{"id":1361,"date":"2026-04-18T14:50:52","date_gmt":"2026-04-18T14:50:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/1361\/"},"modified":"2026-04-18T14:50:52","modified_gmt":"2026-04-18T14:50:52","slug":"namibia-mit-kindern-duenen-tiere-sensationen-ein-roadtrip","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/1361\/","title":{"rendered":"Namibia mit Kindern: D\u00fcnen, Tiere, Sensationen \u2013 ein Roadtrip"},"content":{"rendered":"<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Das beginnt ja gut. Mit einem Film \u00fcber die Gefahren des Fahrens auf Schotter- und Sandpisten im Autoverleih-Container am Flughafen bei Windhoek. Merke: Nicht zu schnell, nicht zu nah am Rand, nicht nachts. Und: Linksverkehr! Schon sitzen wir im \u201eKalahari-Ferrari\u201c, wie ihn der Autoverleih-Filmvorf\u00fchrer nannte. Das Abenteuer Namibia beginnt. Ein strahlend wei\u00dfes Toyota-SUV. Die beiden Kinder. Eine Tasche, ein Rucksack, drei Koffer. Zw\u00f6lf Tage und 2200 Kilometer. Unz\u00e4hlige Tiere. F\u00fcr den Beinahe-Elfj\u00e4hrigen und die Fast-13-J\u00e4hrige sind es die wilden Tiere, die z\u00e4hlen.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Tag 1: Es ist nicht das Einzige, das f\u00fcr sie z\u00e4hlt. \u201eDie Luft ist sauber\u201c, fanden sie eben beim Aussteigen aus dem Flugzeug. Nun, im <a href=\"https:\/\/www.ka-news.de\/auto\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"nofollow noopener\">Auto<\/a>, finden sie die W\u00f6rter \u201eRuhe\u201c und \u201eLeere\u201c. In den vergangenen Jahren allerdings war es vielen in dem Land im s\u00fcdlichen Afrika zu ruhig. Die Corona-Pandemie versch\u00e4rfte die wirtschaftlich angespannte Lage, 2020 brach die Tourismusbranche zusammen. <a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/reise\/Afrika-Wildtiere-in-Corona-Zeiten-Ungestoert-und-ungeschuetzt-id57988696.html\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"nofollow noopener\">Damals fragte ich Durr, wie es ihm gehe<\/a>. \u201eSchlecht\u201c, antwortete der Guide, dessen Vater aus S\u00fcdafrika eingewandert war. \u201eSehr schlecht.\u201c Was wohl aus ihm und seinem Traum, Schafe zu halten, geworden sein mag? Wir hatten uns versprochen, dass wir uns wiedersehen w\u00fcrden, irgendwann, in Namibia.\n  <\/p>\n<p>            Unsere erste Wildtiersichtung ist eine Sensation<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Bis dahin: Ankommen, Ausspannen, die Routenpl\u00e4ne studieren. Wir werden eine Raute ins Land fahren. Wir werden uns das Land erfahren. In Richtung S\u00fcden, <a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/schwabmuenchen\/wasserversorgung-verbessern-koenigsbrunner-vereine-kaempfen-gegen-hunger-duerre-und-mit-dem-klimawandel-110726476\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"nofollow noopener\">in die W\u00fcste<\/a>. In Richtung Westen, ans Meer. In Richtung Norden, in den Etosha National Park. Dann zur\u00fcck.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Tag 2: Die Morgensonne steht \u00fcber den Bergen von Namibias Hauptstadt. Merke: Wer etwas erleben will, muss mit dem Sonnenaufgang raus. Oder davor. Die Nacht war k\u00fchl. Mit den W\u00e4rmflaschen, die jemand, ohne dass es uns auffiel, in die Betten gelegt hat, ging es. Kaltfront aus S\u00fcdafrika. Wir fahren. Und halten gleich an einer Tankstelle. Denn merke: Immer an Tankstellen tanken, immer Wasserflaschen kaufen, man wei\u00df nie.\n  <\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/images.mgpd.de\/img\/112757321\/crop\/c16_9-w100\/1862529845\/1810364671\/namibia-warzenschweine.jpg\" alt=\"Warzenschweine! Am Wegesrand! Eine Sensation!\" title=\"Warzenschweine! Am Wegesrand! Eine Sensation!\" loading=\"lazy\" class=\"h-full w-full object-cover\"\/><\/p>\n<p>      Icon vergr\u00f6\u00dfern<\/p>\n<p>    Warzenschweine! Am Wegesrand! Eine Sensation!<br \/>\n    Foto: Daniel Wirsching<\/p>\n<p>        Schlie\u00dfen <\/p>\n<p>      Icon Schlie\u00dfen<\/p>\n<p>        Icon vergr\u00f6\u00dfern<\/p>\n<p>        Icon verkleinern<\/p>\n<p>      Icon Pfeil bewegen<\/p>\n<p>    Warzenschweine! Am Wegesrand! Eine Sensation!<br \/>\n    Foto: Daniel Wirsching<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Kaum unterwegs, wird die Stra\u00dfe zur Schotterpiste und ich, der Fahrer, zum King of the Road. Wir brauchen kein Radio, der Sound der Steinchen, die an die Radk\u00e4sten plickern, ist Musik genug. Pl\u00f6tzlich rufen die Kinder: \u201eWarzenschweine! Bei dem Geb\u00fcsch!\u201c Ich \u00fcberlege, wie das Warzenschwein aus \u201e<a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/kultur\/gesellschaft\/filmkomponist-hans-zimmer-im-interview-in-der-musik-kann-ich-alles-machen-was-ich-will-112570620\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"nofollow noopener\">Der K\u00f6nig der L\u00f6wen<\/a>\u201c hei\u00dft. Pumbaa, stimmt. Die Warzenschweine sind unsere erste Wildtiersichtung und eine Sensation.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Die Piste f\u00fchrt weiter und weiter geradeaus, sich zu verfahren, ist unm\u00f6glich. Nur, was ist die richtige Geschwindigkeit? Lieber langsam um die Schlagl\u00f6cher herum? Oder mit 80 Stundenkilometern \u00fcber sie hinwegfliegen und einen Platten oder Achsschaden riskieren? Lieber fliegen \u2013 und auf das Beste hoffen.\n  <\/p>\n<p>            Pumbaa w\u00fcrde hier niemand erwarten, eher Prinzessin Leia<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Nach ein paar Schotter-Stunden halten wir durchger\u00fcttelt an einem Padstal, einer Art Rastanlage. Sie geh\u00f6rt einer wei\u00dfen Farmersfrau, die erz\u00e4hlt, dass sie nachts wegen der ungew\u00f6hnlichen K\u00e4lte nicht habe <a href=\"https:\/\/www.intersana.de\/schlagworte\/schlaf\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"nofollow noopener\">schlafen<\/a> k\u00f6nnen. Die Landschaft ist ganz anders als die bei Windhoek. Bergiger, karger, rauer, sandiger. Pumbaa w\u00fcrde hier niemand erwarten, eher Prinzessin Leia aus \u201eStar Wars\u201c. Wir kaufen Biltong, Trockenfleisch von Antilopen, und der Beinahe-Elfj\u00e4hrige ein gestricktes Kuscheltier. Er nennt es \u201eJochen, der Rochen\u201c. Ich denke an den Skorpion, der bei meiner ersten Namibia-Reise \u2013 \u201evor Corona\u201c \u2013 einen Fu\u00dfbreit an mir vorbeiskorpionierte. Merke: Unter jedem Stein kann ein Skorpion sein. Wir m\u00fcssen los, zu dieser Lodge am Rande der Namib, der \u00e4ltesten W\u00fcste der Welt.\n  <\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/images.mgpd.de\/img\/112755804\/crop\/c16_9-w100\/1908740406\/748191915\/namibia-wueste-juli.jpg\" alt=\"Wer durch Namibia f\u00e4hrt, f\u00e4hrt durch unterschiedliche Landschaften. Bei Swakopmund (hinten rechts) zum Beispiel trifft die W\u00fcste direkt aufs Meer, auf den tosenden Atlantik.\" title=\"Wer durch Namibia f\u00e4hrt, f\u00e4hrt durch unterschiedliche Landschaften. Bei Swakopmund (hinten rechts) zum Beispiel trifft die W\u00fcste direkt aufs Meer, auf den tosenden Atlantik.\" loading=\"lazy\" class=\"h-full w-full object-cover\"\/><\/p>\n<p>      Icon vergr\u00f6\u00dfern<\/p>\n<p>    Wer durch Namibia f\u00e4hrt, f\u00e4hrt durch unterschiedliche Landschaften. Bei Swakopmund (hinten rechts) zum Beispiel trifft die W\u00fcste direkt aufs Meer, auf den tosenden Atlantik.<br \/>\n    Foto: Daniel Wirsching<\/p>\n<p>        Schlie\u00dfen <\/p>\n<p>      Icon Schlie\u00dfen<\/p>\n<p>        Icon vergr\u00f6\u00dfern<\/p>\n<p>        Icon verkleinern<\/p>\n<p>      Icon Pfeil bewegen<\/p>\n<p>    Wer durch Namibia f\u00e4hrt, f\u00e4hrt durch unterschiedliche Landschaften. Bei Swakopmund (hinten rechts) zum Beispiel trifft die W\u00fcste direkt aufs Meer, auf den tosenden Atlantik.<br \/>\n    Foto: Daniel Wirsching<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Wir essen dort Roulade aus Kudu-Fleisch, schmeckt wie Hirsch, und beeilen uns, der Sonnenuntergang naht. Welch Sonnenuntergang! Rotgl\u00fchend die Bergkette, blassrosa die Wolkenschleier, der Himmel in fahlem Hellblau, sp\u00e4ter in dunkelstem Dunkelblau, durchsetzt von Gelb- und Violettt\u00f6nen. Der Mond scheint wie eine Taschenlampe auf das Wasserloch vor unserem Steinhaus. Der Beinahe-Elfj\u00e4hrige und die Fast-13-J\u00e4hrige sind still geworden. Am Wasserloch trinkt eine Oryxantilope.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Tag 3: Der Wecker klingelt um 6 Uhr, die Fast-13-J\u00e4hrige sagt, sie h\u00e4tte nicht gedacht, dass sie in den Ferien dauernd fr\u00fcher aufstehe als in der Schulzeit. Sie dr\u00fcckt die Schlummertaste. Wir starten vor Sonnenaufgang, um langes Warten am Sesriem Gate, dem Zugang zum Namib National Park, zu vermeiden. Das Sonnenaufgangsspektakel l\u00e4sst uns, schon wieder, sprachlos werden. Es ist wie eine Fahrt durch einen Aquarell-Malkasten. Zitronengelb wird zu Deckwei\u00df, Nacht zu Tag.\n  <\/p>\n<p>            Alles in Butter? Der King of the Road schwitzt<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    <a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/reise\/tierschutz-so-arbeiten-elefantenschuetzer-in-namibia-id70375906.html\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"nofollow noopener\">Die W\u00fcste Namib<\/a> hat ungez\u00e4hlte Farben. Gerade weht der Wind den rotbraunen Sand der links und rechts neben der Stra\u00dfe aufragenden D\u00fcnen \u00fcber den Asphalt, der rissiger wird und schlie\u00dflich verschwunden ist. Die letzten Kilometer bis zum Deadvlei und zur Big Daddy-D\u00fcne sind: Sandpiste. Der Toyota hat einen Extra-Sandpisten-Gang, die Fahrt im Sand ist wie eine Fahrt auf Butter, stelle ich mir vor. Alles in Butter? Der King of the Road schwitzt, und zwar nicht aufgrund der zunehmenden Hitze, will das jedoch nicht zugeben. Merke: Nicht vom, nicht zu viel, nicht zu wenig Gas, nicht bremsen, nicht heftig lenken, nirgends ansto\u00dfen!!! Aber hey: Das ist ein Spa\u00df!!!\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Weniger spa\u00dfig: Der Wind wird zum Sturm, zum Sandsturm. Wir k\u00e4mpfen uns \u2013 die K\u00f6pfe in Kapuzen, die Gesichter verh\u00fcllt von T\u00fcchern, die Augen hinter Sonnenbrillen \u2013 Meter um Meter voran. Dann das: Deadvlei, eine von m\u00e4chtigen D\u00fcnen umschlossene Salz-Ton-Pfanne, an deren Ende eine der h\u00f6chsten Sandd\u00fcnen der Welt \u00fcber 300 Meter gen Himmel gewachsen ist. Big Daddy. Wir laufen durch einen Wald abgestorbener, je nach Lichteinfall schwarz anmutender Kameldornbaumgerippe, 900 Jahre und \u00e4lter.\n  <\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/images.mgpd.de\/img\/112755802\/crop\/c9_16-w100\/223155055\/1204690876\/namibia-deadvlei.jpg\" alt=\"Und dann das: Deadvlei, eine von m\u00e4chtigen D\u00fcnen umschlossene Salz-Ton-Pfanne mit abgestorbenen Kameldornbaumgerippen.\" title=\"Und dann das: Deadvlei, eine von m\u00e4chtigen D\u00fcnen umschlossene Salz-Ton-Pfanne mit abgestorbenen Kameldornbaumgerippen.\" loading=\"lazy\" class=\"h-full w-full object-cover\"\/><\/p>\n<p>      Icon vergr\u00f6\u00dfern<\/p>\n<p>    Und dann das: Deadvlei, eine von m\u00e4chtigen D\u00fcnen umschlossene Salz-Ton-Pfanne mit abgestorbenen Kameldornbaumgerippen.<br \/>\n    Foto: Daniel Wirsching<\/p>\n<p>        Schlie\u00dfen <\/p>\n<p>      Icon Schlie\u00dfen<\/p>\n<p>        Icon vergr\u00f6\u00dfern<\/p>\n<p>        Icon verkleinern<\/p>\n<p>      Icon Pfeil bewegen<\/p>\n<p>    Und dann das: Deadvlei, eine von m\u00e4chtigen D\u00fcnen umschlossene Salz-Ton-Pfanne mit abgestorbenen Kameldornbaumgerippen.<br \/>\n    Foto: Daniel Wirsching<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Tag 4, 5, 6: Aktivit\u00e4ten w\u00e4hrend des Fahrens: Liste der schlimmsten Pisten erstellen; Palmen z\u00e4hlen zwischen der Hafenstadt Walvis Bay und Swakopmund. Es sind 800 bis tausend. Die Landschaft ist wieder v\u00f6llig anders. <a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/schwabmuenchen\/wasserversorgung-verbessern-koenigsbrunner-vereine-kaempfen-gegen-hunger-duerre-und-mit-dem-klimawandel-110726476\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"nofollow noopener\">Die W\u00fcste trifft direkt aufs Meer<\/a>, auf den tosenden Atlantik. Oder umgekehrt. Ist eine Frage des Blicks. Der schweift an diesem Tag w\u00e4hrend einer Bootstour \u00fcbers Wasser. \u201eDelfine!\u201c, ruft die Fast-13-J\u00e4hrige. Und war das nicht? Es war. Nein, es ist \u2013 ein Buckelwal. \u201eDas war eines der besten Erlebnisse meines Lebens\u201c, sagt sie.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Swakopmund mit seinen 76.000 Einwohnern ist Ausgangspunkt f\u00fcr Ausfl\u00fcge aufs Meer, in die W\u00fcste und durch den K\u00fcstenort mit seiner bewegten Geschichte, in der Namibia f\u00fcr eine kurze, brutale Phase im 19. und beginnenden 20. Jahrhundert Teil der Kolonie Deutsch-S\u00fcdwestafrika war. Der Beinahe-Elfj\u00e4hrige und die Fast-13-J\u00e4hrige, die davon h\u00f6rten, besch\u00e4ftigt st\u00e4rker das Deutsche, das sie entdecken: das \u201eBrauhaus\u201c, in dem Leberk\u00e4se mit Spiegelei aufgetischt wird. Die Fachwerkh\u00e4user. Die deutschen Stra\u00dfennamen. Die Menschen, die sie auf Deutsch ansprechen.\n  <\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/images.mgpd.de\/img\/112757323\/crop\/c9_16-w100\/1115484159\/1353457739\/namibia-swakopmund-schilder.jpg\" alt=\"Die Kinder besch\u00e4ftigt das Deutsche, das sie in Swakopmund entdecken \u2013 von den Stra\u00dfenschildern bis zum \u201eBrauhaus\u201c.\" title=\"Die Kinder besch\u00e4ftigt das Deutsche, das sie in Swakopmund entdecken \u2013 von den Stra\u00dfenschildern bis zum \u201eBrauhaus\u201c.\" loading=\"lazy\" class=\"h-full w-full object-cover\"\/><\/p>\n<p>      Icon vergr\u00f6\u00dfern<\/p>\n<p>    Die Kinder besch\u00e4ftigt das Deutsche, das sie in Swakopmund entdecken \u2013 von den Stra\u00dfenschildern bis zum \u201eBrauhaus\u201c.<br \/>\n    Foto: Daniel Wirsching<\/p>\n<p>        Schlie\u00dfen <\/p>\n<p>      Icon Schlie\u00dfen<\/p>\n<p>        Icon vergr\u00f6\u00dfern<\/p>\n<p>        Icon verkleinern<\/p>\n<p>      Icon Pfeil bewegen<\/p>\n<p>    Die Kinder besch\u00e4ftigt das Deutsche, das sie in Swakopmund entdecken \u2013 von den Stra\u00dfenschildern bis zum \u201eBrauhaus\u201c.<br \/>\n    Foto: Daniel Wirsching<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Wie die Deutsch-Namibierin Christiane Borg, die das Swakopmund Guesthouse leitet. Die Wurzeln der Familie liegen in Ostfriesland. Die Folgen der Pandemie trafen ihren Familienbetrieb hart. Fast zweieinhalb Jahre Ausnahmezustand. Und jetzt? \u201eDie Leute werden wieder reiselustiger, auch mit Kindern\u201c, sagt sie. <a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/reise\/auf-entdeckungsreise-in-angola-abenteuer-natur-und-kultur-erleben-110637797\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"nofollow noopener\">Tats\u00e4chlich gilt Namibia als Land f\u00fcr Afrika-Einsteiger<\/a>, Selbstfahrer-Neulinge und als eines der sichersten L\u00e4nder Afrikas. Auf der \u201eTravel Risk Map 2025\u201c eines Krisenwarndienstes ist es im selben Gr\u00fcn eingef\u00e4rbt wie Deutschland.\n  <\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/images.mgpd.de\/img\/112755803\/crop\/c16_9-w100\/1086986756\/991722789\/namibia-loewe.jpg\" alt=\"Im Etosha National Park: Vielleicht 30 Meter entfernt von uns sehen wir L\u00f6wen.\" title=\"Im Etosha National Park: Vielleicht 30 Meter entfernt von uns sehen wir L\u00f6wen.\" loading=\"lazy\" class=\"h-full w-full object-cover\"\/><\/p>\n<p>      Icon vergr\u00f6\u00dfern<\/p>\n<p>    Im Etosha National Park: Vielleicht 30 Meter entfernt von uns sehen wir L\u00f6wen.<br \/>\n    Foto: Daniel Wirsching<\/p>\n<p>        Schlie\u00dfen <\/p>\n<p>      Icon Schlie\u00dfen<\/p>\n<p>        Icon vergr\u00f6\u00dfern<\/p>\n<p>        Icon verkleinern<\/p>\n<p>      Icon Pfeil bewegen<\/p>\n<p>    Im Etosha National Park: Vielleicht 30 Meter entfernt von uns sehen wir L\u00f6wen.<br \/>\n    Foto: Daniel Wirsching<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Tag 7: Hinein ins \u201eK\u00f6nig der L\u00f6wen\u201c-Land, ins Ugab-Tal mit seinen bizarren Felsformationen aus scheinbar aufeinander- und durcheinander gepurzelten Steinbrocken. Hinauf mit dem SUV zu einer Lodge auf einem Bergr\u00fccken, \u00fcber einen Weg, der exakt so breit wie unser Auto ist und an den Seiten steil abf\u00e4llt. Der Angstschwei\u00df lohnt sich, vor uns tut sich eine Schlucht auf, die dem Grand Canyon in den USA \u00e4hnelt. Diese Weite. Hinunter ist es einfacher, wenn man sich traut. Dank der beiden Ziplines, deren l\u00e4ngere in bis zu 50 Metern H\u00f6he 880 Meter ins Tal reicht. Welches Lied hast du im Kopf, fragt der daf\u00fcr Verantwortliche den Beinahe-Elfj\u00e4hrigen auf Englisch. \u201eStaying alive\u201c, antwortet der. Und traut sich.\n  <\/p>\n<p>            \u201eDu bist der Held des Tages\u201c, sagt die Fast-13-J\u00e4hrige zum Beinahe-Elfj\u00e4hrigen<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Tag 8, 9, 10: Next stop: Etosha National Park. Zwei Tage sind wir in dem Schutzgebiet, das etwas gr\u00f6\u00dfer ist als Hessen, einmal mit einer gef\u00fchrten Safari, einmal allein. Merke: Nicht aussteigen, Lebensgefahr! John, der Guide, scherzt, dass die schwarzen Streifen auf den Hintern des Impalas linker Hand wie ein \u201eM\u201c geformt seien, \u201eM wie McDonald\u2019s \u2013 f\u00fcr L\u00f6wen\u201c.  Wir schauen m\u00fcde drein, das fr\u00fche Aufstehen, und sind hellwach, als einige Zeit danach drei L\u00f6winnen ihre K\u00f6pfe aus dem Gras recken, ihre M\u00e4uler blutrot vom letzten Fressen. Vielleicht 30 Meter entfernt von uns im offenen Gel\u00e4ndewagen. Tags darauf queren wir den Nationalpark, um den R\u00fcckweg Richtung Windhoek einzuschlagen. \u201eDa war was!\u201c, sagt der Beinahe-Elfj\u00e4hrige und deutet auf das Gestr\u00fcpp rechter Hand. Da ist was, zehn Meter entfernt. Ein Nashorn! In den Gesichtern der Kinder liegt Gl\u00fcck. \u201eDu bist der Held des Tages\u201c, sagt die Fast-13-J\u00e4hrige. Unsere Etosha-Tiersichtungs-Bilanz: Hunderte Springb\u00f6cke und Zebras, Dutzende Impalas und Gnus, 60 Giraffen, vier Elefanten, vier Kudus, drei L\u00f6winnen, drei Geparden, zwei Strau\u00dfe, ein Nashorn.\n  <\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/images.mgpd.de\/img\/112757326\/crop\/c9_16-w100\/859577607\/2088524546\/namibia-auto.jpg\" alt=\"Unser \u201eKalahari-Ferrari\u201c: Lieber langsam um die Schlagl\u00f6cher herum man\u00f6vrieren oder \u00fcber sie hinwegfliegen?\" title=\"Unser \u201eKalahari-Ferrari\u201c: Lieber langsam um die Schlagl\u00f6cher herum man\u00f6vrieren oder \u00fcber sie hinwegfliegen?\" loading=\"lazy\" class=\"h-full w-full object-cover\"\/><\/p>\n<p>      Icon vergr\u00f6\u00dfern<\/p>\n<p>    Unser \u201eKalahari-Ferrari\u201c: Lieber langsam um die Schlagl\u00f6cher herum man\u00f6vrieren oder \u00fcber sie hinwegfliegen?<br \/>\n    Foto: Daniel Wirsching<\/p>\n<p>        Schlie\u00dfen <\/p>\n<p>      Icon Schlie\u00dfen<\/p>\n<p>        Icon vergr\u00f6\u00dfern<\/p>\n<p>        Icon verkleinern<\/p>\n<p>      Icon Pfeil bewegen<\/p>\n<p>    Unser \u201eKalahari-Ferrari\u201c: Lieber langsam um die Schlagl\u00f6cher herum man\u00f6vrieren oder \u00fcber sie hinwegfliegen?<br \/>\n    Foto: Daniel Wirsching<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Tag 11, 12: Zur\u00fcck. Der Kopf voller Eindr\u00fccke, im Gep\u00e4ck ein Kuscheltier-Rochen und Makalani-N\u00fcsse, in die unsere Namen geschnitzt sind. Der Kalahari-Ferrari ist heil geblieben, wir auch. Kein einziger Skorpion. Durr? Der Guide, den ich \u201evor Corona\u201c kennenlernte? Wir treffen uns in Windhoek. Wie es ihm gehe, frage ich. \u201eGut\u201c, antwortet er. Infolge der Pandemie habe er Namibia zwischenzeitlich verlassen, um in S\u00fcdafrika Geld zu verdienen. Aus dem Traum von der Schafs-Farm wurde nichts. Doch Durr ist \u201eback in business\u201c und zeigt Urlaubern sein Land. Gleich morgen fr\u00fch beginne eine neue Tour.\n  <\/p>\n<p>    Kurz informiert<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Namibia: Die d\u00fcnn besiedelte Republik Namibia, die unter anderem an Botswana und S\u00fcdafrika grenzt, hat nicht nur eine lange Atlantik-K\u00fcstenlinie, sondern mit der Namib auch die \u00e4lteste W\u00fcste der Welt.<br \/>Unterk\u00fcnfte: Die abwechslungsreichen Unterk\u00fcnfte dieser Reise, die der Afrika-Spezialist Abendsonne Afrika aus Buch im schw\u00e4bischen Kreis Neu-Ulm zusammengestellt hat, waren: Olive Grove Guesthouse und Galton House (Windhoek), Little Sossus Lodge, Swakopmund Guesthouse, Ugab Terrace Lodge, Etosha Safari Lodge, Mushara Bush Camp.<br \/>Reisezeit: Im namibischen Sommer (November\u2013April) ist es tags oft mehr als 30 und nachts um die 20 Grad Celsius warm.<br \/>Anreise: Direktfl\u00fcge von M\u00fcnchen nach Windhoek bietet zum Beispiel Discover Airlines an.\n  <\/p>\n<p>    Daniel Wirsching<\/p>\n<p>      Icon Haken im Kreis gesetzt<\/p>\n<p>      Icon Plus im Kreis<\/p>\n<p>    Namibia<\/p>\n<p>      Icon Haken im Kreis gesetzt<\/p>\n<p>      Icon Plus im Kreis<\/p>\n<p>    Windhoek<\/p>\n<p>      Icon Haken im Kreis gesetzt<\/p>\n<p>      Icon Plus im Kreis<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Das beginnt ja gut. Mit einem Film \u00fcber die Gefahren des Fahrens auf Schotter- und Sandpisten im Autoverleih-Container&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1362,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[16],"tags":[29,1107,1106,1105,1104,1108,1102,414,43,1103],"class_list":{"0":"post-1361","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-namibia","8":"tag-afrika","9":"tag-auto","10":"tag-autoverleih","11":"tag-coronavirus","12":"tag-gebuesch","13":"tag-kalahari-ferrari","14":"tag-namib","15":"tag-namibia","16":"tag-suedafrika","17":"tag-windhoek"},"share_on_mastodon":{"url":"","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1361","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1361"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1361\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1362"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1361"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1361"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1361"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}