{"id":13843,"date":"2026-05-05T05:52:45","date_gmt":"2026-05-05T05:52:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/13843\/"},"modified":"2026-05-05T05:52:45","modified_gmt":"2026-05-05T05:52:45","slug":"benin-ecowas-sieht-westafrika-im-ausnahmezustand","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/13843\/","title":{"rendered":"Benin: Ecowas sieht Westafrika im Ausnahmezustand"},"content":{"rendered":"<p>  <img decoding=\"async\" class=\"m-image-and-caption__image lazyload\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/10c533b2-4f64-4395-b6c3-217b9fc86ea4.jpeg\"  data- alt=\"ARCHIV - Soldaten, die dem Burkina Fasos Putschanf\u00fchrer Ibrahim Traor\u00e9 treu ergeben sind, werden in den Stra\u00dfen bejubelt (Archivbild). Foto: Kilaye Bationo\/AP\/dpa\"\/><\/p>\n<p>      ARCHIV &#8211; Soldaten, die dem Burkina Fasos Putschanf\u00fchrer Ibrahim Traor\u00e9 treu ergeben sind, werden in den Stra\u00dfen bejubelt (Archivbild). Foto: Kilaye Bationo\/AP\/dpa<\/p>\n<p>        Keystone\n      <\/p>\n<p class=\"a-paragraph a-paragraph--lead\" data-t-name=\"Paragraph\">Angesichts der vielen gewaltsamen Umst\u00fcrze in Westafrika hat die Wirtschaftsgemeinschaft Westafrikanischer Staaten (Ecowas) die Lage als Ausnahmezustand bezeichnet.<\/p>\n<p class=\"a-paragraph\" data-t-name=\"Paragraph\">Es sei n\u00f6tig, ernsthaft \u00fcber die Zukunft der Demokratie sowie die Sicherheit der regionalen Gemeinschaft nachzudenken, sagte Ecowas-Kommissionspr\u00e4sident Omar Touray Medienberichten zufolge bei einer Ministerkonferenz in Nigerias Hauptstadt Abuja.<\/p>\n<p class=\"a-paragraph\" data-t-name=\"Paragraph\">Ecowas hat noch zehn aktive Mitgliedsstaaten, in denen etwa 360 Millionen Menschen leben. Unter ihnen ist Benin, das am Sonntag einen Milit\u00e4rputsch vereitelt hatte. Zwei weitere Mitglieder, Guinea und Guinea-Bissau, sind suspendiert, seit das Milit\u00e4r dort die Macht \u00fcbernommen hat. Die ebenfalls lange nach Putschen suspendierten Staaten Mali, Burkina Faso und der Niger mit insgesamt rund 75 Millionen Einwohnern traten in diesem Jahr aus und gr\u00fcndeten einen eigenen Bund, die Allianz der Sahel-Staaten (AES).<\/p>\n<p>Unruhe und Gewalt droht Westafrikas Demokratien zu \u00fcberw\u00e4ltigen<\/p>\n<p class=\"a-paragraph\" data-t-name=\"Paragraph\">\u00dcberall in Westafrika drohten Risiken, sagte Touray nach Angaben der nigerianischen Zeitung \u00abPunch\u00bb. Neben Machtergreifungen durch das Milit\u00e4r nannte er sinkende Wahlbeteiligung, wachsende Bedrohung durch Terroristen, bewaffnete Gruppen und kriminelle Netzwerke sowie zunehmenden geopolitischen Druck, der den Zusammenhalt der Staaten beeintr\u00e4chtige.<\/p>\n<p class=\"a-paragraph\" data-t-name=\"Paragraph\">\u00abAngesichts dieser Lage, Exzellenzen, kann man mit Sicherheit sagen, dass sich unsere Gemeinschaft in einem Ausnahmezustand befindet\u00bb, zitierte ihn \u00abPunch\u00bb. Ecowas m\u00fcsse st\u00e4rker Ressourcen b\u00fcndeln, um gegen Terroristen und kriminelle Gruppen vorzugehen, die B\u00fcrger st\u00e4rker politisch einbinden und die regionale Einheit gegen Druck von aussen verteidigen.<\/p>\n<p>Nigeria mit Luftschl\u00e4gen und Bodentruppen gegen Putsch in Benin<\/p>\n<p class=\"a-paragraph\" data-t-name=\"Paragraph\">Nigeria, das selbst mit einer katastrophalen Sicherheitslage in Teilen des Landes k\u00e4mpft, hatte der Regierung des Nachbarlands Benin am Sonntag mit Luftangriffen und Bodentruppen bei der Beendigung eines Putschversuchs geholfen.<\/p>\n<p class=\"a-paragraph\" data-t-name=\"Paragraph\">Benins Regierung ver\u00f6ffentlichte am Montagabend eine offizielle Schilderung der Ereignisse. Meuternde Soldaten h\u00e4tten eine Kaserne in der Regierungsmetropole Cotonou und sp\u00e4ter den staatlichen Fernsehsender besetzt und versucht, Gener\u00e4le sowie den Pr\u00e4sidenten in ihre Gewalt zu bringen. Andere Milit\u00e4rteile h\u00e4tten den Aufstand niedergeschlagen, hiess es.<\/p>\n<p class=\"a-paragraph\" data-t-name=\"Paragraph\">Um die Bev\u00f6lkerung in der N\u00e4he der besetzten Kaserne nicht durch Bodenk\u00e4mpfe zu gef\u00e4hrden, sei Nigeria um Luftangriffe gebeten worden. Dabei seien keine Menschen get\u00f6tet worden, da die Angreifer die Flucht ergriffen h\u00e4tten, hiess es weiter. Auf der Basis seien nun nigerianische Ecowas-Soldaten stationiert. Auch die Elfenbeink\u00fcste habe Spezialkr\u00e4fte geschickt.<\/p>\n<p>\u00c4rger um Notlandung \u2013 Sahel-Staaten drohen Ecowas<\/p>\n<p class=\"a-paragraph\" data-t-name=\"Paragraph\">F\u00fcr einen weiteren Zwischenfall sorgte unterdessen die Notlandung einer nigerianischen Milit\u00e4rmaschine in Burkina Faso am Montagabend. Malis Pr\u00e4sident Assimi Goita verurteilte im Namen Malis, Burkina Fasos und des Nigers eine v\u00f6lkerrechtswidrige Verletzung des Luftraums und drohte, man werde k\u00fcnftig alle ungenehmigten Flugzeuge \u00abneutralisieren\u00bb. Die Milit\u00e4rregierungen der drei Sahel-Staaten misstrauen der Ecowas, seit der Bund 2023 nach dem Putsch im Niger mit einem Einmarsch gedroht hatte.<\/p>\n<p class=\"a-paragraph\" data-t-name=\"Paragraph\">Nigerias Luftwaffe teilte mit, das Flugzeug habe auf dem Weg nach Portugal technische Probleme gehabt. Die elfk\u00f6pfige Besatzung sei in Sicherheit und werde von den gastgebenden Autorit\u00e4ten h\u00f6flich behandelt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"ARCHIV &#8211; Soldaten, die dem Burkina Fasos Putschanf\u00fchrer Ibrahim Traor\u00e9 treu ergeben sind, werden in den Stra\u00dfen bejubelt&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":13844,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[240],"tags":[360],"class_list":{"0":"post-13843","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-benin","8":"tag-benin"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/116520415647290194","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13843","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=13843"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13843\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/13844"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=13843"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=13843"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=13843"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}