{"id":12455,"date":"2026-04-30T14:21:09","date_gmt":"2026-04-30T14:21:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/12455\/"},"modified":"2026-04-30T14:21:09","modified_gmt":"2026-04-30T14:21:09","slug":"energiewende-energiekonzern-rwe-zieht-sich-aus-wasserstoff-projekt-in-namibia-zurueck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/12455\/","title":{"rendered":"Energiewende: Energiekonzern RWE zieht sich aus Wasserstoff-Projekt in Namibia zur\u00fcck"},"content":{"rendered":"<p data-tts-first-paragraph=\"\" class=\"rich-text expressive-copy-lg-body my-6\">Wasserstoff ist f\u00fcr ein klimaneutrales Wirtschaftssystem von zentraler Bedeutung. Unter anderem kann er CO\u2082-neutral in Gaskraftwerken Strom liefern, wenn <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/wirtschaft\/article408142309\/stromerzeugung-in-der-eu-fast-die-haelfte-aus-erneuerbaren.html\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/wirtschaft\/\" data-paid-status=\"free\" data-article-publish-date=\"1737600125\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Wind- und Sonnenenergie<\/a> nicht ausreichen. Der Essener Energiekonzern RWE hatte vor, bis zu 300.000 Tonnen \u201egr\u00fcnes Ammoniak\u201c j\u00e4hrlich aus Afrika zu beziehen. Nun zieht sich das Unternehmen aus den gro\u00dfen Pl\u00e4nen zur\u00fcck, wie ein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur best\u00e4tigte.<\/p>\n<p class=\"rich-text expressive-copy-lg-body my-6\">Lesen Sie auch: <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/politik\/article409025851\/keine-entwarnung-diese-klima-hausaufgaben-hat-schwarz-rot.html\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/politik\/\" data-paid-status=\"free\" data-article-publish-date=\"1747327999\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">\u201eKeine Entwarnung\u201c \u2013 Diese Klima-Hausaufgaben hat Schwarz-Rot<\/a><\/p>\n<p>Nachfrage bleibt hinter Erwartungen zur\u00fcck<\/p>\n<p class=\"rich-text expressive-copy-lg-body my-6\">\u201eDie Nachfrage nach Wasserstoff sowie nach Wasserstoff-Derivaten wie Ammoniak entwickelt sich in Europa langsamer als erwartet\u201c, hie\u00df es seitens des Energiekonzerns. Bereits Ende letzten Jahres seien entsprechende Projekte \u00fcberpr\u00fcft worden, darunter auch das Vorhaben in Namibia. Zuvor hatten andere Medien berichtet.<\/p>\n<p>            Wirtschaft in Berlin<\/p>\n<p>Abonnieren Sie kostenlos den Wirtschafts-Newsletter der Berliner Morgenpost<\/p>\n<p>            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/1777558866_624_newsletter-envelope.png\" alt=\"Newsletter Illustration\" class=\"h-full w-full max-w-full object-cover md:max-w-[226px] lg:max-w-[234px]\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>              Wirtschaft in Berlin<\/p>\n<p>Abonnieren Sie kostenlos den Wirtschafts-Newsletter der Berliner Morgenpost<\/p>\n<p>              Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der<br \/>\n              <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/service\/newsletter-adconsent\" class=\"text-copy-accent underline decoration-solid underline-offset-1 hover:text-primary-700\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Werbevereinbarung<\/a><br \/>\n              zu.<\/p>\n<p class=\"rich-text expressive-copy-lg-body my-6\">RWE und das Konsortium Hyphen Hydrogen Energy hatten im Jahr 2022 eine Absichtserkl\u00e4rung unterzeichnet. Demnach sollte RWE ab 2027 pro Jahr bis zu 300.000 Tonnen \u201egr\u00fcnes Ammoniak\u201c aus Namibia beziehen. Hyphen, an dem das deutsche Energieunternehmen Enertrag beteiligt ist, war von der namibischen Regierung f\u00fcr die Entwicklung eines \u201egr\u00fcnen Wasserstoffprojekts\u201c ausgew\u00e4hlt worden.\u00a0<\/p>\n<p class=\"rich-text expressive-copy-lg-body my-6\">Im Rahmen dieses Vorhabens sollte bis 2027 j\u00e4hrlich rund eine Million Tonnen gr\u00fcnes Ammoniak f\u00fcr den Export produziert werden. Ammoniak, eine chemische Verbindung von Wasserstoff und Stickstoff, kann mit Schiffen transportiert werden.\u00a0<\/p>\n<p>            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/408149724_1737711152_v16_9_1200.jpeg\" class=\"relative z-10 block w-full object-cover aspect-[4\/3]\" alt=\"Himalaya-Gebirge: Hier ist der h\u00f6chste Berg der Welt, der Mount Everest. Doch Forscher fanden jetzt noch zwei viel h\u00f6here Berge.\" title=\"Hier k\u00f6nnten riesige Reserven an wei\u00dfem Wasserstoff lagern: Himalaya.\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>  Bedarf an gr\u00fcnem Wasserstoff: eine Frage des \u201eWann\u201c<\/p>\n<p class=\"rich-text expressive-copy-lg-body my-6\">Ein Sprecher des Projektpartners Enertrag teilte mit, kurzfristig bedeute der R\u00fcckzug von RWE, dass ein potenzieller Abnehmer wegfalle. \u201eLangfristig bleibt die Entwicklung des Projekts jedoch unber\u00fchrt.\u201c Der Bedarf an gr\u00fcnem Wasserstoff und seinen Derivaten in Europa und Asien werde weiter steigen \u2013 es sei eine Frage des \u201eWann\u201c, nicht des \u201eOb\u201c. Die Bundesregierung sei nicht am Projekt beteiligt. Hyphen sei zwar 2024 als potentielles \u201estrategisches Auslandsprojekt\u201c eingestuft, seitdem sei aber nichts passiert. Es habe daher keine F\u00f6rderung gegeben, das Projekt sei ausschlie\u00dflich privatwirtschaftlich finanziert.<\/p>\n<p class=\"rich-text expressive-copy-lg-body my-6\">Eine Sprecherin des Bundeswirtschaftsministeriums sagte, man sei an dem Projekt nicht beteiligt. Zu Namibia bestehe eine Energiepartnerschaft, die weiter aufrechterhalten werden solle.\u00a0<\/p>\n<p>            <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/410167779_1759845046_v16_9_1200.jpeg\" class=\"relative z-10 block w-full object-cover aspect-[4\/3]\" alt=\"Luftw  rmepumpe an Niedrigenergiehaus DEU\/Sachsen\/Radebeul  ? K  nftig soll jede neu eingebaute Heizung auf Basis von 65 Pr\" title=\"Luftw  rmepumpe an Niedrigenergiehaus DEU\/Sachsen\/Radebeul  ? K  nftig soll jede neu eingebaute Heizung auf Basis von 65 Prozent erneuerbaren Energien betrieben werden. Daf  r eignen sich elektrisch betriebene Luft-W  rmepumpen. Die k  nnen aber nur in gut ged  mmten Neubauten effektiv arbeiten. Aber diese Luft-Wasser-W  rmepumpen m  ssen nicht unschick sein, wie sich bei dieser Haustechnik von Viessman zeigt. In diesem Haus konnte sie noch nicht angeschlossen werden, denn aktuell gibt es gerade bei W  rmepumpen einen massiven Abarbeitungsstau. Die Luftw  rmepumpe im Vorgarten bezieht die W  rmeenergie aus der Luft und kann mit verschiedenen Heizsystemen eingesetzt werden. Luft\/Wasser-W  rmepumpen haben einen relativ geringen Wirkungsg\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>  Wasserstoff zu gro\u00dfen Teilen aus dem Ausland<\/p>\n<p class=\"rich-text expressive-copy-lg-body my-6\">Wasserstoff wird in einer emissionsfreien Wirtschaft eine wichtige Rolle spielen, auch wenn Deutschland einen Gro\u00dfteil davon importieren muss. In der <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/politik\/article410148637\/exklusiv-so-will-die-spd-die-deutsche-stahl-industrie-retten.html\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/politik\/\" data-paid-status=\"premium\" data-article-publish-date=\"1759557177\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Stahlproduktion<\/a> kann er Koks in Hoch\u00f6fen ersetzen und dadurch gro\u00dfe Mengen CO\u2082 einsparen. Vor allem f\u00fcr die Stahl- und Chemieindustrie sowie den Schwerlast- und Schiffsverkehr soll \u201egr\u00fcner\u201c Wasserstoff zur Grundlage nachhaltiger Technologien werden.<\/p>\n<p rel=\"author\" class=\"text-brand my-6\">dpa\/pau<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Wasserstoff ist f\u00fcr ein klimaneutrales Wirtschaftssystem von zentraler Bedeutung. Unter anderem kann er CO\u2082-neutral in Gaskraftwerken Strom liefern,&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":12456,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[16],"tags":[414],"class_list":{"0":"post-12455","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-namibia","8":"tag-namibia"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/116494105439423925","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12455","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=12455"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12455\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/12456"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=12455"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=12455"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=12455"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}