{"id":12135,"date":"2026-04-29T18:33:25","date_gmt":"2026-04-29T18:33:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/12135\/"},"modified":"2026-04-29T18:33:25","modified_gmt":"2026-04-29T18:33:25","slug":"kenia-weibliche-impulse-in-theologie-und-kirche-umsetzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/12135\/","title":{"rendered":"Kenia: \u201eWeibliche Impulse in Theologie und Kirche umsetzen\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Die \u201eWeisheit der Frauen\u201c sollte sich in Afrika st\u00e4rker in Theologie, Lehre und kirchlichem Leben niederschlagen. Daf\u00fcr hat der Rektor des \u201eHekima University College\u201c (HUC) in Kenias Hauptstadt Nairobi geworben. Dort fand ein Theologinnen-Kongress statt. Ko-Organisatorin Schwester Mumbi nimmt gro\u00dfes Interesse unter Theologinnen wahr.<\/p>\n<p>     <a href=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/de\/welt\/news\/2025-09\/suedsudan-bischof-fordert-sichere-zonen-jugendliche.html\" title=\"S\u00fcdsudan: Bischof fordert sichere Zonen f\u00fcr Jugendliche\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" data-original=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/content\/dam\/vaticannews\/multimedia\/2025\/marzo\/12\/Carlassare-South-Sudan-1.png\/_jcr_content\/renditions\/cq5dam.thumbnail.cropped.500.281.png\" alt=\"S\u00fcdsudan: Bischof fordert sichere Zonen f\u00fcr Jugendliche\"\/><\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p>\n      Der s\u00fcdsudanesische Bischof von Tombura-Yambio prangert die hohe Kriminalit\u00e4t der vielen Jugendbanden in seinem Land an. In einem Schreiben an die katholische Nachrichtenagentur &#8230;\n     <\/p>\n<p>Pater Marcel Uwineza forderte die Teilnehmenden der f\u00fcnft\u00e4gigen Konferenz (2.-6. September) dazu auf, die dort gewonnenen Erkenntnisse in kirchliche Ausbildungsprogramme einflie\u00dfen zu lassen. Sie m\u00fcssten ihren Weg \u201ein Klassenzimmer, Seminare, Universit\u00e4ten und Ausbildungsprogramme der Pfarreien finden\u201c, wo die n\u00e4chsten F\u00fchrungskr\u00e4fte in Kirche und Gesellschaft ausgebildet w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Von der Konferenz zum Lehrplan <\/p>\n<p>\u201eWenn die Kirche wirklich synodal und inklusiv sein soll, dann muss die n\u00e4chste Generation von Priestern, Ordensleuten, Katecheten und Laienf\u00fchrern durch eine Theologie gepr\u00e4gt sein, die die Weisheit der Frauen einbezieht\u201c, f\u00fchrte der aus Ruanda stammende Jesuit aus. Erkenntnisse sollten konkret umgesetzt werden &#8211; \u201evon der Konferenz zum Lehrplan\u201c und \u201evon der Reflexion zur pastoralen Aktion\u201c. Auch ermutigte er zum Bilden von Netzwerken von Theologinnen in ganz Afrika und dar\u00fcber hinaus.<\/p>\n<p>Afrikanische Theologinnen k\u00f6nnten wichtige Impulse f\u00fcr Frauen und deren Herausforderungen in Kirche und Gesellschaft geben. Davon zeigte sich die Ko-Organisatorin der Konferenz, Schwester Mumbi Kigutha von den \u201eSisters of the Precious Blood\u201c (CPPS), in einem Interview von Aciafrica am Rande der Konferenz \u00fcberzeugt. Die Ordensfrau sieht Afrika \u201ean einem einzigartigen Scheideweg im Leben der Kirche\u201c. Trotz enormen Wachstums der Kirche in Afrika, wo \u201eetwa 20 Prozent aller Katholiken weltweit\u201c versammelt seien, sei der Beitrag von Frauen dort \u201enach wie vor begrenzt\u201c, bedauerte sie.<\/p>\n<p>Vitalit\u00e4t der Kirche <\/p>\n<p>\u201eWenn die Stimmen der Frauen zum Schweigen gebracht werden, wird die Kirche schw\u00e4cher, verliert an Vitalit\u00e4t und Fortschritt.\u201c<\/p>\n<p>\u201eIn zu vielen Di\u00f6zesen schr\u00e4nken Br\u00e4uche, Vorschriften oder eine schlechte Ausbildung die Stimme der Frauen immer noch ein. Und wenn die Stimmen der Frauen zum Schweigen gebracht werden, wird die Kirche nicht st\u00e4rker. Sie wird schw\u00e4cher. Sie verliert an Vitalit\u00e4t. Sie verliert an Fortschritt\u201c, betonte Sr. Mumbi. In diesem Kontext habe die Theologinnen-Konferenz eine wichtige Funktion. Die erste Ausgabe 2024 habe bereits \u201esehr gute Resonanz und Ergebnisse\u201c erzielt.<\/p>\n<p>Die Zweite Afrikanische Theologinnenkonferenz 2025 fand diese Woche unter dem Titel \u201eSynodalit\u00e4t in Aktion: Aufkommende Ekklesiologien, Vitalit\u00e4t von Frauen und unterscheidende F\u00fchrung f\u00fcr das 21. Jahrhundert\u201c in Nairobi statt. Sie wurde von der HUC-Uni in Zusammenarbeit mit dem <a href=\"https:\/\/watawa.org\/\" rel=\"external nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ordensfrauen-Netzwerk \u201eWatawa wa Taa\u201c (\u201eConsecrated Women of Light\u201c)<\/a> organisiert, deren Direktorin Sr. Mumbi Kigutha ist.<\/p>\n<p>(aciafrica \u2013 pr)<br \/>\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die \u201eWeisheit der Frauen\u201c sollte sich in Afrika st\u00e4rker in Theologie, Lehre und kirchlichem Leben niederschlagen. 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