{"id":11470,"date":"2026-04-28T12:59:12","date_gmt":"2026-04-28T12:59:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/11470\/"},"modified":"2026-04-28T12:59:12","modified_gmt":"2026-04-28T12:59:12","slug":"gruener-wasserstoff-deutschland-will-produktion-foerdern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/11470\/","title":{"rendered":"&#8222;Gr\u00fcner&#8220; Wasserstoff: Deutschland will Produktion f\u00f6rdern"},"content":{"rendered":"<p>                    <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"internal-image\" title=\"Windhuk: Wirtschafts-Staatssekret\u00e4r Michael Kellner (B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen, r) spricht auf dem internationalen Wasserstoff-Gipfel in Afrik. Von links nach rechts sitzen die belgische Energieministerin Tinne Van der Straeten, die EU-Kommissarin f\u00fcr Energie Kadri Simson, der namibische Energieminister Tom Alweendo.\" alt=\"Windhuk: Wirtschafts-Staatssekret\u00e4r Michael Kellner (B\u00fcndnis 90\/Die Gr\u00fcnen, r) spricht auf dem internationalen Wasserstoff-Gipfel in Afrik. Von links nach rechts sitzen die belgische Energieministerin Tinne Van der Straeten, die EU-Kommissarin f\u00fcr Energie Kadri Simson, der namibische Energieminister Tom Alweendo.\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/gruener-wasserstoff-afrika-windhuk-gipfel-namibia-kellner-100-1280x720.jpg\" \/><\/p>\n<p>                  Bei einem Wasserstoff-Gipfel in der Haupstadt Namibias beraten Vertreter aus etwa 65 L\u00e4ndern \u00fcber m\u00f6gliche Projekte. (- \/ Bundesministerium f\u00fcr Wirtscha \/ -)<\/p>\n<p>Bis einschlie\u00dflich heute beraten bei dem Gipfel in dem Land im S\u00fcden Afrikas mehr als 700 Delegierte aus rund 65 L\u00e4ndern \u00fcber m\u00f6gliche Investitionen und Projekte. Das Ziel der Bundesregierung sei es, gemeinsam mit afrikanischen Partnern starke Wertsch\u00f6pfungsketten zu schaffen, betonte Kellner.<\/p>\n<p>                Ziel: &#8222;Win-Win&#8220; f\u00fcr Produzenten und Abnehmer<\/p>\n<p>Im strategischen Interesse Deutschlands steht eine nachhaltige, stabile Versorgung. &#8222;Wir haben einen klaren Weg zur F\u00f6rderung der Produktion von gr\u00fcnem Wasserstoff festgelegt&#8220;, sagte Kellner. Davon profitierten nicht nur Deutschland und Europa als Importeure. In Afrika w\u00fcrden die Wasserstoff-Projekte Arbeitspl\u00e4tze schaffen und helfen, die L\u00e4nder zu elektrifizieren, so der Staatssekret\u00e4r. Die Produktion von &#8222;gr\u00fcnem&#8220; Wasserstoff sei somit ein &#8222;Win-Win&#8220; f\u00fcr Produzenten und Abnehmer.<\/p>\n<p>Namibia sowie das benachbarte S\u00fcdafrika seien f\u00fcr gute Wind- und Sonnenverh\u00e4ltnisse bekannt, betonte Entwicklungsstaatssekret\u00e4r Flasbarth\u00a0(SPD). Beide L\u00e4nder spielten eine Schl\u00fcsselrolle f\u00fcr Deutschlands Energiewende. In der Stadt L\u00fcderitz im S\u00fcden Namibias unterst\u00fctzt Deutschland demnach bereits ein Zehn-Milliarden-Dollar Wasserstoff-Projekt des Konsortiums Hyphen Hydrogen Energy, an dem das deutsche Energieunternehmen Enertrag beteiligt ist.<\/p>\n<p>                Aufwendiges Produktionsverfahren<\/p>\n<p>Klimaneutral erzeugter Wasserstoff soll im k\u00fcnftigen Wirtschaftssystem eine zentrale Rolle spielen. Als Energietr\u00e4ger soll er in neuen Gaskraftwerken Strom erzeugen, wenn die Sonne nicht scheint und der Wind nicht weht. Das Problem: Ben\u00f6tigt werden riesige Mengen. Sie sollen in besonderen Maschinen erzeugt werden, sogenannten Elektrolyseuren. Dabei handelt es sich um Hightech-Ger\u00e4te, in denen ein Stoff mithilfe von Strom in seine Bestandteile zerlegt wird. Geht es um die Gewinnung von Wasserstoff, ist der Ausgangsstoff Wasser. Wurde der eingesetzte Strom klimaneutral erzeugt, spricht man von &#8222;gr\u00fcnem&#8220; Wasserstoff.<\/p>\n<p>                &#8222;Gr\u00fcner Wasserstoff&#8220; vor allem f\u00fcr Stahl- und Chemieindustrie sowie Schiffs- und Schwerlastverkehr<\/p>\n<p>Laut einer im Juli vorgelegten Strategie erwartet die Bundesregierung 2030 einen Bedarf an\u00a0Wasserstoff\u00a0und Derivaten in H\u00f6he von 95 bis 130 Terawattstunden. Besonders f\u00fcr klimaneutrale Verfahren in der Stahl- und Chemieindustrie, aber auch im Schiffs- oder Schwerlastverkehr, soll &#8222;gr\u00fcner&#8220; Wasserstoff die Grundlage bilden. Auch mit L\u00e4ndern wie Australien, Chile, Gro\u00dfbritannien, Saudi-Arabien, S\u00fcdafrika und den Vereinigten Arabischen Emiraten hat die Bundesregierung bilaterale\u00a0Wasserstoff-Kooperationen geschlossen.<\/p>\n<p>Diese Nachricht wurde am 05.09.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Bei einem Wasserstoff-Gipfel in der Haupstadt Namibias beraten Vertreter aus etwa 65 L\u00e4ndern \u00fcber m\u00f6gliche Projekte. 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