{"id":13259,"date":"2026-05-03T11:26:07","date_gmt":"2026-05-03T11:26:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/13259\/"},"modified":"2026-05-03T11:26:07","modified_gmt":"2026-05-03T11:26:07","slug":"nahost-krieg-bewaffnete-kapern-oeltanker-eureka-vor-jemenitischer-kueste","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/13259\/","title":{"rendered":"Nahost-Krieg: Bewaffnete kapern \u00d6ltanker \u201eEureka\u201c vor jemenitischer K\u00fcste"},"content":{"rendered":"<p>Wegen des Kriegs im Nahen Osten m\u00fcssen Frachter auf andere Handelsrouten ausweichen. In der Meerenge zwischen Jemen und Somalia wurde nun ein \u00d6ltanker gekapert.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Unbekannte bewaffnete M\u00e4nner haben am Samstag im Golf von Aden einen \u00d6ltanker unter togoischer Flagge gekapert. Wie die jemenitische K\u00fcstenwache mitteilte, wurde das Schiff \u201eEureka\u201c vor der K\u00fcste der Provinz Schabwa \u00fcberfallen und in Richtung der somalischen K\u00fcste gesteuert.<\/p>\n<p>Die jemenitische K\u00fcstenwache, die der international anerkannten Regierung des B\u00fcrgerkriegslandes untersteht, nahm nach eigenen Angaben die Verfolgung des Tankers auf. Die Position des Schiffes werde beobachtet, es w\u00fcrden Ma\u00dfnahmen eingeleitet, um die Sicherheit der Besatzung zu gew\u00e4hrleisten, hie\u00df es in der Erkl\u00e4rung weiter.<\/p>\n<p>Angaben zu Nationalit\u00e4t oder Anzahl der Besatzungsmitglieder machte die K\u00fcstenwache zun\u00e4chst nicht. Bei der \u201eEureka\u201c handelt es sich laut dem Ortungsdienst Marinetraffic sowie der <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.vesselfinder.com\/de\/?imo=1022823\" target=\"_blank\" title=\"Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.vesselfinder.com\/de\/?imo=1022823&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">Plattform vesselfinder <\/a>um einen Tanker f\u00fcr raffinierte \u00d6lprodukte, der zuletzt Ende M\u00e4rz im Hafen von Fudschaira in den Vereinigten Arabischen Emiraten gemeldet war.<\/p>\n<p>Der Vorfall ereignete sich vor dem Hintergrund einer drohenden R\u00fcckkehr der Piraterie am Horn von Afrika. Erst am Montag hatte das Gemeinsame Maritime Informationszentrum (JMIC) das Risiko als \u201eerheblich\u201c eingestuft. Die EU-Marinemission Operation Atalanta beobachtete nach Angaben der zugeh\u00f6rigen Informationszentrale (MSCIO) allein Ende April drei Angriffe in der Region.<\/p>\n<p>Experten machen neue kriminelle Gruppen aus der somalischen Region Puntland f\u00fcr die j\u00fcngste Angriffswelle verantwortlich. Die K\u00fcstenregionen vor Somalia liegen an mehreren f\u00fcr den Welthandel zentralen Schiffsrouten.<\/p>\n<p>Piraterie war vor der K\u00fcste Somalias in den 2000er Jahren weit verbreitet und erreichte im Jahr 2011 mit hunderten Angriffen ihren H\u00f6hepunkt. Durch internationale Milit\u00e4reins\u00e4tze und neue Schutzma\u00dfnahmen der Reedereien ging die Zahl der \u00dcberf\u00e4lle in der Folge drastisch zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Zus\u00e4tzlich ist der Schiffsverkehr derzeit durch den Krieg zwischen den USA, Israel und dem Iran sowie die faktische Schlie\u00dfung der Stra\u00dfe von Hormus belastet. Schiffe m\u00fcssen daher auf andere Routen ausweichen, die internationale Handelsschifffahrt ist dadurch einem erh\u00f6hten Risiko durch Angriffe ausgesetzt.<\/p>\n<p>AFP\/kami<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Wegen des Kriegs im Nahen Osten m\u00fcssen Frachter auf andere Handelsrouten ausweichen. 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