{"id":11737,"date":"2026-04-28T23:33:22","date_gmt":"2026-04-28T23:33:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/11737\/"},"modified":"2026-04-28T23:33:22","modified_gmt":"2026-04-28T23:33:22","slug":"der-krieg-in-der-region-tigray","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/11737\/","title":{"rendered":"Der Krieg in der Region Tigray"},"content":{"rendered":"<p>                    <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"internal-image\" title=\"Ein K\u00e4mpfer der Amhara Special Forces auf seinem Posten in Dansha, \u00c4thiopien\" alt=\"Ein K\u00e4mpfer der Amhara Special Forces auf seinem Posten in Dansha, \u00c4thiopien\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/000-8vv4y4-jpg-100-1920x1080.jpg\" \/><\/p>\n<p>                  Der Krieg in \u00c4thiopien hat Berichten zufolge bislang eine halbe Million Tote gefordert (AFP\/Eduardo Soteras)<\/p>\n<p>Der Krieg in \u00c4thiopien begann Anfang November 2020. Fast genau zwei Jahre sp\u00e4ter kam es zu einer Einigung, die Beobachter in S\u00fcdafrika als Anfang eines Friedensprozesses werten. Mehr als eine Woche lang hatten die Parteien mit Vertretern der Vereinten Nationen, der USA und der ostafrikanischen Staatengemeinschaft verhandelt. Zustande gekommen waren die Gespr\u00e4che mit Hilfe der Afrikanischen Union, vermittelt hatte der fr\u00fchere Pr\u00e4sident von Nigeria, Olusegun Obasanjo. F\u00fcr Tigray soll demnach wieder die \u00e4thiopische Verfassung gelten.<\/p>\n<p>Mit dem Abkommen von Anfang November 2022 ist es m\u00f6glich, dass wieder humanit\u00e4re Hilfe nach Tigray kommt, die Region im Norden \u00c4thiopiens, die seit zwei Jahren umk\u00e4mpft ist. Menschenrechtsorganisationen berichteten \u00fcber massive Kriegsverbrechen. Beobachter der Vereinten Nationen gehen von mehr als einer halben Million Toten seit Kriegsbeginn aus. Das Ausma\u00df der Zerst\u00f6rung sei immens, sagte ein Vertreter der \u00e4thiopischen Regierung. Der Konflikt ist nach Angaben des Forschungsinstituts International Crisis Group (ICG) &#8222;einer der t\u00f6dlichsten weltweit&#8220;.<\/p>\n<p>Hintergrund war ein Streit um die Macht zwischen der Zentralregierung unter Premierminister und Friedensnobelpreistr\u00e4ger Abiy Ahmed und der lange in Tigray regierenden Tigray Defense Forces (TPLF), die versuchen, die Kontrolle \u00fcber die Region zu behalten. Die Regierungstruppen wurden aktiv aus dem Nachbarland Eritrea und von ethnischen Milizen, vor allem aus der Amhara-Region in \u00c4thiopien, unterst\u00fctzt. Der Krieg weitete sich mit der Zeit auf weitere Regionen des Landes aus und f\u00fchrte zu einer humanit\u00e4ren Katastrophe. <\/p>\n<p>Ulf Terlinden, der B\u00fcroleiter der Heinrich-B\u00f6ll-Stiftung in Nairobi, erl\u00e4uterte vor Beginn der Friedensgespr\u00e4che im Dlf: &#8222;Man muss sich die K\u00e4mpfe im Wesentlichen wie im Ersten Weltkrieg vorstellen: sehr viel Infanterie, Zehntausende K\u00e4mpfer mit Kleinwaffen, sehr hohe Verlustraten, bis zu 40 Prozent pro Schlacht&#8220;. <\/p>\n<p>\u00c4thiopien ist mit rund 110 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern der bev\u00f6lkerungsreichste Binnenstaat der Welt. Mehr als 100 verschiedene Ethnien machen \u00c4thiopien au\u00dferdem zum Vielv\u00f6lkerstaat. Neben der Landessprache Amharisch gibt es mehr als 70 anerkannte Regionalsprachen. Das Land z\u00e4hlt zu den einflussreichsten in Afrika und liegt zudem in einer der strategisch wichtigsten Regionen der Welt &#8211; dem Horn von Afrika. Nicht zuletzt das macht die bewaffnete Auseinandersetzung in der n\u00f6rdlichen Region Tigray in den Augen vieler Beobachter so gef\u00e4hrlich. <\/p>\n<p>                Keine Stabilit\u00e4t durch Friedensnobelpreistr\u00e4ger Abiy Ahmed <\/p>\n<p>Mit dem 43-J\u00e4hrigen Ministerpr\u00e4sidenten Abiy Ahmed, der seit April 2018 regiert, waren zun\u00e4chst gro\u00dfe Hoffnungen verkn\u00fcpft &#8211; sowohl im Land selbst als auch international. 2019 war Abiy wegen seiner Reformbem\u00fchungen und seines Einsatzes zur L\u00f6sung des Grenzkonflikts zwischen Eritrea und \u00c4thiopien mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet worden.<\/p>\n<p>In \u00c4thiopien waren nicht alle mit dem Reformkurs von Abiy Ahmed einverstanden, insbesondere Gruppen und Bev\u00f6lkerungsteile, die in Folge der Politik des Ministerpr\u00e4sidenten Einfluss und Macht verloren &#8211; dazu z\u00e4hlen auch die Eliten der Tigray, einer Volksgruppe, die in der gleichnamigen Region beheimatet ist. Die TPLF dominierte 28 Jahre lang die Politik \u00c4thiopiens, f\u00fchlte sich nach der Amts\u00fcbernahme von Abiy aber zunehmend marginalisiert.<\/p>\n<p>Von der Ernennung Abiys zum Ministerpr\u00e4sidenten im Fr\u00fchjahr 2018 erhoffte sich die in Addis Abeba regierende Koalition, der auch die TPLF angeh\u00f6rte, die damals seit Monaten anhaltenden Massenproteste zu beruhigen. Abiy brachte z\u00fcgig Reformen auf den Weg, deren Konsequenz selbst seine Kritiker \u00fcberraschte. Sein Kurs stie\u00df international auf gro\u00dfes Wohlwollen.<\/p>\n<p>                    <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"internal-image\" title=\"Abiy Ahmed Ali leistet den Amtseid \" alt=\"Abiy Ahmed Ali leistet den Amtseid \" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/abiy-ahmed-premierminister-aethiopien-100-1280xauto.jpg\" \/><\/p>\n<p>                  Auf dem Friedensnobelpreistr\u00e4ger Abiy Ahmed Ali ruhten die Hoffnungen in \u00c4thiopien (picture alliance \/ AA \/ Minasse Wondimu Hailu)<\/p>\n<p>Der neue Regierungschef forcierte die politische \u00d6ffnung des mitunter repressiven Systems, hob den geltenden Ausnahmezustand auf, ging gegen Korruption vor und entlie\u00df politische Gefangene. Gro\u00dfe Teile der Bev\u00f6lkerung, nicht zuletzt ethnische Minderheiten, konnten sich \u00fcber neue Freiheiten freuen. Die zuvor m\u00e4chtige TPLF dagegen verlor an Einfluss, Abiy dr\u00e4ngte f\u00fchrende TPLF-Funktion\u00e4re aus der Regierung. 2019 zog sich die TPLF schlie\u00dflich aus der Regierungskoalition zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Danach versch\u00e4rften sich die Spannungen zwischen der in Tigray weiter regierenden Volksbefreiungsfront und der Zentralregierung. Als diese die anstehenden Parlamentswahlen im Sommer wegen der Corona-Pandemie verschob, kritisierte die TPLF dies als illegal. Zugleich organisierte sie im September in Tigray eine Kommunalwahl, die wiederum von Addis Abeba als illegal bezeichnet wurde. Die TPLF erkl\u00e4rte sich zum Sieger der Kommunalwahl und entzog darauf der Bundesregierung die rechtliche Zust\u00e4ndigkeit f\u00fcr die Region Tigray. Daraufhin lie\u00df Abiy zun\u00e4chst finanzielle Mittel zum Nachteil der TPLF umleiten. Anfang November 2020 eskalierte der Konflikt milit\u00e4risch. Beide Seiten warfen sich gegenseitig vor, mit den Kampfhandlungen begonnen zu haben.<\/p>\n<p>Am 28. November 2020 startete das \u00e4thiopische Milit\u00e4r eine Offensive auf die Regionalhauptstadt Mek\u2019ele in Tigray &#8211; und diese unter die Kontrolle der Zentralregierung gebracht. Dann schlugen die Rebellen zur\u00fcck und marschierten bis 200 Kilometer vor die Hauptstadt Addis Abeba. Zuletzt gelang es \u00c4thiopiens Armee, in einer Offensive etliche St\u00e4dte im Norden zu erobern. Im Fr\u00fchjahr 2022 hatte es kurzzeitig einen humanit\u00e4ren Waffenstillstand gegeben, der allerdings nicht lange w\u00e4hrte.<\/p>\n<p>Ziel der in S\u00fcdafrika abgehaltenen Friedensgespr\u00e4che war es, eine &#8222;anhaltende politische L\u00f6sung&#8220; zu finden und zu einem &#8222;vereinten&#8220; und &#8222;stabilen&#8220; \u00c4thiopien beizutragen, teilte die Kommission der Afrikanischen Union (AU) mit. Die B\u00fcrgerkriegsgegner unterzeichneten schlie\u00dflich am 2. November 2022 ein Friedensabkommen. Dieses sieht die &#8222;Beendigung der Feindseligkeiten&#8220;, eine Aufhebung der Blockade der Tigray-Provinz und die Wiederaufnahme humanit\u00e4rer Lieferungen vor. <\/p>\n<p>Daneben soll &#8222;systematisch, geordnet und koordiniert&#8220; abger\u00fcstet werden, wie der Vermittler der Afrikanischen Union (AU), Nigerias Ex-Pr\u00e4sident Olusegun Obasanjo, mitteilte. Er erhoffe sich einen &#8222;Neuanfang&#8220; f\u00fcr die kriegsgebeutete Nation. Trotz Optimismus \u00e4u\u00dferten manche Beobachter Skepsis. Erst im August war ein Waffenstillstand nach f\u00fcnfmonatiger Kampfpause gebrochen worden. Ungekl\u00e4rt bleibt zun\u00e4chst auch, ob das Nachbarland Eritrea seine Truppen aus Tigray zur\u00fcckziehen wird. <\/p>\n<p>Politologe Terlinden hatte vor den Friedensgespr\u00e4chen im Dlf die Waffenruhe als erstes Ziel ausgegeben. Er erwartet &#8222;komplexe Verhandlungen&#8220; nach der Einigung, in der die Wiederaufnahme der humanit\u00e4ren Hilfe an erster Stelle stehen m\u00fcsse. &#8222;Die Frage ist nur, wie das sozusagen mit den typischen Sicherheitsinteressen organisiert werden kann, dass beide Seiten das bekommen, was sie daraus brauchen. Grunds\u00e4tzlich gibt es Formeln, in die dieser Konflikt \u00fcberf\u00fchrt werden kann, wenn denn die Vermittler sehr konzentriert daran arbeiten.&#8220; <\/p>\n<p>Der Druck auf die AU sei erst in den vergangenen Wochen entstanden, vorher habe sich die Union nicht gerade mit Ruhm bekleckert, so Terlinden. &#8222;Der Sitz ihrer Zentrale in der \u00e4thiopischen Hauptstadt hat die Organisation von Anfang an gel\u00e4hmt.&#8220; Mit der Erweiterung des Verhandlungsteams sei auch der externe Druck auf die Kriegsparteien gestiegen. <\/p>\n<p>Das Waffenstillstandsabkommen vom 2. November sei ein wichtiger Schritt hin zu Frieden in \u00c4thiopien, sagt Politikwissenschaftler Gerrit Kurtz von der Forschungsgruppe Afrika und Mittlerer Osten der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP). Er bilanziert: \u201eNoch gibt es diesen Frieden nicht. Es gibt zwar keine Gewalt mehr zwischen den beiden Konfliktparteien, die dieses Abkommen unterzeichnet haben \u2013 der Volksbefreiungsfront von Tigray, den Rebellen, und der \u00e4thiopischen Regierung \u2013 aber es gibt weiter Gewalt in Tigray durch die eritr\u00e4ischen Truppen, die dort sind, als auch in anderen Teilen \u00c4thiopiens, in anderen Konflikten, die nur am Rande etwas mit dem Konflikt in Tigray zu tun haben.\u201c<\/p>\n<p>Im Fall von \u00c4thiopien sei die Rolle der USA bei dem Anfang November in Pretoria geschlossenen Friedensabkommen positiv, eine &#8222;relative Sternstunde f\u00fcr die amerikanische Diplomatie&#8220;, so Kurtz, im Vergleich zu ihrer Rolle in anderen Friedensverhandlungen beispielsweise im Konflikt zwischen \u00c4thiopien und Eritrea. Weitere Gespr\u00e4che werden auf dem &#8222;Afrika-Gipfel&#8220; mit den Staats- und Regierungschefs vom 13. bis zum 15.12.2022 auf Einladung von US-Pr\u00e4sident Joe Biden in Washington erwartet. <\/p>\n<p>Die humanit\u00e4re Lage in Tigray ist nach der jahrelangen Blockade durch die Regierung in Addis Abeba verheerend. Der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zufolge haben rund 89 Prozent der gut sieben Millionen Einwohner in Tigray keinen ausreichenden Zugang zu Nahrungsmitteln. Fast jedes dritte Kind in der Region leide an Unterern\u00e4hrung.<\/p>\n<p>Seit zwei Jahren ist Tigray unter anderem von Bankenverkehr, Stromversorgung, Medikamentenlieferungen, Kommunikation und Medienzugang abgeschnitten. Die Gewalt sowie b\u00fcrokratische H\u00fcrden der Zentralregierung und der regionalen Beh\u00f6rden behinderten die humanit\u00e4re Hilfe, die nach den Friedensverhandlungen wieder aufgenommen werden soll. <\/p>\n<p>Zudem mangelt es nach UN-Angaben an Lebensmitteln, Wasser und medizinischer Versorgung. Die Menschen litten an Unterern\u00e4hrung und Krankheiten. Die UN und Hilfsorganisationen h\u00e4tten nur in einige Gebiete Tigrays humanit\u00e4re G\u00fcter liefern k\u00f6nnen. Die Zahl der erreichten Menschen sei jedoch sehr gering.<\/p>\n<p>Aktuell seien etwa f\u00fcnf Millionen Menschen auf Hilfe von au\u00dfen angewiesen, sagte Unicef-Sprecher Rudi Tarneden im Deutschlandfunk. Viele Kinder w\u00fcrden sterben, wenn nicht bald gehandelt werde. Die Kriegsparteien legten eine ungeheure R\u00fccksichtslosigkeit gegen Zivilbev\u00f6lkerung und Helfende an den Tag, erkl\u00e4rte Tarneden weiter. So seien zuletzt Br\u00fccken, Gesundheitsstationen und Einrichtungen f\u00fcr die Wasserversorgung zerst\u00f6rt worden. <\/p>\n<p>                    <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"internal-image\" title=\"Fl\u00fcchtlinge, die vor den K\u00e4mpfen in der \u00e4thiopischen Region Tigray geflohen sind, am Ufer eines Flusses zum Sudan\" alt=\"Fl\u00fcchtlinge, die vor den K\u00e4mpfen in der \u00e4thiopischen Region Tigray geflohen sind, am Ufer eines Flusses zum Sudan\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/000-8vp2ta-1-jpg-100-1280xauto.jpg\" \/><\/p>\n<p>                  Fl\u00fcchtlinge, die vor den K\u00e4mpfen in der \u00e4thiopischen Region Tigray geflohen sind, am Ufer eines Flusses zum Sudan (AFP\/Ashraf Shazly)<\/p>\n<p>Amnesty International (AI) und andere Organisationen haben au\u00dferdem eine Reihe schwerer Menschenrechtsverletzungen dokumentiert, darunter Kriegsverbrechen und m\u00f6glicherweise Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Au\u00dferdem gibt es laut AI zahlreiche glaubw\u00fcrdige Berichte \u00fcber Frauen und M\u00e4dchen, die sexueller Gewalt ausgesetzt waren &#8211; einschlie\u00dflich Gruppenvergewaltigungen durch \u00e4thiopische und eritreische Soldaten. <\/p>\n<p>Da die Region Tigray seit Beginn der kriegerischen Auseinandersetzungen \u00fcberwiegend von allen Kommunikationswegen abgeschnitten ist, sind Aussagen der Konfliktparteien nicht durch unabh\u00e4ngige Quellen \u00fcberpr\u00fcfbar. <\/p>\n<p>Mit einer milit\u00e4rischen L\u00f6sung im Sinne eines einseitigen Siegfriedens sei nicht zu rechnen gewesen, erkl\u00e4rte Politologe Terlinden vor Beginn der Friedensgespr\u00e4che im Dlf. &#8222;Das hat dieser Krieg mehrfach gezeigt und das zeigen auch viele andere Kriege. Aber die Erkenntnis allein f\u00fchrt nat\u00fcrlich nicht zu einem Ausstieg aus der milit\u00e4rischen Logik.&#8220; <\/p>\n<p>W\u00e4hrend des ersten f\u00fcnfmonatigen Waffenstillstands vor dem neuerlichen Aufflammen der K\u00e4mpfe sei es nicht gelungen, diesen in einen formalen Verhandlungsprozess zu \u00fcberf\u00fchren. &#8222;Dahinter stand die Uneinigkeit \u00fcber die Voraussetzungen f\u00fcr die Verhandlungen, aber auch Zweifel an der Vermittlung der Afrikanischen Union&#8220;, so Terlinden.<\/p>\n<p>Quellen: Jana Genth, dpa, kna, epd, og <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der Krieg in \u00c4thiopien hat Berichten zufolge bislang eine halbe Million Tote gefordert (AFP\/Eduardo Soteras) Der Krieg in&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":11738,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[12],"tags":[105,451,106,5667,1648,168,4688],"class_list":{"0":"post-11737","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-aethiopien","8":"tag-aethiopien","9":"tag-buergerkrieg","10":"tag-ethiopia","11":"tag-friedensgespraeche","12":"tag-konflikt","13":"tag-krieg","14":"tag-tigray"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/116484951508483601","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11737","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=11737"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11737\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/11738"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=11737"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=11737"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=11737"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}