{"id":12162,"date":"2026-04-29T19:47:08","date_gmt":"2026-04-29T19:47:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/12162\/"},"modified":"2026-04-29T19:47:08","modified_gmt":"2026-04-29T19:47:08","slug":"afrika-ruanda-gemeinsame-erklaerung-bischoefe-von-ruanda-und-burundi-fordern-frieden-in-der-region","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/12162\/","title":{"rendered":"AFRIKA\/RUANDA &#8211; Gemeinsame Erkl\u00e4rung: Bisch\u00f6fe von Ruanda und Burundi fordern Frieden in der Region"},"content":{"rendered":"<p>\n\t\t\tAFRIKA\/RUANDA &#8211; Gemeinsame Erkl\u00e4rung: Bisch\u00f6fe von Ruanda und Burundi fordern Frieden in der Region<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/primopiano_19920.jpg\" class=\"img-responsive\" alt=\"\"\/>\t\t\t\t\t<\/p>\n<p style=\"font-size:1.2em;\">Kigali (Fides) &#8211; \u201eDie Schlie\u00dfung der Grenzen behindert das Wirtschaftswachstum, den sozialen Zusammenhalt und den kulturellen Austausch\u201c, erkl\u00e4rten die Bisch\u00f6fe von Ruanda und Burundi zum Abschluss der ersten ordentlichen Vollversammlung der \u201eAssociation des Conf\u00e9rences des Ordinaires du Rwanda et du Burundi\u201c (ACOREB), die vom 30. M\u00e4rz bis 1. April im \u201eCentre Saint Joseph\u201c in Kibungo, Ruanda, stattfand.<br \/>&#13;<br \/>\nDie Regierung in Bujumbura hat die Landgrenze zu Ruanda geschlossen, weil sie das Land beschuldigt, die burundischen Rebellen im Osten der Demokratischen Republik Kongo zu unterst\u00fctzen. Die Regierung in Kigali weist diese Anschuldigungen zur\u00fcck.<br \/>&#13;<br \/>\nBurundi glaubt auch, dass sich in Ruanda die T\u00e4ter des gescheiterten Staatsstreichs von 2015 (vgl. Fides 15.5.2015) aufhalten und will diese vor Gericht stellen. Ruanda sagt jedoch, dass es nach internationalem Recht nicht in der Lage ist, Personen, die politisches Asyl suchen, auszuliefern.<br \/>&#13;<br \/>\n \u201eWir bitten unsere f\u00fchrenden Politiker, weise und barmherzig zu handeln, um die Normalit\u00e4t wiederherzustellen und die Einheit zwischen unseren Nationen zu f\u00f6rdern\u201c, so die Bisch\u00f6fe der beiden L\u00e4nder in der gemeinsamen Erkl\u00e4rung, die auf einer Pressekonferenz vorgestellt wurde.<br \/>&#13;<br \/>\nDie Krise zwischen Ruanda und Burundi steht im Zusammenhang mit der Krise im Osten der Demokratischen Republik Kongo, wo gro\u00dfe Teile der Provinzen Nord- und S\u00fcdkivu unter die Kontrolle der von Ruanda unterst\u00fctzten Guerillabewegung M23 geraten sind. Burundi, das eigene Milit\u00e4reinheiten in der kongolesischen Provinz S\u00fcdkivu stationiert hatte, zog diese kurz vor der Einnahme der Provinzhauptstadt Bukavu durch die M23 und ruandische Truppen ab. Die Regierung in Bujumbura bef\u00fcrchtet nun ein m\u00f6gliches Eindringen der M23 und der Ruander in ihr Territorium und eine Ausweitung des kongolesischen Konflikts auf die gesamte Region der Gro\u00dfen Seen. Aus diesem Grund schlie\u00dfen sich die Bisch\u00f6fe Ruandas und Burundis auch der Botschaft der Vereinigung der Bischofskonferenzen Zentralafrikas (Association des Conf\u00e9rences Episcopales de l&#8217;Afrique Centrale, ACEAC) an, die zu Verhandlungen zur friedlichen Beilegung der Konflikte aufruft.<br \/>&#13;<br \/>\n\u201eVom 24. bis 26. Februar 2025 hat die Vereinigung der zentralafrikanischen Bischofskonferenzen (ACEAC) in Dar-es-Salaam ein Treffen abgehalten, um nach L\u00f6sungen f\u00fcr den Frieden in der Region der Gro\u00dfen Seen, insbesondere im Osten der Demokratischen Republik Kongo, zu suchen\u201c, erinnern die Bisch\u00f6fe von Burundi und Ruanda. \u201eDie Mitglieder der ACOREB begr\u00fc\u00dfen und unterst\u00fctzen die Botschaft der ACEAC, in der alle an diesem t\u00f6dlichen Krieg beteiligten Parteien aufgefordert werden, an den Verhandlungstisch zur\u00fcckzukehren, um ihre Konflikte mit friedlichen Mitteln und durch einen aufrichtigen und umfassenden Dialog zu l\u00f6sen.\u201c \u201eDie Bischofskonferenz von Burundi (CECAB) und die Bischofskonferenz von Ruanda (CEPR) haben diese Botschaft in die Landessprache \u00fcbersetzt und in allen Pfarreien verbreitet, um die Gl\u00e4ubigen zu sensibilisieren, f\u00fcr den Frieden in unserer Subregion zu beten und Zeugen der Geschwisterlichkeit zu sein\u201c, betonen sie. \u201eIn einer Welt, in der viele Menschen Zwietracht s\u00e4en und Mauern der Trennung f\u00fcr ihre eigenen egoistischen Interessen und ihre gierigen Bestrebungen errichten, fordern die Bisch\u00f6fe die katholischen Gl\u00e4ubigen auf, in den Bau von Br\u00fccken zu investieren und Zeugnis f\u00fcr die Gemeinschaft, die universelle Geschwisterlichkeit und die Wahrheit abzulegen.\u201c<br \/>&#13;<br \/>\n (L.M.) (Fides 2\/4\/2025)<\/p>\n<p><\/p>\n<p>\t\t\tTeilen:<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"AFRIKA\/RUANDA &#8211; Gemeinsame Erkl\u00e4rung: Bisch\u00f6fe von Ruanda und Burundi fordern Frieden in der Region Kigali (Fides) &#8211; \u201eDie&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":12163,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[21],"tags":[403,404],"class_list":{"0":"post-12162","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-ruanda","8":"tag-ruanda","9":"tag-rwanda"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/116489725217108351","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12162","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=12162"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12162\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/12163"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=12162"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=12162"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=12162"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}