{"id":11475,"date":"2026-04-28T13:19:01","date_gmt":"2026-04-28T13:19:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/11475\/"},"modified":"2026-04-28T13:19:01","modified_gmt":"2026-04-28T13:19:01","slug":"libyen-kleines-wirtschaftswunder-im-politischen-krisenland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/11475\/","title":{"rendered":"Libyen: Kleines Wirtschaftswunder im politischen Krisenland?"},"content":{"rendered":"<p>&#8222;Nach einer schwierigen und turbulenten Zeit gibt es Hoffnung&#8220;, freut sich Mustafa Abu Braidaa, ein Ladenbesitzer in Tripolis in Libyen. &#8222;Nat\u00fcrlich sind da immer noch viele Herausforderungen&#8220;, sagt der 32-J\u00e4hrige. &#8222;Die Inflation, die W\u00e4hrung ist abgewertet und die Kosten sind gestiegen. Und ja, es dauert lange, bis die Dinge besser werden. Aber es gibt positive Ver\u00e4nderungen, und ich denke, all das tr\u00e4gt zu einer Verbesserung f\u00fcr Menschen wie mich bei.&#8220;<\/p>\n<p>Auch Khadija Al-Buri, eine 26-j\u00e4hrige Krankenschwester aus Tripolis, ist bei allen Sorgen vorsichtig optimistisch. &#8222;Ich bin besorgt, dass die K\u00e4mpfe wieder aufflammen k\u00f6nnten. <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/krisenland-libyen-mutige-frauen-im-einsatz-als-minenr\u00e4umerinnen\/a-64994084\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Es herrscht viel Unsicherheit und Unklarheit<\/a>, aber ich habe Hoffnung auf Besserung&#8220;, sagt sie. &#8222;Ich glaube, was wir jetzt sehen, stimmt die Menschen erst einmal\u00a0positiv.&#8220;<\/p>\n<p>Geteilte Nation mit zwei Machtzentren<\/p>\n<p><a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/libyen-zerst\u00f6rung-einer-nation\/a-62824494\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Libyen ist seit 2014 in zwei Teile gespalten<\/a>, wobei sich im Osten und im Westen des Landes jeweils eine Regierung gegen\u00fcberstehen. Die von den Vereinten Nationen unterst\u00fctzte Regierung der Nationalen Einheit hat ihren Sitz in Tripolis &#8211; im Westen des Landes.\u00a0Die Konkurrenz, oft als das Parlament oder Repr\u00e4sentantenhaus bezeichnet, sitzt in Tobruk, im Osten des Landes. Beide werden von einer Reihe lokaler Milizen und ausl\u00e4ndischen\u00a0M\u00e4chten unterst\u00fctzt, und beide haben immer wieder versucht, sich gegenseitig die Kontrolle zu entrei\u00dfen.<\/p>\n<p><img data-format=\"MASTER_LANDSCAPE\" data-id=\"65724813\" data-url=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/65724813_${formatId}.jpg\" data-aspect-ratio=\"16\/9\" alt=\"Libyen | Tripoli\" style=\"padding-bottom: 56.25%; height: 0; max-height: 0;\"\/>Neue Bauvorhaben gibt es in mehreren libyschen St\u00e4dten &#8211; wie hier in der Hauptstadt TripolisBild: MAHMUD TURKIA\/AFP<\/p>\n<p>Nach mehreren Jahren der K\u00e4mpfe und der Instabilit\u00e4t hat die gr\u00f6\u00dfte Gewalt jedoch &#8211; zumindest vorerst &#8211; ein weitgehendes Ende gefunden, wenngleich der Machtkampf\u00a0nicht vorbei und der Kernkonflikt weiter ungel\u00f6st ist. In j\u00fcngster Zeit gilt die Aufmerksamkeit dennoch den wirtschaftlichen Aussichten des Landes.<\/p>\n<p><a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/libysches-\u00f6l-als-preisbremse-am-weltmarkt\/a-62768710\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Libyen verf\u00fcgt \u00fcber die gr\u00f6\u00dften \u00d6lvorkommen<\/a> auf dem afrikanischen Kontinent. Das Land hat im vergangenen Jahr durch die im Krieg gegen die Ukraine verursachten Engp\u00e4sse 20,4 Milliarden Euro an \u00d6leinnahmen erzielt. Nach Angaben der Organisation erd\u00f6lexportierender L\u00e4nder stiegen die \u00d6lpreise von durchschnittlich 38 Euro pro Barrel im Jahr 2020 auf knapp \u00fcber 93 Euro pro Barrel im vergangenen Jahr.<\/p>\n<p><a rel=\"noopener follow nofollow\" target=\"_blank\" class=\"external-link\" href=\"https:\/\/www.worldbank.org\/en\/country\/libya\/overview\" title=\"Externer Link \u2014 Nach Angaben der Weltbank\">Nach Angaben der Weltbank<\/a>\u00a0hat Libyens Staatshaushalt im Jahr 2022 schwarze Zahlen schreiben k\u00f6nnen. Und f\u00fcr 2023 sieht der Internationale W\u00e4hrungsfonds (IWF) die &#8222;Spitze des Wachstums arabischer L\u00e4nder&#8220; mit 17,9 Prozent in Libyen, wie es im monatlichen Bericht der <a rel=\"noopener follow nofollow\" target=\"_blank\" class=\"external-link\" href=\"https:\/\/www.kas.de\/documents\/282499\/0\/Final+edition+Inside+Libya+December+2022+%283%29.pdf\" title=\"Externer Link \u2014 Konrad-Adenauer-Stiftung\">Konrad-Adenauer-Stiftung<\/a>\u00a0hei\u00dft. Dabei muss ber\u00fccksichtigt werden, von welch niedrigen Zahlen das Bruttoinlandsprodukts (BIP) in Libyen ausgeht. Dennoch sind die Steigerungen beachtlich.<\/p>\n<p>Doch wirken sich diese guten Wirtschaftsnachrichten auch auf das Leben der Libyer aus?<\/p>\n<p>Besseres Leben f\u00fcr Stadtbewohner<\/p>\n<p>In Orten wie Tripolis und Benghazi gebe\u00a0es viele neue und bemerkenswert auff\u00e4llige Bauwerke, auch die Infrastruktur werde sichtbar ausgebaut, best\u00e4tigt auch Claudia Gazzini, leitende Libyen-Analystin bei der Denkfabrik International Crisis Group. &#8222;Es gibt Parks und Stra\u00dfen, die es vorher nicht gab, und es gibt erstaunliche Einkaufszentren&#8220;, sagt die Expertin, die erst k\u00fcrzlich in Libyen war.<\/p>\n<p><img data-format=\"MASTER_LANDSCAPE\" data-id=\"65724795\" data-url=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/65724795_${formatId}.jpg\" data-aspect-ratio=\"16\/9\" alt=\"Libyen Tripoli | Abkommen zwischen Italien und Libyen\" style=\"padding-bottom: 56.25%; height: 0; max-height: 0;\"\/>Im Januar unterzeichnete Italien ein acht Milliarden Dollar schweres Gasf\u00f6rderungsabkommen mit LibyenBild: Hazem Turkia\/AA\/picture alliance<\/p>\n<p>&#8222;Im Gro\u00dfen und Ganzen ist das f\u00fcr viele normale Libyer erfreulich. Wenn sie in Tripolis sind, werden sie von den Einwohnern h\u00f6ren, wie viel besser das allt\u00e4gliche Leben sei als noch vor zwei Jahren. Es besteht also kein Zweifel daran, dass die Bewohner der Gro\u00dfst\u00e4dte in gewisser Weise von dem j\u00fcngsten wirtschaftlichen Aufschwung profitieren.&#8220;<\/p>\n<p>Allerdings komme ein Gro\u00dfteil des derzeitigen Wirtschaftswachstums vor allem der Elite des Landes zugute, da deren\u00a0Angeh\u00f6rige die Bauauftr\u00e4ge und das Geld verteilen, erkl\u00e4rt Gazzini. &#8222;Die Aussichten auf einen gr\u00f6\u00dferen wirtschaftlichen Aufschwung, von dem die normalen Libyer profitieren k\u00f6nnten, sind noch weit entfernt.&#8220; In Tripolis, Benghazi und teilweise auch in Misrata\u00a0sehe man glitzernde\u00a0Bauwerke. &#8222;Aber was ist mit den Libyern in kleineren St\u00e4dten, in den Bergen und in der W\u00fcste?&#8220;<\/p>\n<p>Dennoch: &#8222;Unterm Strich h\u00e4tte sich Libyen keine besseren Bedingungen w\u00fcnschen k\u00f6nnen als die von 2022 oder &#8211; zumindest bisher &#8211; die von\u00a02023&#8220;, sagt der Politikwissenschaftler Jalel Harchaoui, ein Associate Fellow des britischen Think Tanks Royal United Services Institute. Das \u00d6l flie\u00dft\u00a0und die Eink\u00fcnfte bieten dem Land derzeit ein gutes Einkommen. Zudem ist die\u00a0Bev\u00f6lkerung\u00a0mit etwa sieben Millionen Menschen vergleichsweise klein.<\/p>\n<p>Eliten bleiben klar im Vorteil<\/p>\n<p>F\u00fcr viele Libyer sei die Situation dennoch nicht zufriedenstellend, sagt Harchaoui der DW. Wie in vielen anderen L\u00e4ndern, die von \u00d6leinnahmen abh\u00e4ngig sind, sind auch in Libyen fast drei Viertel der Arbeitskr\u00e4fte bei der Regierung besch\u00e4ftigt. Doch die Bev\u00f6lkerung w\u00e4chst zu schnell, als dass\u00a0die Regierung alle\u00a0Menschen besch\u00e4ftigen k\u00f6nnte. Die Jugendarbeitslosigkeit bleibt\u00a0hoch und lag\u00a02022 bei etwa\u00a051 Prozent.<\/p>\n<p><img data-format=\"MASTER_LANDSCAPE\" data-id=\"65724776\" data-url=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/65724776_${formatId}.jpg\" data-aspect-ratio=\"16\/9\" alt=\"Libyen Mars\u00e1 Al Burayqah | Brega Oil Port\" style=\"padding-bottom: 56.25%; height: 0; max-height: 0;\"\/>Im vergangenen Jahr kauften europ\u00e4ischen L\u00e4nder fast drei Viertel der libyschen \u00d6lexporteBild: AFP via Getty Images<\/p>\n<p>&#8222;Damit kommen die Einnahmen des Staates nicht wirklich der gesamten Bev\u00f6lkerung zugute&#8220;, erkl\u00e4rt der Libyen-Experte und verweist\u00a0auch auf <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/riesenmenge-an-uran-in-libyen-verschwunden\/a-65003204\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">mangelnde Transparenz<\/a> bei Infrastrukturprojekten.<\/p>\n<p>&#8222;So wurden zum Beispiel \u00e4gyptische Unternehmen eingeladen, eine Umgehungsstra\u00dfe in der N\u00e4he von Tripolis zu bauen&#8220;, erz\u00e4hlt er &#8211; und gibt eine sehr kritische Einsch\u00e4tzung dazu ab:\u00a0Die Stra\u00dfe sei &#8222;sehr teuer und nicht besonders n\u00fctzlich. Es wurde alles getan, um \u00c4gypten politisch zu gefallen.&#8220;<\/p>\n<p>Besorgniserregend sei f\u00fcr ihn auch der Wiederaufbau in der Innenstadt von Benghazi, wo Familien, die in ihren besch\u00e4digten H\u00e4usern bleiben wollten, auf beunruhigende Weise vertrieben worden seien, um Platz f\u00fcr neue Geb\u00e4ude zu schaffen. &#8222;Der Wiederaufbau erfolgt also im Interesse der Eliten&#8220;, so Harchaoui, &#8222;und nicht nach den Bed\u00fcrfnissen der Bev\u00f6lkerung.&#8220;<\/p>\n<p>T\u00e4uschung und Handel<\/p>\n<p>Trotz alledem k\u00f6nnte die wirtschaftliche Erholung eine Chance f\u00fcr Libyen sein, sind sich Experten einig. Im Juli 2022 stimmte die Regierung in Tripolis der Ernennung von Farhat Bengadra zu, einem ehemaligen Leiter der libyschen Zentralbank. Seine Aufgabe besteht darin, Libyens wichtige \u00d6lgesellschaft, die National Oil Corporation, zu leiten.<\/p>\n<p>Bengadra ist ein Anh\u00e4nger von General Khalifa Hafter, der die Regierung in Tobruk im Osten des Landes kontrolliert. Beobachter vermuten, er habe seinen neuen Posten aufgrund einer privaten Vereinbarung zwischen den beiden gegnerischen Regierungen erhalten, von der offenbar beide Seiten profitieren.<\/p>\n<p>&#8222;Seitdem diese informelle Vereinbarung im Juli letzten Jahres getroffen wurde, haben wir viele Machenschaften zwischen den beiden Lagern gesehen&#8220;, so Libyen-Expertin Claudia Gazzini. &#8222;Beide Lager erhalten auf zwielichtige Weise sehr lukrative Gelder &#8211; alles ist informell und betrifft eher Einzelpersonen als Institutionen. Aber diese Beziehung erh\u00e4lt zugleich auch den Frieden vor Ort&#8220;, betont sie.\u00a0&#8222;Die beteiligten Akteure haben ein gr\u00f6\u00dferes Interesse daran, diese Vereinbarungen zu erm\u00f6glichen, als gegeneinander Krieg zu f\u00fchren.&#8220;<\/p>\n<p>K\u00f6nnen Wahlen helfen?<\/p>\n<p>Seit einiger Zeit wird in Libyen der Ruf nach allgemeinen Wahlen laut, in der Hoffnung, das Land wieder unter einer demokratischen Regierung zu vereinen. Nach den Pl\u00e4nen der Vereinten Nationen soll noch in diesem Jahr ein weiterer Versuch einer landesweiten Abstimmung unternommen werden.<\/p>\n<p>&#8222;Aber Wahlen sind im Wesentlichen ein Ausl\u00f6ser f\u00fcr Ver\u00e4nderungen&#8220;, stellt Gazzini fest. &#8222;Und diese Gesch\u00e4fte zwischen\u00a0ehemaligen Feinden sind f\u00fcr beide Seiten sehr profitabel.&#8220; Gewinnbeteiligung und Wirtschaftswachstum\u00a0st\u00fcnden deshalb\u00a0&#8222;eindeutig im Widerspruch zu der von den UN\u00a0unterst\u00fctzten Roadmap&#8220;.<\/p>\n<p><img data-format=\"MASTER_LANDSCAPE\" data-id=\"65724805\" data-url=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/65724805_${formatId}.jpg\" data-aspect-ratio=\"16\/9\" alt=\"Libyen Benghazi | Unterst\u00fctzer von Khalifa Haftar\" style=\"padding-bottom: 56.25%; height: 0; max-height: 0;\"\/>In Tobruk hat der ehemalige libysche Kriegsherr Khalifa Hafter (auf dem Plakat) die Kontrolle Bild: ABDULLAH DOMA\/AFP<\/p>\n<p>Gazzini ist der Meinung, eine Formalisierung\u00a0bisher informeller\u00a0&#8222;Machenschaften&#8220; k\u00f6nne dazu beitragen, libysche Politiker f\u00fcr eine Wahl zu gewinnen. Experte Harchaoui wiederum bef\u00fcrchtet, die derzeitige Situation, auch wenn sie Hoffnung mache,\u00a0verfestige\u00a0<a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/libyen-gewalt-proteste\/a-62365735\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">die Korruption und den Mangel an Transparenz<\/a> unter den politischen Eliten Libyens nur noch.<\/p>\n<p>Klar ist aus Sicht der Experten: Trotz neuer\u00a0Einkaufszentren und Stra\u00dfen bleibt die politische Instabilit\u00e4t\u00a0und Unsicherheit der vorherrschende Faktor in Libyen,\u00a0sei es aufgrund von \u00d6lpreisschwankungen\u00a0oder interner\u00a0K\u00e4mpfe libyscher Milizen.<\/p>\n<p>Dieser Artikel wurde aus dem Englischen adaptiert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"&#8222;Nach einer schwierigen und turbulenten Zeit gibt es Hoffnung&#8220;, freut sich Mustafa Abu Braidaa, ein Ladenbesitzer in Tripolis&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":11476,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[28],"tags":[286,285],"class_list":{"0":"post-11475","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-libyen","8":"tag-libya","9":"tag-libyen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/116482537072446437","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11475","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=11475"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11475\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/11476"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=11475"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=11475"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=11475"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}