletten. Und Sie sind eine Frau oder ein M\u00e4dchen \u2013 allein, in der Dunkelheit.<\/p>\n<p>Sie haben keine sichere Unterkunft, vielleicht nur ein Zelt oder etwas sehr Einfaches. Alles um Sie herum f\u00fchlt sich unsicher an \u2013 weil Sie nachts kein Licht haben, weil Sie lange Wege zur\u00fccklegen m\u00fcssen, um Wasser zu holen oder Holz zum Kochen. Die M\u00e4rkte sind \u00fcberf\u00fcllt. Es gibt viele Gr\u00fcnde. Und das alles spiegelt sich in unserer j\u00fcngsten Erhebung wider: Wir haben als UNFPA eine sehr umfangreiche Befragung durchgef\u00fchrt, mit einer gro\u00dfen Anzahl von Fokusgruppendiskussionen. Das Ergebnis: 93 Prozent der befragten Frauen und M\u00e4dchen gaben an, dass sie sich auf dem Weg zu Versorgungseinrichtungen \u2013 gleich welcher Art \u2013 unsicher f\u00fchlen.<\/p>\n<p>Euronews: In den Unterlagen, die Sie mir vorab zugeschickt haben, stand, dass Frauen teils am Stra\u00dfenrand entbinden. Wie konnte das Gesundheitssystem im Sudan an diesen Punkt gelangen?<\/p>\n<p>Falcione: Zun\u00e4chst ist es wichtig festzuhalten: Dieser Krieg hat einen gro\u00dfen Teil der Gesundheitseinrichtungen zerst\u00f6rt. Heute sind etwa 40 Prozent der Gesundheitseinrichtungen im Sudan vollst\u00e4ndig au\u00dfer Betrieb. Ein weiterer gro\u00dfer Anteil funktioniert nur noch teilweise. Wir sch\u00e4tzen, dass insgesamt nur noch 30 Prozent der Einrichtungen funktionsf\u00e4hig sind. Das ist eindeutig eine direkte Folge des Krieges \u2013 er hat Gesundheitseinrichtungen, Gesundheitspersonal und Patienten direkt ins Visier genommen.<\/p>\n<p>Dazu kommt, dass das Gesundheitssystem im Sudan bereits vor dem Konflikt sehr fragil war. Auch das muss man ber\u00fccksichtigen.<\/p>\n<p>Euronews: Wie erreichen UNFPA und andere Organisationen Frauen trotz zerst\u00f6rter Kliniken, Stra\u00dfen und Lager?<\/p>\n<p>Falcione: Wir als UNFPA \u2013 gemeinsam mit unseren Partnern, NGOs, nationalen und internationalen zivilgesellschaftlichen Organisationen und frauengef\u00fchrten Organisationen \u2013 nutzen mobile Teams und mobile Kliniken. Das ist unser Weg, um auch die am schwierigsten erreichbaren Menschen zu versorgen.<\/p>\n<p>In manchen F\u00e4llen nutzen wir auch teilweise oder gar nicht mehr funktionierende Gesundheitszentren: Wir entsenden medizinische Teams, die das Geb\u00e4ude als Basis nutzen, w\u00e4hrend wir die eigentlichen Leistungen in der mobilen Klinik erbringen. Das Angebot umfasst reproduktive <a href=\"https:\/\/de.euronews.com\/my-europe\/2026\/04\/07\/sex-and-the-city-star-kristin-davis-sudan\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Gesundheitsversorgung<\/a>, pr\u00e4natale und postnatale Betreuung, Familienplanung sowie allgemeine Prim\u00e4rversorgung \u2013 inklusive Laboruntersuchungen, zum Beispiel auf sexuell \u00fcbertragbare Infektionen. Dinge, zu denen Frauen sonst keinen Zugang h\u00e4tten \u2013 oder f\u00fcr die sie Geld und Zeit aufwenden m\u00fcssten, die sie schlicht nicht haben.<\/p>\n<p>Euronews: Gibt es Gebiete, in die Sie aus Sicherheitsgr\u00fcnden nicht mehr vordringen k\u00f6nnen?<\/p>\n<p>Falcione: Es gab Momente, in denen wir den Betrieb einstellen mussten \u2013 wenn die K\u00e4mpfe so heftig waren, dass es f\u00fcr uns und unsere Partner schlicht unm\u00f6glich und zu gef\u00e4hrlich war, Dienste zu erbringen. Ein deutliches Beispiel ist Al-Faschir, als die Stadt von der RSF [Anm. der Red.: Rapid Support Forces sind eine paramilit\u00e4rische Gruppe im Sudan] eingeschlossen wurde.<\/p>\n<p>Aber ich m\u00f6chte betonen: Das Gesundheitspersonal hat weitergemacht, auch wenn die Einrichtung, in der sie arbeiten, bombardiert wurde. Insbesondere die Hebammen. Sie haben ihrem Eid treu Geburtshilfe geleistet, unter Beschuss, unter den gef\u00e4hrlichsten Umst\u00e4nden. Sie haben Frauen weiterhin bei der Geburt geholfen, weil sie ihr Menschsein nicht aufgegeben haben.<\/p>\n<p>Euronews: UNFPA hat auch auf eine wachsende Krise rund um getrennte und verlassene Kinder hingewiesen. Was beobachten Sie, insbesondere bei M\u00e4dchen?<\/p>\n<p>Falcione: Durch die Massenmorde gibt es definitiv Kinder, die ohne Eltern zur\u00fcckgeblieben sind. Was wir sehen: Die Frauen, denn in den Vertriebenensiedlungen sind es meistens Frauen, M\u00e4dchen und Kinder, nehmen diese Kinder mit. Eine Frau l\u00e4sst ein Kind niemals allein zur\u00fcck. Sie nehmen sie auf, als w\u00e4ren sie Teil der Familie. Das schafft allerdings auch Probleme: Diese Kinder sind oft nicht registriert, was Zugang zu Schule und anderen Diensten erschwert.<\/p>\n<p>Ich habe hier in der Gegend von Khartum eine Hebamme getroffen, der kurz vor meiner Abreise ein kleiner Junge \u00fcbergeben wurde. Er war etwa drei Jahre alt, sch\u00e4tze ich.<\/p>\n<p>Was M\u00e4dchen betrifft, sind Kinderehen ein Problem. Sie existieren im Sudan weiterhin. In Krisen wie dieser werden sie oft als eine Form des Schutzes gesehen: Ein M\u00e4dchen unter 18 Jahren an einen Mann zu verheiraten, weil die Familie glaubt, sie nicht vor der Gewalt sch\u00fctzen zu k\u00f6nnen. Manchmal auch, weil die Familie sie nicht mehr ern\u00e4hren kann.<\/p>\n<p>In einem Krankenhaus in Wei\u00dfer Nil [Anm. der Red.: Bundesstaat im Sudan] habe ich ein M\u00e4dchen getroffen, das 16 Jahre alt war und gerade ihr viertes Kind zur Welt gebracht hatte. Dieses vierte Kind war gestorben. Ich betrat das Krankenhaus, sah zwei Betten \u2013 in einem lag eine junge Mutter neben ihrer eigenen Mutter. Ich dachte, das Neugeborene w\u00fcrde neben ihr liegen, und fragte danach. Die Mutter des M\u00e4dchens fl\u00fcsterte mir zu, damit die Tochter es nicht h\u00f6ren konnte, dass das Kind bei der Geburt gestorben war. 16 Jahre alt, viertes Kind, gestorben. Man kann sich vorstellen: Wenn dieses M\u00e4dchen wieder schwanger wird, \u00fcberlebt sie es m\u00f6glicherweise nicht.<\/p>\n<p>Euronews: Haben Sie Zahlen dazu, wie viele Frauen und M\u00e4dchen von sexualisierter Gewalt betroffen sind?<\/p>\n<p>Falcione: Wir ver\u00f6ffentlichen keine Zahlen gemeldeter F\u00e4lle \u2013 und das aus einem einfachen Grund, der f\u00fcr alle L\u00e4nder und <a href=\"https:\/\/de.euronews.com\/2025\/12\/03\/russland-sudan-militarstutzpunkt\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Krisen<\/a> gilt: Diese Zahlen spiegeln nur die Frauen wider, die tats\u00e4chlich Dienste zur Reaktion auf geschlechtsbezogene Gewalt in Anspruch genommen haben und die bereit waren, anzugeben, dass sie sexualisierter Gewalt ausgesetzt waren. Jede Zahl, die wir nennen k\u00f6nnten, w\u00fcrde das tats\u00e4chliche Ausma\u00df der sexuellen Gewalt in diesem Konflikt bei weitem nicht erfassen.<\/p>\n<p>Wenn ich in ein Lager gehe, treffe ich viele Frauen, die berichten, selbst betroffen oder Zeuginnen sexueller Gewalt geworden zu sein. Ich treffe Frauen, deren Neugeborene aus Vergewaltigungen hervorgegangen sind. Jede Zahl w\u00e4re zu klein, um das Ausma\u00df auch nur ann\u00e4hernd wiederzugeben. Unsere Partner und NGOs erfassen die Zahlen intern \u2013 f\u00fcr uns zur Analyse und zur Verbesserung der Versorgung. <\/p>\n<p>Euronews: International werden Mittel f\u00fcr humanit\u00e4re Hilfe massiv gek\u00fcrzt. Wie lange k\u00f6nnen Sie Ihre Operationen im Sudan noch aufrechterhalten?<\/p>\n<p>Falcione: Der humanit\u00e4re Hilfsplan f\u00fcr Sudan ist derzeit, Stand dieses Monats, zu etwa 15 Prozent finanziert. Wir alle erkennen an, dass im Sudan eine Schutz- und eine Gesundheitskrise stattfindet. Und doch sind genau diese beiden Bereiche noch schlechter finanziert als der Rest: Gesundheit und Schutz liegen aktuell bei knapp unter 9 Prozent der notwendigen Finanzierung.<\/p>\n<p>F\u00fcr UNFPA bedeutet das: Wir sind massiv von den K\u00fcrzungen betroffen. Wir m\u00fcssen mit sehr kurzen Planungszyklen arbeiten, unsere Priorit\u00e4ten regelm\u00e4\u00dfig \u00fcberpr\u00fcfen und uns auf das konzentrieren, was wirklich z\u00e4hlt. Wenn wir fr\u00fcher auf Priorit\u00e4ten geschaut haben, m\u00fcssen wir jetzt die Priorit\u00e4ten innerhalb der Priorit\u00e4ten identifizieren. Wir lassen Menschen zur\u00fcck, weil wir schlicht nicht genug Mittel haben.<\/p>\n<p>Euronews: Sie haben in vielen Krisengebieten gearbeitet. Wie w\u00fcrden Sie Sudan im Vergleich einordnen \u2013 und bekommt die Krise genug internationale Aufmerksamkeit?<\/p>\n<p>Falcione: Sudan steht ganz oben. Ich w\u00fcrde sagen: Platz eins. Wenn wir sagen, es ist die gr\u00f6\u00dfte Vertreibungskrise und die gr\u00f6\u00dfte humanit\u00e4re Krise weltweit, dann sind diese Dimensionen real und sichtbar. Das Gesundheitssystem steht kurz vor dem Zusammenbruch. Die Schutzkrise ist massiv. Und die n\u00f6tigen Mittel und Strukturen, um auf die Bed\u00fcrfnisse zu reagieren, fehlen bei weitem.<\/p>\n<p>Sudan f\u00fchlt sich wie eine vergessene Krise an. Das sollte sie nicht sein. Es gibt viele konkurrierende Krisen, aber diese verdient nicht weniger Aufmerksamkeit. Alle Menschen sind gleich. Alle L\u00e4nder in solchen Situationen brauchen die notwendige Aufmerksamkeit.<\/p>\n<p>Euronews: In Deutschland fand gerade eine Sudan-Konferenz statt. Sind Sie zufrieden mit den Ergebnissen?<\/p>\n<p>Falcione: Ich will hoffen, dass die Zusagen in echte Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Menschen im Sudan umgesetzt werden \u2013 f\u00fcr die, die es am meisten brauchen. Und dass Gesundheit und Schutz ausreichend finanziert werden, damit wir die Frauen in dieser Krise unterst\u00fctzen k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Seit mehr als drei Jahren dauert der Krieg im Sudan an. 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