{"id":12031,"date":"2026-04-29T14:22:46","date_gmt":"2026-04-29T14:22:46","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/12031\/"},"modified":"2026-04-29T14:22:46","modified_gmt":"2026-04-29T14:22:46","slug":"griechenland-setzt-bearbeitung-von-asylantraegen-auf-kreta-aus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/12031\/","title":{"rendered":"Griechenland setzt Bearbeitung von Asylantr\u00e4gen auf Kreta aus"},"content":{"rendered":"<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/kreta-migranten-100.jpg\" alt=\"Migranten sitzen in einer Gruppe im Hafen von Agia Galini auf Kreta.\" title=\"Migranten sitzen in einer Gruppe im Hafen von Agia Galini auf Kreta. | REUTERS\"\/><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 09.07.2025 \u2022 18:24 Uhr<\/p>\n<p class=\"article-head__shorttext\">\n        T\u00e4glich kommen Hunderte Migranten auf Kreta an. Nun will Griechenland auf der Insel f\u00fcr zun\u00e4chst drei Monate keine Asylantr\u00e4ge mehr bearbeiten &#8211; und alle Bootsfl\u00fcchtlinge inhaftieren.\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die griechische Regierung will f\u00fcr mindestens drei Monate keine Asylantr\u00e4ge f\u00fcr Migranten mehr bearbeiten, die das Land von Libyen aus \u00fcber den Seeweg erreichen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Migranten, die derzeit in gro\u00dfer Zahl auf der Insel Kreta ankommen, sollen zudem &#8222;festgenommen und inhaftiert&#8220; werden, wie Ministerpr\u00e4sident Kyriakos Mitsotakis im Parlament ank\u00fcndigte. Es gebe Pl\u00e4ne f\u00fcr ein Haftlager f\u00fcr Migranten auf Kreta. &#8222;Diese Notsituation erfordert eindeutig Notfallma\u00dfnahmen&#8220;, sagte Mitsotakis.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die griechische Regierung sende damit eine klare Botschaft an alle Schleuser: &#8222;Die Route nach Griechenland wird geschlossen.&#8220; Laut Mitsotakis bem\u00fcht sich Athen um eine Zusammenarbeit der libyschen und der griechischen K\u00fcstenwache bei der Zur\u00fcckweisung von Booten, die von Libyen aus in Richtung Europa aufbrechen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Europ\u00e4ische Kommission sei informiert worden. Heute soll eine entsprechende gesetzliche Neuregelung beschlossen werden.<\/p>\n<p>    T\u00e4glich Hunderte Migranten per Boot<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Derzeit erreichen t\u00e4glich Hunderte Migranten aus Libyen Kreta mit Booten. In den vergangenen zwei Tagen wurden von der K\u00fcstenwache rund 2.000 Ank\u00fcnfte gemeldet. Weitere 520 Migranten erreichten Kreta demnach in der Nacht zu gestern .<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Mittlerweile wird die Zahl der in diesem Jahr auf Kreta angekommenen Migranten aus Libyen auf knapp 10.000 gesch\u00e4tzt. Das entspricht einer Steigerung von 350 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Beh\u00f6rden versuchen, die Menschen zu registrieren. Mehr als die H\u00e4lfte der Ank\u00f6mmlinge seien junge M\u00e4nner, die haupts\u00e4chlich aus dem Sudan stammten, berichteten Medien unter Berufung auf die Polizei.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Kreta ist schlecht auf die vielen Menschen vorbereitet, die Insel ist durch den Ansturm \u00fcberfordert. Es fehlen organisierte Aufnahmelager und tempor\u00e4re Unterk\u00fcnfte. Die Migranten m\u00fcssten in den H\u00e4fen der Mittelmeerinsel unter der prallen Sonne oder in Lagerhallen ausharren, bevor sie in kleineren Gruppen aufs Festland gebracht werden, berichteten Medien.<\/p>\n<p>    Gespr\u00e4chsversuch mit Libyen gescheitert<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Als Transitland f\u00fcr Migranten auf dem Weg nach Europa steht Libyen seit Langem im Fokus der Bem\u00fchungen der Europ\u00e4er, die Migration einzud\u00e4mmen. Am Dienstag war ein Versuch der EU-Kommission gescheitert, in Libyen Gespr\u00e4che mit Vertretern der beiden verfeindeten Regierungen im Westen sowie im Osten des Landes zu f\u00fchren.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die von EU-Migrationskommissar Magnus Brunner angef\u00fchrte Delegation musste ihre Reise vorzeitig abbrechen. &#8222;Die geplanten Treffen in Bengasi konnten letztlich nicht stattfinden&#8220;, teilte Brunner auf X mit. Ein Kommissionssprecher nannte als Grund &#8222;protokollarische Probleme&#8220;. Die Ost-Regierung warf der Delegation vor, nach Ankunft in Bengasi gegen diplomatische Regeln versto\u00dfen zu haben und ohne Erlaubnis eingereist zu sein.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">In Libyen brach nach dem Sturz von Machthaber Muammar al-Gaddafi 2011 ein B\u00fcrgerkrieg aus. Seitdem k\u00e4mpfen die zwei verfeindeten Regierungen und unz\u00e4hlige Milizen um Macht und Einfluss. Im Westen sitzt Ministerpr\u00e4sident Abdul Hamid Dbeibah, im Osten Regierungschef Osama Hammad, der vom abtr\u00fcnnigen General Chalifa Haftar unterst\u00fctzt wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 09.07.2025 \u2022 18:24 Uhr T\u00e4glich kommen Hunderte Migranten auf Kreta an. 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