{"id":11907,"date":"2026-04-29T09:37:08","date_gmt":"2026-04-29T09:37:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/11907\/"},"modified":"2026-04-29T09:37:08","modified_gmt":"2026-04-29T09:37:08","slug":"sudan-meine-aelteste-habe-ich-im-wassertank-versteckt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/11907\/","title":{"rendered":"Sudan: \u201eMeine \u00c4lteste habe ich im Wassertank versteckt\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Der B\u00fcrgerkrieg im Sudan ist die schlimmste humanit\u00e4re Katastrophe unserer Zeit. Millionen Menschen sind auf der Flucht. Eine Spurensuche in einer der am schwersten umk\u00e4mpften Provinzen offenbart, vor welchen Gr\u00e4ueln sie fliehen.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Die Vertriebenen beginnen zu erz\u00e4hlen. Die Nacht, die sich \u00fcber das Zeltlager von El Obeid im S\u00fcden des Sudans gesenkt hat, gibt ihnen den Mut, den sie vor der D\u00e4mmerung nicht aufbringen konnten. <\/p>\n<p>Jetzt ist es nicht mehr das kollektive Klagen eines hungernden, vertriebenen Volkes, das man vergessen hat und das Teil der schwersten humanit\u00e4ren Krise der Welt geworden ist. Jetzt sind es Berichte \u00fcber das, was in den D\u00f6rfern in der Provinz Kordofan passiert, an dieser neuesten Front des seit drei Jahren tobenden B\u00fcrgerkrieges im <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/sudan\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/sudan\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Sudan<\/a>. <\/p>\n<p>Das Gebiet liegt zwischen der Region Darfur, die von den Paramilit\u00e4rs der Rapid Support Forces (RSF) kontrolliert wird, und <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article69a547374b8f567f12fcf0e8\/sudan-morgen-werden-wir-tanzen-ein-tag-der-hoffnung-im-lager-des-grauens.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article69a547374b8f567f12fcf0e8\/sudan-morgen-werden-wir-tanzen-ein-tag-der-hoffnung-im-lager-des-grauens.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">dem Osten des Landes<\/a>, in dem die sudanesische Regierungsarmee herrscht. Es ist nicht nur strategisch wichtig, sondern auch reich an \u00d6l. Zuletzt hatten die K\u00e4mpfe zwischen der RSF und der Armee, <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article69b3e594d1bd2a38634d663c\/sudan-drei-jahre-vergessener-krieg-und-die-angst-dass-das-land-endgueltig-zerfaellt.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article69b3e594d1bd2a38634d663c\/sudan-drei-jahre-vergessener-krieg-und-die-angst-dass-das-land-endgueltig-zerfaellt.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">die im April 2023 ausgebrochen waren<\/a>, hier besonders heftig getobt.<\/p>\n<p>Fatia Taher Abakar bahnt sich ihren Weg durch den Kreis der Schatten. \u201eIch stamme aus Birka und habe acht Kinder. Als die RSF zu mir nach Hause kamen, habe ich sie alle versteckt. Die J\u00fcngste im K\u00fcchenschrank, in den sie kaum hineinpasste. Die anderen im Kleiderschrank, eines in der Kommode. Aisha, die \u00c4lteste, ist 14 Jahre alt \u2013 sie habe ich im Wassertank versteckt.\u201c<\/p>\n<p>Fatia wusste nur zu gut, was die bewaffneten M\u00e4nner wollten. \u201eSie nehmen Kinder mit und fordern dann L\u00f6segeld. Oder sie dr\u00fccken ihnen ein Gewehr in die Hand und zwingen sie, in ihren Reihen mitzuk\u00e4mpfen. Sie haben mich geschlagen, doch meine Kinder haben sie Gott sei Dank nicht gefunden.\u201c <\/p>\n<p>Ihre gro\u00dfe Tochter Aisha ist seitdem schwer ver\u00e4ngstigt, schl\u00e4ft kaum noch. \u201eSobald sie einen Erwachsenen sieht, l\u00e4uft sie davon.\u201c Das Licht eines Handys beleuchtet Fatias Gesicht und hebt es aus der Dunkelheit hervor. <\/p>\n<p>Fatia ist 29 Jahre alt, ihre Fingerspitzen sind mit <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/vermischtes\/article167578590\/Reizender-Koerperschmuck-So-schmerzhaft-kann-ein-Henna-Tattoo-werden.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/vermischtes\/article167578590\/Reizender-Koerperschmuck-So-schmerzhaft-kann-ein-Henna-Tattoo-werden.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Henna<\/a> bemalt, eine Zierde, die traditionell verheirateten Frauen vorbehalten ist. \u201eMein Mann ist im Norden, wo er in der W\u00fcste nach Gold sucht.\u201c Wie Tausende andere Sudanesen, die ihre Gem\u00fcseg\u00e4rten f\u00fcr die Minen verlassen haben, in der Hoffnung, dort zwischen den Steinen eine Goldader zu finden. <\/p>\n<p>Fatia erinnert sich noch genau, wann die Milizion\u00e4re in ihr Haus eindrangen \u2013 \u201eam 6. Juni 2023, um zwei Uhr nachmittags\u201c. Damals tobte der Krieg im Sudan seit zwei Monaten. <\/p>\n<p>Auf der einen Seite die Armee unter General Abdel Fattah al-Burhan; auf der anderen die paramilit\u00e4rischen Kr\u00e4fte der RSF unter dem Kommando von Mohamed Hamdan Dagalo, genannt Hemedti \u2013 \u201ekleiner Mohammed\u201c \u2013, dem ehemaligen Anf\u00fchrer der Dschandschawid, jener arabischen Milizen, denen in der Nachbarprovinz Darfur ethnische S\u00e4uberungen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit vorgeworfen werden.<\/p>\n<p>Die beiden M\u00e4nner hatten sich einst zusammengetan, um den demokratischen Aufstand zu kontrollieren, der 2019 den Diktator Omar al-Baschir gest\u00fcrzt hatte. Doch gerieten sie aneinander, als es darum ging, zu entscheiden, wer der neue Herrscher \u00fcber das an Gold und nat\u00fcrlichen Ressourcen reichen Landes werden sollte.<\/p>\n<p>Die Paramilit\u00e4rs, unterst\u00fctzt von den Vereinigten Arabischen Emiraten sowie vom libyschen Haftar-Regime, wurden zun\u00e4chst in Khartum eingesetzt, r\u00fcckten dann jedoch von Darfur in die Bundesstaaten West- und Nord-Kordofan vor. Sie zwangen Hunderttausende Menschen zur Flucht aus D\u00f6rfern und St\u00e4dten wie Wad Banda, En Nahud, Kadugli und Dilling in Richtung El Obeid, auch bekannt als \u201eBraut der W\u00fcste\u201c: ein strategisch wichtiger Knotenpunkt von Handelsrouten und weiterhin unter Kontrolle der sudanesischen Armee.<\/p>\n<p>\u201eIch lebe schon seit drei Jahren hier. In Birka wurden 18 Mitglieder meiner Familie ermordet. Es war ein vollkommen sinnloses Massaker. Ich mache auch unsere Regierungstruppen f\u00fcr unser Elend verantwortlich. Sie waren nicht in der Lage, uns zu besch\u00fctzen\u201c, berichtet Fatia.<\/p>\n<p>Handys sind im Lager Al-Mina Al-Muwahad die einzige Lichtquelle f\u00fcr 35.000 Gefl\u00fcchtete, und das Telefon, das Fatias Gesicht beleuchtet hat, ist ausgegangen. Das leise Raunen, das ihren Worten folgt, zeigt aber, dass die meisten hier mit ihrer Einsch\u00e4tzung einverstanden sind.<\/p>\n<p>\u201eGenau, es war die Aufgabe der Truppen von Pr\u00e4sident Al-Burhan, uns zu verteidigen\u201c, sagt Hafsa Mohammed Isen Ali. Sie hat zehn Kinder und wenig Zuversicht. \u201eWie alt ich bin? Ich glaube 40, vielleicht 45, wartet mal\u2026\u201c <\/p>\n<p>Schnell schl\u00fcpft sie in ihr staubiges Zelt und kehrt mit einem Blatt Papier in einer Plastikh\u00fclle zur\u00fcck. \u201eIch bin 40\u201c, erkl\u00e4rt sie und zeigt auf die Zahlen auf der vom Innenministerium der Republik Sudan ausgestellten Urkunde. Doch keiner wei\u00df, ob diese Angaben wirklich stimmen.<\/p>\n<p>Geburtsdatum und -ort sind ohnehin \u00fcberfl\u00fcssige Informationen mitten in der Steppe des S\u00fcdens. Hier warten die Menschen eigentlich nur auf den Juni und die Regenzeit, wenn Akazien, Sesam und <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/wissenschaft\/article177367166\/Baobab-Die-typischen-Afrika-Baeume-verschwinden.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/wissenschaft\/article177367166\/Baobab-Die-typischen-Afrika-Baeume-verschwinden.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Affenbrotb\u00e4ume<\/a> wachsen. Das Wichtigste ist, eine Unterkunft zu haben, etwas zu essen und eine Toilette, von denen es viel zu wenige gibt.<\/p>\n<p>\u201eDie Milizen haben meine Schwester, meinen Bruder und meinen Onkel entf\u00fchrt\u201c, erz\u00e4hlt Hafsa, die Frau mit dem unbestimmten Alter. Sie ist kaum zu sehen, w\u00e4hrend sie erz\u00e4hlt. Die Handys sind inzwischen alle abgeschaltet, weil man keine Malariam\u00fccken anlocken will. \u201eMeine Schwester war in der Schule, wo sie als Lehrerin unterrichtete. Wir mussten viel Geld bezahlen, um die Verwandten freizubekommen.\u201c<\/p>\n<p>Die Stimmung ist d\u00fcster, grimmige Gesichter verschwimmen in den Schatten. Eine Frau fasst die Lage so zusammen: \u201eDie M\u00e4nner werden get\u00f6tet, die Frauen verschleppt und die Kinder rekrutiert.\u201c Dann verschwinden die Menschen in der Nacht.<\/p>\n<p>Hinter Kosti beginnt das Kriegsgebiet<\/p>\n<p>El Obeid ist nur \u00fcber eine einzige Stra\u00dfe zu erreichen, die immer geradeaus verl\u00e4uft, parallel zu einer alten Eisenbahnlinie. Von Khartum aus sind es etwas mehr als 600 Kilometer, doch gleich hinter Kosti beginnt das Kriegsgebiet. <\/p>\n<p>Der Wind peitscht \u00fcber die Stra\u00dfe, am Rand sind D\u00f6rfer mit H\u00e4usern aus Lehm und Stroh zu sehen, Autos ohne Nummernschilder, Lastwagen mit Munition. Auf den D\u00e4chern der Busse klammern sich 30 bis 40 Personen fest, Kinder reiten auf Eseln, Krankenwagen bahnen sich ihren Weg. <\/p>\n<p>Je n\u00e4her man El Obeid kommt, desto nerv\u00f6ser werden die Soldaten. Sie bewachen das Lager und verf\u00fcgen \u00fcber chinesische Drohnen, die laut Unicef, dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, die Ursache f\u00fcr 80 Prozent der Verletzungen und Todesf\u00e4lle bei Minderj\u00e4hrigen in diesem Krieg sind, sowie \u00fcber kanadische Gewehre und Munition aus Bulgarien.<\/p>\n<p>Derzeit kontrollieren die RSF die Region Darfur, West-Kordofan sowie Teile von S\u00fcd- und Nord-Kordofan. Rund um die beiden St\u00e4dte Kadugli und Dilling finden die heftigsten K\u00e4mpfe statt. In den vergangenen Wochen haben sowohl die sudanesische Armee als auch die RSF ihre besten Einheiten auf diesem Abschnitt der zersplitterten Front im Sudan konzentriert.<\/p>\n<p>Im Lehrkrankenhaus im Zentrum von El Obeid liegt ein elfj\u00e4hriges M\u00e4dchen namens Bakhita Mohammad Zen. Vor f\u00fcnf Tagen ist sie beim Spielen im Hof auf einen Blindg\u00e4nger getreten, bei der Explosion verlor sie drei Finger ihrer rechten Hand und die H\u00e4lfte ihres rechten Fu\u00dfes. Schweigend beobachtet sie die Menschen in ihrer N\u00e4he. \u201eSie lebt, das ist genug\u201c, sagt ihre Mutter Fatima und streichelt sie.<\/p>\n<p>Im Lager Al-Mina Al-Muwahad leben knapp eine Million Menschen. Das Rote Kreuz, <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/unicef\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/unicef\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Unicef<\/a> und einige weitere Nichtregierungsorganisationen wie \u00c4rzte ohne Grenzen sind vor Ort. Doch das, was sie tun k\u00f6nnen, reicht nicht aus. <\/p>\n<p>Die Vereinten Nationen gehen im gesamten Sudan von rund neun Millionen Binnenfl\u00fcchtlingen aus sowie von weiteren 4,5 Millionen Menschen, die in die Nachbarl\u00e4nder geflohen sind. Viele Menschen zieht es in den Norden: 500 Dollar zahlen sie f\u00fcr die Durchquerung der Sahara,  1000 Dollar f\u00fcr einen Platz in einem Schlauchboot, das sie \u00fcber das Mittelmeer nach Europa bringen soll.<\/p>\n<p>\u201eSie geben uns nichts zu essen, noch nicht einmal Salz\u201c, sagt Maryam Mohamed Omar. Kurz vor Sonnenuntergang sitzt sie auf einem schmutzigen Feldbett, das auf vier Eimern steht, unter dem Dach eines ehemaligen Busdepots, in dem jetzt Familien untergebracht werden, die noch auf die Zuteilung eines Zeltes warten. <\/p>\n<p>Nur wenige M\u00e4nner sind zu sehen, meistens nur Frauen und Kinder. \u201eIch habe drei, das ist Aisha\u201c, sagt die Mutter. Das zweij\u00e4hrige M\u00e4dchen ist sichtlich unterern\u00e4hrt. Es liegt apathisch und regungslos auf dem Feldbett, das Gesicht von Fliegen umschwirrt. \u201eIch gebe ihr morgens einen Keks und einen weiteren am Abend. Mehr habe ich nicht.\u201c <\/p>\n<p>Dieser Artikel erschien zuerst in der italienischen Zeitung <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.repubblica.it\/\" target=\"_blank\" title=\"Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.repubblica.it\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">\u201eLa Repubblica\u201c,<\/a> mit der WELT im Rahmen der LENA-Kooperation (\u201eLeading European Newspaper Alliance\u201c) zusammenarbeitet. Aus dem Italienischen \u00fcbersetzt von Bettina Schneider.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der B\u00fcrgerkrieg im Sudan ist die schlimmste humanit\u00e4re Katastrophe unserer Zeit. Millionen Menschen sind auf der Flucht. 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