{"id":12852,"date":"2026-05-01T21:03:27","date_gmt":"2026-05-01T21:03:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/12852\/"},"modified":"2026-05-01T21:03:27","modified_gmt":"2026-05-01T21:03:27","slug":"das-traumschiff-ruanda-warum-geht-es-zu-diesem-ungewoehnlichen-ziel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/12852\/","title":{"rendered":"&#8222;Das Traumschiff: Ruanda&#8220;: Warum geht es zu diesem ungew\u00f6hnlichen Ziel?"},"content":{"rendered":"<p>            Kopiere den aktuellen Link<\/p>\n<p>          Zur Merkliste hinzuf\u00fcgen<\/p>\n<p>Das ZDF dreht eine neue &#8222;Traumschiff&#8220;-Folge in Ruanda. Warum der Sender sich f\u00fcr den ostafrikanischen Binnenstaat entschieden hat.<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md is-initial\">Mit der geplanten Folge &#8222;Das Traumschiff: <a class=\"taxonomy-entity place\" data-target-type=\"article\" href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/ausland\/themen\/ruanda-4144118.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ruanda<\/a>&#8220; wagt sich die ZDF-Kultreihe an ein Reiseziel, das bislang kaum im klassischen Portfolio der Serie vorkam. Die Produktion, die derzeit gemeinsam mit einer weiteren Episode unter dem Arbeitstitel &#8222;Nil&#8220; entsteht, setzt damit bewusst auf einen ungew\u00f6hnlichen Schauplatz.<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\">Ruanda gilt aus mehreren Gr\u00fcnden als atypisches Ziel f\u00fcr das &#8222;<a class=\"taxonomy-entity keyword\" data-target-type=\"article\" href=\"https:\/\/www.stern.de\/kultur\/tv\/themen\/traumschiff-4128210.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Traumschiff<\/a>&#8222;. Anders als die meisten Destinationen der Reihe ist das ostafrikanische Land ein Binnenstaat ohne direkten Zugang zum Meer. Damit fehlt ein zentrales Element der bekannten Dramaturgie: das Anlaufen exotischer Hafenst\u00e4dte. Zudem ist Ruanda touristisch weniger etabliert im internationalen Fernsehkontext. W\u00e4hrend Orte wie S\u00fcdafrika, Mauritius oder die Seychellen seit Jahren als bew\u00e4hrte Kulissen dienen, steht Ruanda eher f\u00fcr spezialisierte Reiseformen wie Gorilla-Trekking.<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\">Hinzu kommt die historische Pr\u00e4gung des Landes. Lange Zeit wurde Ruanda vor allem mit dem V\u00f6lkermord von 1994 in Verbindung gebracht. Erst in den vergangenen Jahren hat sich das internationale Bild gewandelt: Ruanda pr\u00e4sentiert sich zunehmend als stabiles, modernes und aufstrebendes Reiseziel. Dennoch bleibt der Drehort aufgrund logistischer Anforderungen anspruchsvoll, da Szenen im Landesinneren zus\u00e4tzliche Organisation erfordern.<\/p>\n<p>  Pionierarbeit von Gorilla-Forscherin Dian Fossey w\u00fcrdigen<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\">Auf Nachfrage der Nachrichtenagentur spot on news begr\u00fcndet das <a class=\"taxonomy-entity organization\" data-target-type=\"article\" href=\"https:\/\/www.stern.de\/kultur\/tv\/themen\/zdf-4540532.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">ZDF<\/a> die Wahl des Schauplatzes sowohl inhaltlich als auch produktionell: &#8222;Ausgangspunkt war die Idee, den Schutz der bedrohten Berggorillas zu thematisieren &#8211; ein Motiv, das nur in wenigen L\u00e4ndern wie Uganda oder Ruanda realisierbar ist&#8220;, teilte eine Sprecherin mit.<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\">F\u00fcr Ruanda habe dabei die sehr gute Infrastruktur gesprochen, &#8222;die sowohl Dreharbeiten als auch touristische Reisen verl\u00e4sslich erm\u00f6glicht&#8220;. Auf den Hinweis des Ausw\u00e4rtigen Amtes angesprochen, &#8222;von nicht notwendigen Reisen in die Grenzregionen zur Demokratischen Republik Kongo&#8220; abzusehen, best\u00e4tigt der Sender in diesem Zusammenhang, das von &#8222;Reisen in einzelne Grenzregionen&#8220; abgeraten werde.<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\">Ein weiteres Detail zum &#8222;Traumschiff: Ruanda&#8220; verriet der Sender vorab: &#8222;Dar\u00fcber hinaus war es uns wichtig, mit der Folge die Pionierarbeit von <a class=\"\" data-target-type=\"article\" href=\"https:\/\/www.stern.de\/panorama\/wissen\/natur\/themen\/dian-fossey-6394128.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Dian Fossey<\/a> zu w\u00fcrdigen, die untrennbar mit dem Schutz der Gorillas verbunden ist.&#8220; Dian Fossey (1932-1985) war eine US-amerikanische Verhaltensforscherin, die ihr Leben dem Schutz der Berggorillas in Ruanda widmete. Sie gr\u00fcndete das Karisoke Research Center und k\u00e4mpfte entschlossen gegen Wilderei. Ihr Einsatz machte sie weltbekannt, endete jedoch tragisch mit ihrer Ermordung kurz nach Weihnachten 1985. Der Hollywoodfilm &#8222;Gorillas im Nebel&#8220; (1988) mit Sigourney Weaver (76) erz\u00e4hlt ihre Geschichte.<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\">Zusammenfassend hei\u00dft es vom Sender: &#8222;Mit der &#8218;Traumschiff&#8216;-Folge wollten wir ein Land zeigen, das sich heute sehr bewusst f\u00fcr Natur- und Artenschutz engagiert und seinen G\u00e4sten au\u00dfergew\u00f6hnliche Reiseerlebnisse er\u00f6ffnet.&#8220;<\/p>\n<p>  Weitere ungew\u00f6hnliche Ziele der &#8222;Traumschiff&#8220;-Crew<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\">Vor dem &#8222;Traumschiff: Ruanda&#8220;, dessen Ausstrahlungsdatum noch nicht bekannt ist, gab es immer wieder Episoden, die bewusst aus der klassischen Kreuzfahrtromantik mit Meer, Sonne, Strand und Luxus ausbrachen.<\/p>\n<p class=\"typo-body-sc-md\">Dazu z\u00e4hlen etwa Reisen nach Gr\u00f6nland oder in die Antarktis, die eher Expeditionscharakter besa\u00dfen, sowie politisch oder kulturell ungew\u00f6hnliche Ziele wie Iran oder Myanmar. Auch abgelegene Regionen wie Papua-Neuguinea, das norwegische Spitzbergen oder Patagonien in S\u00fcdamerika geh\u00f6rten dazu.<\/p>\n<p>\n    SpotOnNews\n  <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Kopiere den aktuellen Link Zur Merkliste hinzuf\u00fcgen Das ZDF dreht eine neue &#8222;Traumschiff&#8220;-Folge in Ruanda. Warum der Sender&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":12853,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[21],"tags":[403,404],"class_list":{"0":"post-12852","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-ruanda","8":"tag-ruanda","9":"tag-rwanda"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/116501348513970661","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12852","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=12852"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12852\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/12853"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=12852"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=12852"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=12852"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}