{"id":11400,"date":"2026-04-28T10:35:47","date_gmt":"2026-04-28T10:35:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/11400\/"},"modified":"2026-04-28T10:35:47","modified_gmt":"2026-04-28T10:35:47","slug":"rostlerche-nach-93-jahren-wiederentdeckt-vogel-in-afrika-gesichtet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/11400\/","title":{"rendered":"Rostlerche nach 93 Jahren wiederentdeckt: Vogel in Afrika gesichtet"},"content":{"rendered":"<p>1931 zuletzt gesichtet <\/p>\n<p>Vogelart nach fast 100 Jahren wiederentdeckt<\/p>\n<p>09.02.2026Lesedauer: 2 Min.<\/p>\n<p><a href=\"#focus-0\" class=\"transition-colors duration-200 block text-current relative\" data-sctrack=\"FocusGalleryImage.Reference\"><img fetchpriority=\"high\" data-testid=\"Opener.Image\" style=\"--lqipURL:url('https:\/\/images.t-online.de\/2026\/02\/y5pSauZK7sLP\/15x360:597x336\/fit-in\/150x0\/filters:blur(25)\/sie-war-verschwunden-drei-forscher-haben-tschad-die-rostlerche-calendulauda-rufa-aufespuert-und-fotografiert.jpg')\"   loading=\"eager\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/sie-war-verschwunden-drei-forscher-haben-tschad-die-rostlerche-calendulauda-rufa-aufespuert-und-foto.jpeg\" alt=\"Sie war verschwunden: Drei Forscher haben Tschad die Rostlerche (Calendulauda rufa) aufesp\u00fcrt und fotografiert.\" title=\"Sie war verschwunden: Drei Forscher haben Tschad die Rostlerche (Calendulauda rufa) aufesp\u00fcrt und fotografiert.\" width=\"597\" height=\"336\" class=\"bg-[url:var(--lqipURL)] bg-cover bg-center flex h-full w-full max-w-full\" decoding=\"async\"\/><img style=\"--width:32;--height:32\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.t-online.de\/s\/paper\/_next\/static\/media\/zoom-in.f7dae02f.svg\" alt=\"Vergr\u00f6\u00dfern des Bildes\" title=\"Vergr\u00f6\u00dfern des Bildes\" class=\"block h-[calc(var(--height)_\/_16_*_1rem)] w-[calc(var(--width)_\/_16_*_1rem)] max-w-none absolute bottom-8 right-8 rounded-4 bg-snow p-8\" decoding=\"async\"\/><\/a><\/p>\n<p>Sie war verschwunden: Drei Forscher haben im Tschad die Rostlerche (Calendulauda rufa) aufgesp\u00fcrt und fotografiert. (Quelle: Copyright Photo : (c) P. Defos du Rau, J.Birard &amp; I. Dapsia)<\/p>\n<p class=\"font-bold text-18 leading-17 user-text-lg:text-22 user-text-xl:text-24\">Gute Nachrichten aus Afrika: Ein kleiner, rostroter Vogel ist wieder gesichtet und fotografiert worden.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17 user-text-lg:text-22 user-text-xl:text-24\">Eine seit fast einem Jahrhundert als verschollen geltende Vogelart ist wiederentdeckt worden. Drei Ornithologen haben Anfang Februar in Afrika die Rostlerche (Calendulauda rufa) fotografiert. Von der Art hatte es seit 1931 keine gesicherten Nachweise mehr gegeben. Damals war sie zuletzt in den Trockensavannen zwischen dem heutigen Niger, Tschad und Sudan beobachtet worden.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17 user-text-lg:text-22 user-text-xl:text-24\">Die Entdeckung gelang Pierre Defos du Rau und Julien Birard aus <a class=\"transition-colors duration-200 cursor-pointer text-inherit no-underline text-salemsfur md:hover:text-magenta md:hover:border-magenta md:focus:text-magenta border-current border-b border-solid break-words\" data-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;category&quot;:&quot;intextLink&quot;,&quot;label&quot;:&quot;\/themen\/frankreich\/&quot;}\" href=\"https:\/\/www.t-online.de\/themen\/frankreich\/\" data-sctrack=\"BodyAnchor\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Frankreich<\/a> sowie Idriss Dapsia aus dem Tschad. Sie ver\u00f6ffentlichten ihren Fund auf der Plattform &#8222;eBird&#8220;. Dort luden sie neun Fotos hoch und erg\u00e4nzten eine ausf\u00fchrliche Beschreibung des Vogels.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17 user-text-lg:text-22 user-text-xl:text-24\">Demnach entdeckten die Vogelkundler eine Rostlerche in der Region Gu\u00e9ra im s\u00fcdlichen Zentrum des Tschad. Sie beschreiben die Lerche wie folgt: &#8222;Unterseite blass fahl ohne Streifen, einige feine kleine Streifen auf der oberen Brust, B\u00fcrzel und Oberschwanzdecken sehr r\u00f6tlich, langer Schwanz, vollst\u00e4ndig schwarz (rein) au\u00dfer den zentralen Steuerfedern, die sehr r\u00f6tlich sind. Keine wei\u00dfen \u00e4u\u00dferen Steuerfedern. Vogel wurde bei gutem Licht beobachtet. Ein gutes Exemplar der Rostlerche.&#8220;<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17 user-text-lg:text-22 user-text-xl:text-24\">Die Beobachtung gilt als wissenschaftlich bedeutsam. Die letzten gesicherten Nachweise der Art stammten aus dem Mai 1931, als der Naturforscher George Latimer Bates in Niger mehrere Exemplare sammelte. Seitdem galt die Rostlerche als extrem selten, ihr Status war lange unklar. Zwar wurde sie nie offiziell als ausgestorben eingestuft, Lebendbelege fehlten jedoch \u00fcber Jahrzehnte.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17 user-text-lg:text-22 user-text-xl:text-24\">Die Rostlerche ist in trockenen Savannen der Sahelzone beheimatet, insbesondere in einem Gebiet, das sich \u00fcber Teile von Niger, dem Tschad und Sudan erstreckt. Das potenzielle Verbreitungsgebiet umfasst Sch\u00e4tzungen zufolge rund 47 Millionen Hektar. Dieses Areal gilt heute als sicherheitspolitisch hochsensibel. Wegen bewaffneter Konflikte, terroristischer Aktivit\u00e4ten und instabiler politischer Verh\u00e4ltnisse liegt die Region seit Jahren weitgehend abseits touristischer Reiserouten und wird auch von Forschungsexpeditionen nur selten aufgesucht. Fachleute sehen darin einen wesentlichen Grund daf\u00fcr, warum die Art sich wieder ausbreiten konnte, aber auch so lange unentdeckt blieb.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"1931 zuletzt gesichtet Vogelart nach fast 100 Jahren wiederentdeckt 09.02.2026Lesedauer: 2 Min. 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