{"id":13296,"date":"2026-05-03T13:55:58","date_gmt":"2026-05-03T13:55:58","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/13296\/"},"modified":"2026-05-03T13:55:58","modified_gmt":"2026-05-03T13:55:58","slug":"wm-in-ruanda-rad-botschafter-girmay-erhofft-sich-aufschwung-fuer-afrika","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/13296\/","title":{"rendered":"WM in Ruanda: Rad-\u201eBotschafter\u201c Girmay erhofft sich Aufschwung f\u00fcr Afrika"},"content":{"rendered":"<p class=\"tspBMlw tspBMlx\">Der in Eritrea als Superstar gefeierte Radprofi Biniam Girmay erhofft sich durch die derzeit in Ruanda ausgetragene Weltmeisterschaft einen Aufschwung. \u201eIch hoffe, dass diese Veranstaltung zum Wachstum Afrikas beitragen wird\u201c, sagte der 25 Jahre alte Teamkollege des Augsburgers Georg Zimmermann bei einer Medienrunde. Die an diesem Sonntag zu Ende gehende WM ist die erste, die in einem afrikanischen Land ausgetragen wird.\u00a0<\/p>\n<p class=\"tspBMlw\">Bei den Medienvertretern in Ruanda war der dreimalige Tour-de-France-Etappensieger ein gefragter Gespr\u00e4chspartner. \u201eEs ist wirklich eine Ehre und eine Freude, hier in Ruanda zu sein, denn es ist eines der L\u00e4nder, die Sport lieben. Und die Menschen hier sind auch sehr begeistert von diesem Sport\u201c, sagte er.\u00a0<\/p>\n<p> Radsport in Afrika hat es schwer <\/p>\n<p class=\"tspBMlw\">Die Begeisterung der zahlreichen Zuschauer w\u00e4hrend der WM ist enorm. Doch afrikanische Radsport-Talente h\u00e4tten es nicht einfach, fragt man den Eritreer: \u201eWir sind schon weit entfernt hinter den Europ\u00e4ern\u201c, sagte Girmay. Es scheitere unter anderem an zu hohen Kosten f\u00fcr Ausr\u00fcstung. \u201eIch wei\u00df nicht, welche Familie dieses Geld ausgeben kann\u201c, stellte er klar.\u00a0<\/p>\n<p class=\"tspBMlw\">Auch die Politik sei gefragt. \u201eDie Regierung muss daran arbeiten, die Menschen zu unterst\u00fctzen, insbesondere diejenigen, die nicht \u00fcber die finanziellen Mittel verf\u00fcgen\u201c, sagte er. Es mangele zudem an gen\u00fcgend Rennen auf dem Kontinent. Girmay gelangte \u00fcber das Entwicklungsprogramm des Weltverbands UCI in den Profiradsport.\u00a0<\/p>\n<p class=\"tspBMlw\">Beim Profirennen am Sonntag hat der Sprinter allerdings kaum Chancen auf einen Erfolg, es gilt als eine der schwersten Herausforderungen bei einer WM in den vergangenen Jahren. Die Strecke mit einer Distanz von knapp 270 Kilo- und 5475 H\u00f6henmetern d\u00fcrfte Girmay vor gro\u00dfe Probleme stellen. Das sei auch ein Grund gewesen, warum er zu Beginn an einer Teilnahme gezweifelt habe. Auch durch die Besonderheit der ersten WM auf dem Kontinent habe er sich aber daf\u00fcr entschieden.\u00a0<\/p>\n<p> Teamkollege Zimmermann: \u201eBotschafter des afrikanischen Radsports\u201c <\/p>\n<p class=\"tspBMlw\">\u201eDie Strecke liegt ihm ja nicht besonders\u201c, sagte der deutsche Stra\u00dfenradmeister Georg Zimmermann, der mit Girmay kurz in Kigali gesprochen habe und selbst als Teil des kleinen vierk\u00f6pfigen Aufgebots der Deutschen am Sonntag startet. Er sei \u201emehr so als Botschafter des afrikanischen Radsports hier am Start\u201c, sagte Zimmermann \u00fcber Girmay.<\/p>\n<p class=\"tspBMlw\">Zuletzt war der bekannteste afrikanische Radprofi 2020 in Ruanda. Damals nahm er an der dortigen Tour teil, die in Afrika hohes Ansehen genie\u00dft. In den Jahren danach folgte ein kometenhafter Aufstieg: 2024 schrieb der Sprinter Radsport-Geschichte, als er als erster Profi aus Eritrea eine Etappe bei der Tour gewann. Im Laufe der Frankreich-Rundfahrt folgten zwei weitere Tagessiege &#8211; und ein Hype entstand. Bei der diesj\u00e4hrigen Tour blieb er abgesehen von einem zweiten Platz zum Auftakt eher hinter seinen Erwartungen zur\u00fcck.<\/p>\n<p class=\"tspBMlw\">\u00a9 dpa-infocom, dpa:250928-930-94267\/1<\/p>\n<p class=\"tspBMlw\">Das ist eine Nachricht direkt aus dem dpa-Newskanal.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der in Eritrea als Superstar gefeierte Radprofi Biniam Girmay erhofft sich durch die derzeit in Ruanda ausgetragene Weltmeisterschaft&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":13297,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[21],"tags":[403,404],"class_list":{"0":"post-13296","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-ruanda","8":"tag-ruanda","9":"tag-rwanda"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/116510994090683899","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13296","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=13296"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13296\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/13297"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=13296"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=13296"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=13296"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}