{"id":12872,"date":"2026-05-01T22:48:27","date_gmt":"2026-05-01T22:48:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/12872\/"},"modified":"2026-05-01T22:48:27","modified_gmt":"2026-05-01T22:48:27","slug":"simbabwe-neue-hoffnung-und-menschenwuerdige-arbeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/12872\/","title":{"rendered":"Simbabwe: Neue Hoffnung und menschenw\u00fcrdige Arbeit"},"content":{"rendered":"<p>Lutherische Kirche r\u00fcstet R\u00fcckkehrmigrierende zu<\/p>\n<p>(LWI) \u2013 Nomathemba Sibanda tr\u00e4umte von einem besseren Leben f\u00fcr sich und ihre Tochter, als sie Simbabwe ohne die notwendigen Papiere Richtung S\u00fcdafrika verlie\u00df. 2009 zahlte sie einem Schleuser 1.500\u00a0S\u00fcdafrikanischen Rand (75\u00a0Euro), damit er sie zusammen mit weiteren Migrationswilligen ohne Ausweisdokumente \u00fcber die Grenze brachte. Aber schon bald wurde ihr klar, dass es die erhofften Chancen und M\u00f6glichkeiten dort gar nicht gab. Sie arbeitete als schlecht bezahlte Hilfskraft auf einer Reitanlage in Johannesburg und verdiente kaum genug zum \u00dcberleben. Also beschloss sie 2019, in ihr Heimatland zur\u00fcckzukehren.\u00a0<\/p>\n<p>Heute ist sie eine der 13.000\u00a0mehrheitlich jungen Frauen und M\u00e4nner, die Unterst\u00fctzung vom Programm \u201eSymbole der Hoffnung\u201c (Sybols of Hope &#8211; SoH) der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Simbabwe (ELKS) und deren f\u00fcr Entwicklungshilfe zust\u00e4ndigen Arm, dem \u201eLutheran Development Service\u201c (LDS), erhalten. Der Lutherische Weltbund (LWB) unterst\u00fctzt die Aktivit\u00e4ten des Programms in Simbabwe, \u00c4thiopien und Nigeria, die darauf abzielen, irregul\u00e4re Migration und Menschenhandel zu stoppen und andere M\u00f6glichkeiten und Wege zu finden, um die Lebensbedingungen f\u00fcr potenzielle und zur\u00fcckgekehrte Migrantinnen und Migranten zu verbessern.\u00a0<\/p>\n<p>In Simbabwe konzentriert sich das Programm auf die im S\u00fcden des Landes gelegenen Distrikte Insiza und Chiredzi an den Grenzen zu Mosambik, Botsuana und S\u00fcdafrika. Diese drei L\u00e4nder z\u00e4hlen zu jenen L\u00e4ndern, in die es die meisten Menschen aus Simbabwe auf der Suche nach Besch\u00e4ftigungsm\u00f6glichkeiten und einem besseren Leben zieht. \u201eSymbole der Hoffnung\u201c konzentriert sich vor allem auf potenzielle und zur\u00fcckgekehrte Migrantinnen und Migranten und will mit seinen Aktivit\u00e4ten unter anderem die Menschen in den Gemeinwesen sensibilisieren. Es bietet M\u00f6glichkeiten f\u00fcr Berufsausbildung und die Aneignung unternehmerischer Kompetenzen, stellt kleinen Unternehmen Start-Up-Kits zur Verf\u00fcgung und r\u00fcstet festgelegte \u00f6ffentliche Einrichtungen mit Ger\u00e4ten f\u00fcr Outdoor-Sportarten, die der Erholung dienen, wie Fu\u00dfball und Korbball aus. <\/p>\n<p>Sibanda meldete sich bei einem Kurs f\u00fcr den Traumberuf ihrer Kindheit an \u2013 das Maurerhandwerk \u2013 und arbeitet derzeit auf einer Baustelle der \u00f6rtlichen Verwaltung in Filabusi, wo sie zuvor schon als Auszubildende gearbeitet hat. \u00dcber ihren Weg hat sie k\u00fcrzlich mit einem Team des SoH-Programms gesprochen, das aus Vertreterinnen und Vertretern des LWB, Mitarbeitenden der L\u00e4nderprogramme in den drei betroffenen L\u00e4ndern sowie Mitarbeitenden der AMMPARO-Initiative der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Amerika zur Begleitung von Migrantenkindern bestand. \u201eIch bin \u00fcberzeugt, dass die Verantwortlichen f\u00fcr die \u00f6ffentlichen Bauleistungen mich zur\u00fcckgerufen haben, weil ich in meiner Ausbildung gro\u00dfes Engagement gezeigt haben, wie man auch an dieser Wand sehen kann\u201c, sagt sie, als sie ihre Maurerf\u00e4higkeiten vorf\u00fchrt.\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Lutherische Kirche r\u00fcstet R\u00fcckkehrmigrierende zu (LWI) \u2013 Nomathemba Sibanda tr\u00e4umte von einem besseren Leben f\u00fcr sich und ihre&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":12873,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[236],"tags":[290,291],"class_list":{"0":"post-12872","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-simbabwe","8":"tag-simbabwe","9":"tag-zimbabwe"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/116501761391910563","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12872","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=12872"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12872\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/12873"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=12872"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=12872"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=12872"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}