{"id":13519,"date":"2026-05-04T04:42:26","date_gmt":"2026-05-04T04:42:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/13519\/"},"modified":"2026-05-04T04:42:26","modified_gmt":"2026-05-04T04:42:26","slug":"social-media-zensur-vor-wahlen-in-uganda-fr-09-01-2026-1905","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/13519\/","title":{"rendered":"Social-Media-Zensur vor Wahlen in Uganda | FR | 09 01 2026 | 19:05"},"content":{"rendered":"<p class=\"articleKategory\">matrix &#8211; computer &amp; neue medien<\/p>\n<p>  Wie die digitale Diktatur aufr\u00fcstet<\/p>\n<p class=\"articleDate\"> 9. J\u00e4nner 2026, 19:05<\/p>\n<p>Einst galt das Internet f\u00fcr Afrikas Jugend als freier Raum, in dem man vieles sagen kann, was sonst in autorit\u00e4ren Regimen unm\u00f6glich ist. Doch damit ist es mittlerweile vorbei. Besonders vor Wahlen, wie im J\u00e4nner in Uganda, ist die Kontrolle \u00fcber den digitalen Raum ein wichtiges Instrument, um Ugandas Pr\u00e4sident Yoweri Museveni die W\u00e4hlerstimmen zu sichern. Denn die Bev\u00f6lkerung Ugandas z\u00e4hlt zu einer der j\u00fcngsten weltweit. Mehr als Dreiviertel der rund 50 Millionen Uganderinnen und Ugander ist unter 35 Jahre alt und hat noch nie einen anderen Pr\u00e4sidenten erlebt. Sie w\u00fcnschen sich Ver\u00e4nderung, was vor allem in den Sozialen Medien diskutiert wird.  In den letzten Monaten sind bereits zahlreiche junge Aktivisten wegen Kommentaren auf der Videoplattform TikTok verhaftet, angeklagt und hart verurteilt worden &#8211; wohl auch, um ein klares Warnzeichen zu senden. Es gibt ein sogenanntes Computer-Missbrauchs-Gesetz, auf dessen Grundlage auch eine kleine Kritik gegen\u00fcber der Regierung als Amtsbeleidigung gegen den Pr\u00e4sidenten verstanden werden kann. Eine Reportage aus Uganda.<\/p>\n<p>Wikipedia wird 25<\/p>\n<p>Es ist jetzt mehr als ein Vierteljahrhundert her, da hatten zwei US-Amerikaner &#8211; der Unternehmer Jimmy Wales und der Philosoph Larry Sanger &#8211; eine sehr utopisch klingende Idee: Sie wollten ein kostenloses Online-Lexikon erstellen, das von vielen ehrenamtlichen Idealisten geschrieben wird. Was damals nur wenige f\u00fcr m\u00f6glich hielten, hat tats\u00e4chlich funktioniert: am 15. J\u00e4nner feiert die Online-Enzyklop\u00e4die Wikipedia ihr 25-j\u00e4hriges Bestehen.<\/p>\n<p>Heute ist Wikipedia nicht mehr aus unserem Alltag wegzudenken. Das Lexikon umfasst rund 66 Millionen Artikel in \u00fcber 300 Sprachen, davon mehr als drei Millionen Eintr\u00e4ge auf Deutsch und es geh\u00f6rt zu den am h\u00e4ufigsten angeklickten Seiten im Netz. Allerdings steht Wikipedia aktuell auch vor Herausforderungen, nicht zuletzt durch politisch motivierte Anfeindungen und K\u00fcnstliche Intelligenz. Ulla Ebner hat mit Peter Zlabinger von Wikimedia \u00d6sterreich \u00fcber Geschichte und Zukunft von Wikipedia gesprochen.<\/p>\n<p>Service<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/wikimedia.at\/termine\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Wikimedia \u00d6sterreich: Termine zu 25 Jahre Wikipedia<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/sound.orf.at\/podcast\/oe1\/oe1-matrix\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Podcast abonnieren<\/a><\/p>\n<p>Sendereihe<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"matrix &#8211; computer &amp; neue medien Wie die digitale Diktatur aufr\u00fcstet 9. 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