{"id":11486,"date":"2026-04-28T13:40:11","date_gmt":"2026-04-28T13:40:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/11486\/"},"modified":"2026-04-28T13:40:11","modified_gmt":"2026-04-28T13:40:11","slug":"suedafrika-kardinal-brislin-mahnt-zum-freedom-day-soziale-verantwortung-an","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/11486\/","title":{"rendered":"S\u00fcdafrika: Kardinal Brislin mahnt zum Freedom Day soziale Verantwortung an"},"content":{"rendered":"<p>Kardinal Stephen Brislin hat die B\u00fcrger S\u00fcdafrikas dazu aufgerufen, den nationalen Feiertag \u201eFreedom Day\u201c als Anlass zu nehmen, der Menschen ohne echte Freiheit zu gedenken. Der am 27. April begangene Feiertag markiert das Ende der Apartheid und der Herrschaft der wei\u00dfen Minderheit sowie den \u00dcbergang zu einer demokratischen Gesellschaft. Er erinnert an die historischen Wahlen des Jahres 1994, bei denen erstmals alle Staatsb\u00fcrger unabh\u00e4ngig von ihrer ethnischen Zugeh\u00f6rigkeit wahlberechtigt waren.<\/p>\n<p>     <a href=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/de\/welt\/news\/2025-07\/sudafrika-bischofe-beklagen-volkermord-im-gaza-krieg-israel.html\" title=\"S\u00fcdafrika: Bisch\u00f6fe beklagen \u201eV\u00f6lkermord\u201c im Gaza-Krieg\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" data-original=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/content\/dam\/vaticannews\/agenzie\/images\/reuters\/2025\/07\/22\/11\/1753177262248.JPG\/_jcr_content\/renditions\/cq5dam.thumbnail.cropped.500.281.jpeg\" alt=\"S\u00fcdafrika: Bisch\u00f6fe beklagen \u201eV\u00f6lkermord\u201c im Gaza-Krieg\"\/><\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p>\n      Die Bisch\u00f6fe des s\u00fcdlichen Afrika stellen sich hinter die Klage der Regierung S\u00fcdafrikas gegen Israel vor dem Internationalen Gerichtshof. Nach Angaben der Agentur Fides erkl\u00e4rten &#8230;\n     <\/p>\n<p>In einer Botschaft zum Feiertag unterstrich der Kardinal die Bedeutung der Freiheit und dankte Gott f\u00fcr die gegenw\u00e4rtige Lage in S\u00fcdafrika, insbesondere f\u00fcr die Religionsfreiheit. In einem Interview mit der Publikation der Bischofskonferenz des S\u00fcdlichen Afrikas erkl\u00e4rte er am Montag: \u201eWir k\u00f6nnen niemals wahrhaft frei sein, wenn andere Menschen nicht frei sind. W\u00e4hrend wir uns also \u00fcber unsere Freiheit freuen, m\u00fcssen wir uns auch solidarisch mit jenen Menschen zeigen, die nicht \u00fcber die Freiheit verf\u00fcgen, die wir genie\u00dfen.\u201c<\/p>\n<p>\u201eWir k\u00f6nnen niemals wahrhaft frei sein, wenn andere Menschen nicht frei sind.\u201c<\/p>\n<p>Kardinal Brislin, der zudem das Amt des Pr\u00e4sidenten der Bischofskonferenz innehat, reflektierte \u00fcber die Geschichte des Landes und forderte die Bev\u00f6lkerung auf, die Vergangenheit nicht zu vergessen. \u201eLassen Sie uns nicht vergessen, woher wir kommen. Obwohl wir viele Probleme und Herausforderungen in unserem Land haben, auch schlimme Ereignisse, sind wir aus einem System des Rassismus, der Apartheid und der Entmenschlichung von Personen gekommen. Heute sind wir ein freies Land\u201c, so der Kardinal.<\/p>\n<p>Fundamentale Freiheiten <\/p>\n<p>Der Erzbischof der Di\u00f6zese Johannesburg wies darauf hin, dass die S\u00fcdafrikaner fundamentale Freiheiten wie die Meinungs- und Versammlungsfreiheit genie\u00dfen. Er betonte, dass diese Errungenschaften nicht als selbstverst\u00e4ndlich angesehen werden sollten. Nach seiner Einsch\u00e4tzung ist S\u00fcdafrika das freieste Land des Kontinents, was die Grundlage bilde, um bestehende Probleme wie Korruption und Fremdenfeindlichkeit anzugehen.<\/p>\n<p>Trotz der politischen Fortschritte hob der 69-j\u00e4hrige Erzbischof aktuelle gesellschaftliche Spannungen hervor. Xenophobie bleibt in S\u00fcdafrika ein Problem, das durch Feindseligkeit und Gewalt gegen\u00fcber ausl\u00e4ndischen Staatsb\u00fcrgern, insbesondere Migranten aus anderen afrikanischen L\u00e4ndern, gekennzeichnet ist. Berichten zufolge werden Migranten teilweise von B\u00fcrgerwehren konfrontiert, die sie f\u00fcr Arbeitslosigkeit, Kriminalit\u00e4t und mangelnden Zugang zu staatlichen Dienstleistungen verantwortlich machen.<\/p>\n<p>Frieden und Einheit <\/p>\n<p>Kardinal Brislin rief zu Frieden und Einheit auf, um die soziale Koh\u00e4sion zu st\u00e4rken: \u201eLassen Sie uns zusammenarbeiten, damit wir wirklich frei sein k\u00f6nnen \u2013 nicht unterworfen der Gewalt auf unseren Stra\u00dfen oder der Korruption, die Menschen ihrer Zukunft, der Krankenhausversorgung und des Wohnraums beraubt.\u201c Diese Faktoren w\u00fcrden die Freiheit einschr\u00e4nken. Es gelte, die \u201eFesseln von Gier und Fremdenfeindlichkeit\u201c abzuwerfen.<\/p>\n<p>Abschlie\u00dfend stellte der Kardinal fest, dass die Nation weiterhin gespalten sei. Er ermutigte die B\u00fcrger, Wege zu finden, um als Gesellschaft zusammenzuwachsen und eine gemeinsame s\u00fcdafrikanische Identit\u00e4t zu festigen.<\/p>\n<p>(aciafrica &#8211; mg)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Kardinal Stephen Brislin hat die B\u00fcrger S\u00fcdafrikas dazu aufgerufen, den nationalen Feiertag \u201eFreedom Day\u201c als Anlass zu nehmen,&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":11487,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[6],"tags":[3880,539,5572,2180,1685,44,5573,43,5574],"class_list":{"0":"post-11486","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-suedafrika","8":"tag-apartheid","9":"tag-demokratie","10":"tag-freedom-day","11":"tag-korruption","12":"tag-religionsfreiheit","13":"tag-south-africa","14":"tag-stephen-brislin","15":"tag-suedafrika","16":"tag-xenophobie"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/116482619633639027","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11486","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=11486"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11486\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/11487"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=11486"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=11486"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=11486"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}