{"id":1244,"date":"2026-04-18T13:37:34","date_gmt":"2026-04-18T13:37:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/1244\/"},"modified":"2026-04-18T13:37:34","modified_gmt":"2026-04-18T13:37:34","slug":"hochwasser-katastrophe-mosambik-ueber-800-000-menschen-betroffen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/1244\/","title":{"rendered":"Hochwasser-Katastrophe Mosambik: \u00dcber 800.000 Menschen betroffen"},"content":{"rendered":"<p>Die humanit\u00e4re Lage in Mosambik spitzt sich dramatisch zu. W\u00e4hrend die heftigen Regenf\u00e4lle anhalten, hat die Zahl der Todesopfer laut offiziellen Angaben der Katastrophenschutzbeh\u00f6rde INGD inzwischen 137 erreicht. Mehr als 800.000 Menschen sind von den massiven \u00dcberschwemmungen betroffen. Papst Leo XIV. rief am Ende der Generalaudienz an diesem Mittwoch zur internationalen Solidarit\u00e4t mit dem krisengesch\u00fcttelten Land auf.<\/p>\n<p>     <a href=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/de\/welt\/news\/2026-01\/mosambik-naturkatastrophen-opfer-solidaritaet-kirche.html\" title=\"Mosambik: Solidarit\u00e4t mit \u00dcberschwemmungsopfern\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" data-original=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/content\/dam\/vaticannews\/agenzie\/images\/reuters\/2026\/01\/19\/21\/1768855915493.JPG\/_jcr_content\/renditions\/cq5dam.thumbnail.cropped.500.281.jpeg\" alt=\"Mosambik: Solidarit\u00e4t mit \u00dcberschwemmungsopfern\"\/><\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p>\n      Mosambik wird derzeit von heftigen Regenf\u00e4llen, \u00dcberschwemmungen, St\u00fcrmen und Zerst\u00f6rungen von Wohnh\u00e4usern heimgesucht. Vor allem im S\u00fcden, aber auch in anderen Teilen Mosambiks, &#8230;\n     <\/p>\n<p>Mario Galgano und\u00a0Giada Aquilino &#8211; Vatikanstadt<\/p>\n<p>Die aktuelle Regenzeit, die im Oktober begann und voraussichtlich bis M\u00e4rz andauert, trifft auf ein Land, das extrem unter den Folgen des Klimawandels leidet. Mosambik rangiert weltweit auf Platz sieben der am st\u00e4rksten von Katastrophen bedrohten Nationen. Jahrelange D\u00fcrreperioden wechseln sich inzwischen mit sintflutartigen Regenf\u00e4llen ab, f\u00fcr die es in dieser Intensit\u00e4t kaum historische Vorbilder gibt.<\/p>\n<p>Zerst\u00f6rte Infrastruktur und isolierte Gemeinden <\/p>\n<p>Die Provinzen Gaza, Maputo, Sofala und Inhambane im Zentrum und S\u00fcden des Landes sind am schwersten betroffen. Besonders kritisch ist die Lage in Xai Xai, der Hauptstadt der Provinz Gaza, wo Fl\u00fcsse \u00fcber die Ufer getreten sind und ganze Stadtteile \u00fcberschwemmt haben.<\/p>\n<p>Die Bilanz der Zerst\u00f6rung ist ersch\u00fctternd:\u00a0\u00dcber 17.500 H\u00e4user wurden komplett zerst\u00f6rt oder schwer besch\u00e4digt.\u00a0Knapp 5.000 Kilometer Stra\u00dfen sind durch Schlammlawinen und Erdrutsche unpassierbar.\u00a0Etwa 100.000 Menschen mussten ihre Heimat verlassen und sind als Binnenfl\u00fcchtlinge auf Hilfe angewiesen.\u00a0Viele Gemeinden sind von der Au\u00dfenwelt abgeschnitten und k\u00f6nnen nur noch per Hubschrauber oder Boot erreicht werden.<\/p>\n<p>Die \u201eKonvergenz multipler Schocks\u201c <\/p>\n<p>Paola Emerson, Leiterin des UN-B\u00fcros f\u00fcr die Koordinierung humanit\u00e4rer Angelegenheiten (OCHA) in Mosambik, warnte vor einer \u00dcberforderung des Landes. Mosambik erlebe derzeit eine \u201eKonvergenz multipler Schocks\u201c: Zu den Klimakatastrophen kommen anhaltende bewaffnete Konflikte im Norden des Landes (Cabo Delgado), wo islamistische Aufst\u00e4nde bereits \u00fcber 1,3 Millionen Menschen in die Flucht getrieben haben.<\/p>\n<p>Lebensgefahr f\u00fcr Kinder: Hunger und Cholera <\/p>\n<p>Besonders besorgt zeigt sich das Kinderhilfswerk UNICEF. Die Fluten haben nicht nur Schulen und Gesundheitszentren zerst\u00f6rt, sondern auch die Trinkwasserversorgung vielerorts unterbrochen. Dies beg\u00fcnstigt den Ausbruch von Seuchen. In den n\u00f6rdlichen Provinzen grassiert bereits seit September eine Cholera-Epidemie mit tausenden F\u00e4llen. \u201eVerschmutztes Wasser, Epidemien und Unterern\u00e4hrung werden zu einer t\u00f6dlichen Bedrohung f\u00fcr die Kinder\u201c, so ein Sprecher der Organisation.<\/p>\n<p>Appell gegen das Vergessen <\/p>\n<p>Trotz der Unterst\u00fctzung durch die Europ\u00e4ische Union, die bereits 90 Tonnen Hilfsg\u00fcter geliefert hat, mahnen Hilfsorganisationen wie ActionAid, dass die internationale Aufmerksamkeit schwindet. \u201eDie Hilfe und die internationale Zusammenarbeit nehmen ab, obwohl der Bedarf steigt\u201c, kritisiert Marcia Cossa, Direktorin von ActionAid in Mosambik.<\/p>\n<p>Papst Leo XIV. betonte zum Abschluss seiner Audienz, dass die Welt die Augen vor dem \u201eHorror\u201c in Mosambik nicht verschlie\u00dfen d\u00fcrfe. Neben Gebeten f\u00fcr die Opfer forderte er konkrete Taten, um die Sicherheit und den Wiederaufbau in den betroffenen Regionen zu gew\u00e4hrleisten.<\/p>\n<p>(vatican news)<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die humanit\u00e4re Lage in Mosambik spitzt sich dramatisch zu. 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