{"id":11863,"date":"2026-04-29T07:31:08","date_gmt":"2026-04-29T07:31:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/11863\/"},"modified":"2026-04-29T07:31:08","modified_gmt":"2026-04-29T07:31:08","slug":"deutscher-bundestag-isdor-aus-namibia-sieht-sich-als-aktivist-fuer-soziale-gerechtigkeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/11863\/","title":{"rendered":"Deutscher Bundestag &#8211; Isdor aus Namibia sieht sich als \u201eAktivist f\u00fcr soziale Gerechtigkeit\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Isdor Kamati kommt aus Namibia. Der 25-J\u00e4hrige hat Bibliotheks- und Informationswissenschaft in Windhuk studiert. Im Januar 2021 nahm er am ersten IPS-Sonderprogramm f\u00fcr die afrikanischen Staaten s\u00fcdlich der Sahara teil, das digital stattfand.<\/p>\n<p>Welche Beziehung haben Sie zu Deutschland? Warum haben Sie die deutsche Sprache gelernt?<\/p>\n<p>Als Namibier ist die Beziehung, die ich zu Deutschland habe, die eines Entwicklungs- und Austauschpartners. Ich habe Deutsch gelernt, weil ich mir der M\u00f6glichkeiten bewusst bin, die f\u00fcr Menschen, die Deutsch sprechen, sowohl hier in Namibia als auch in Deutschland bestehen. Ich habe auch Deutsch gelernt, um die Beziehungen, die ich mit Deutsch-Namibiern in Namibia habe, aufzubauen und zu st\u00e4rken.<\/p>\n<p>Inwiefern engagieren Sie sich in Ihrer Heimat sozial oder zivilgesellschaftlich?<\/p>\n<p>Ich engagiere mich als Aktivist f\u00fcr soziale Gerechtigkeit und helfe den Menschen aus den informellen Siedlungen Windhuks, Zugang zu staatlichen Dienstleistungen zu erhalten. Ich setze mich auch sehr daf\u00fcr ein, dass junge Menschen bei den Pr\u00e4sidentschafts-, Nationalversammlungs- und Kommunalwahlen w\u00e4hlen gehen. Ich bin auch an Programmen zur Selbstbestimmung von Jugendlichen mit dem Nationalen Jugendrat Namibias beteiligt.<\/p>\n<p>Warum haben Sie sich f\u00fcr das IPS-Programm beworben?<\/p>\n<p>Ich habe mich beworben, um mehr \u00fcber den Deutschen Bundestag und die deutsche Demokratie im Allgemeinen zu lernen. Mich interessieren vor allem das politische System und die Geschichte Deutschlands. Dabei wollte ich nicht nur theoretisch dar\u00fcber lernen, sondern es auch erleben.<\/p>\n<p>Was hat Sie im Programm am meisten \u00fcberrascht oder beeindruckt?<\/p>\n<p>Was mich am meisten beeindruckt hat, ist die Vielzahl an Experten, zu denen wir Zugang hatten. Auch die kollektiven Bem\u00fchungen der deutschen Regierung und der zivilgesellschaftlichen Organisationen um den Schutz und die F\u00f6rderung der Demokratie haben mich sehr beeindruckt.<\/p>\n<p>Welche Vorstellungen haben Sie von Ihrer beruflichen Zukunft<\/p>\n<p>Mein beruflicher Wunsch f\u00fcr die Zukunft ist es, ein Berater f\u00fcr internationale Beziehungen zu werden und auch die politische Landschaft Namibias durch die Teilnahme an der lokalen Politik zu gestalten. (oel\/01.12.2021)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Isdor Kamati kommt aus Namibia. Der 25-J\u00e4hrige hat Bibliotheks- und Informationswissenschaft in Windhuk studiert. Im Januar 2021 nahm&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":11864,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[16],"tags":[414],"class_list":{"0":"post-11863","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-namibia","8":"tag-namibia"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/116486830989482147","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11863","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=11863"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11863\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/11864"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=11863"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=11863"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=11863"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}