{"id":11840,"date":"2026-04-29T06:27:13","date_gmt":"2026-04-29T06:27:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/11840\/"},"modified":"2026-04-29T06:27:13","modified_gmt":"2026-04-29T06:27:13","slug":"ki-halluzinationen-suedafrikas-regierung-zieht-entwurf-fuer-ki-strategie-zurueck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/11840\/","title":{"rendered":"KI-Halluzinationen: S\u00fcdafrikas Regierung zieht Entwurf f\u00fcr KI-Strategie zur\u00fcck"},"content":{"rendered":"<p>S\u00fcdafrikas Regierung hat den Entwurf einer nationalen KI-Strategie zur\u00fcckgezogen, nachdem bekannt geworden ist, dass der Text Verweise auf nicht existierende Quellen enthalten hat und damit offenbar mindestens teilweise KI-generiert ist. Das hat Kommunikations- und Digitalminister Solly Malatsi <a href=\"https:\/\/x.com\/SollyMalatsi\/status\/2048431434176553216\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">auf dem Kurznachrichtendienst X<\/a> bekannt gemacht und den Vorfall als \u201einakzeptables Versehen\u201c bezeichnet. Er mache deutlich, warum eine sorgf\u00e4ltige menschliche Kontrolle beim KI-Einsatz von entscheidender Bedeutung sei. Den Verantwortlichen k\u00fcndigt er Konsequenzen an und der Bev\u00f6lkerung versichert er, \u201edass wir diese Angelegenheit mit der gebotenen Ernsthaftigkeit behandeln\u201c.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Doch keine F\u00fchrungsrolle<\/p>\n<p>Mit der Anfang des Monats \u00f6ffentlich gemachten KI-Strategie wollte sich S\u00fcdafrika als f\u00fchrend auf dem afrikanischen Kontinent positionieren, <a href=\"https:\/\/www.reuters.com\/legal\/litigation\/south-africa-unveils-draft-ai-policy-proposes-new-institutions-incentives-2026-04-10\/\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">hat Reuters damals berichtet<\/a>. Enthalten waren demnach Pl\u00e4ne zur Einrichtung neuer Institutionen, Mechanismen f\u00fcr die Entsch\u00e4digung bei Sch\u00e4den durch KI, steuerliche Anreize f\u00fcr die KI-Industrie und Investitionen in Supercomputing-Infrastruktur f\u00fcr die KI-Forschung. Vorgesehen war, dass die \u00d6ffentlichkeit zwei Monate lang Kommentare dazu abgeben konnte. Nachdem der Entwurf jetzt zur\u00fcckgezogen wurde, ist unklar, wie es damit weitergeht. Malatsi versichert noch, dass die Menschen in S\u00fcdafrika Besseres verdient h\u00e4tten.<\/p>\n<p>Der Vorfall in S\u00fcdafrika ist kein Einzelfall, seit der breiten Verf\u00fcgbarkeit von KI-Textgeneratoren sorgen Texte mit nicht existierenden Verweisen immer wieder f\u00fcr Aufsehen. Bislang ist das haupts\u00e4chlich vor Gerichten in aller Welt passiert: Anw\u00e4lte und sogar Richter wurden schon dabei erwischt, dass sie sich Dokumente haben generieren lassen. Dass eine KI-Strategie zumindest teilweise von einem Chatbot stammt, ist aber ein Novum und mindestens ironisch. Das scheint auch Malatsi anzuerkennen. Der Minister versichert jetzt: \u201eDas ist eine Lektion, die wir mit Demut annehmen\u201c und \u201edas h\u00e4tte nicht passieren d\u00fcrfen.\u201c<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:mho@heise.de\" title=\"Martin Holland\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">mho<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. 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