{"id":13870,"date":"2026-05-05T07:54:17","date_gmt":"2026-05-05T07:54:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/13870\/"},"modified":"2026-05-05T07:54:17","modified_gmt":"2026-05-05T07:54:17","slug":"afrika-erbe-in-der-schweiz-die-museen-brauchen-neuen-auftrag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/13870\/","title":{"rendered":"Afrika-Erbe in der Schweiz: Die Museen brauchen neuen Auftrag"},"content":{"rendered":"<p>    <img src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/upload-temp-file-7b1bd853-6c88-4ff1-891a-4c708dc484bb-91292359.png\" width=\"480\" height=\"480\" alt=\"Samuel Bachmann\" loading=\"eager\" decoding=\"auto\" fetchpriority=\"auto\"\/><\/p>\n<p>        Restitution braucht Zeit und stellt gerade f\u00fcr Museen eine grosse Chance dar. Sie kann eine zentrale Rolle im Verh\u00e4ltnis zu den afrikanischen Partnerinnen und Partner einnehmen, findet Samuel Bachmann.\n<\/p>\n<p>        Dieser Inhalt wurde am ver\u00f6ffentlicht    <\/p>\n<p>        05. Mai 2026 &#8211; 08:00\n<\/p>\n<p>Im Zuge der Kolonisierung Afrikas wurden hunderttausende Alltagsgegenst\u00e4nde, Kunstwerke und Dokumente, Mineralien und Gesteine, Pflanzen und Organismen aber auch Tierh\u00e4ute und -skelette und menschliche sterbliche \u00dcberreste angeeignet und nach Europa \u00fcberf\u00fchrt.<\/p>\n<p>Oft mit dem Argument wissenschaftlicher Notwendigkeit gerechtfertigt, wurden sie daraufhin in Museen als \u00abObjekte\u00bb nummeriert und katalogisiert. Allein die sechs gr\u00f6ssten ethnografischen Sammlungen der Schweiz sind heute im Besitz von \u00fcber 100\u2019000 afrikanischen Kulturg\u00fctern.<\/p>\n<p>Nicht jedes einzelne dieser Objekte stammt aus einem kolonialen Kontext im engen Sinn. Doch ihre Herkunftsgeschichten bilden einen immensen Quellenfundus zur Erforschung der Schweizer Beteiligung an der Kolonisierung Afrikas.<\/p>\n<p>So betrachtet werden kultur- und naturhistorische Museen zu Kolonialarchiven einer Nation ohne formelle Kolonialpolitik. Sie sind daher zentrale Ankn\u00fcpfungspunkte f\u00fcr eine Geschichtsschreibung der vielf\u00e4ltigen globalen Verflechtungsgeschichte der Schweiz.<\/p>\n<p>\n    Mehr<\/p>\n<p>    <img src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Peringanda.jpg\" width=\"4596\" height=\"3064\" alt=\"Peringanda vor dem Museum\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" fetchpriority=\"auto\"\/><\/p>\n<p>        Mehr    <\/p>\n<p>        Kultur\n        <\/p>\n<p>        Wie ein Artefakt aus der Schweiz zur\u00fcck nach Namibia gefunden hat    <\/p>\n<p class=\"teaser-wide-card__excerpt\">\n<p>                        Dieser Inhalt wurde am ver\u00f6ffentlicht                    <\/p>\n<p>                        20. Sep. 2024                    <\/p>\n<p>                In Swakopmund beschr\u00e4nkt sich das Gedenken an den V\u00f6lkermord auf ein Museum am Stadtrand. Dort ist auch ein Fundst\u00fcck aus der Schweiz.            <\/p>\n<p>    <a class=\"teaser-wide-card__link\" href=\"https:\/\/www.swissinfo.ch\/ger\/kultur\/wie-ein-artefakt-aus-der-schweiz-zur%c3%bcck-nach-namibia-gefunden-hat\/87498857\" target=\"_self\" rel=\"nofollow noopener\"><\/p>\n<p>            Mehr Wie ein Artefakt aus der Schweiz zur\u00fcck nach Namibia gefunden hat<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p>Was tun die Museen?<\/p>\n<p>Einige Schweizer Museen sind in den letzten Jahren aktiv geworden und haben erkennen lassen, dass sie die Verantwortung f\u00fcr das von ihnen bewahrte koloniale Erbe ernstnehmen wollen. Gerade in Museen, muss man feststellen, sind eine ganze Reihe begr\u00fcssenswerter Initiativen lanciert worden, welche Kolonialgeschichte der Schweiz zu einer l\u00e4ngst \u00fcberf\u00e4lligen \u00f6ffentlichen Debatte geformt haben.<\/p>\n<p>Zuletzt reflektierte 2024 auch das <a href=\"https:\/\/www.landesmuseum.ch\/kolonial\" id=\"https:\/\/www.landesmuseum.ch\/kolonial\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Landesmuseum Z\u00fcrichExterner Link<\/a> mit der Ausstellung \u00abkolonial. Globale Verflechtungen der Schweiz\u00bb die Kolonialvergangenheit des Landes.<\/p>\n<p>Neben Ausstellungen zum Thema ist f\u00fcr eine Aufarbeitung des kolonialen Erbes vor allem die Provenienzforschung bedeutend, mit welcher die Erforschung der Besitz- und Erwerbsgeschichte von Sammlungsst\u00fccken gemeint ist. Die frustrierende Realit\u00e4t in den Museumsarchiven ist allerdings, dass zu Sammlungen aus kolonialen Kontexten kaum Informationen \u00fcber die genaue Herkunft der Objekte vorhanden sind.<\/p>\n<p>Zwar wissen die Museen in den meisten F\u00e4llen, wer ihnen was, wann und wie \u00fcberlassen hat. Die entscheidende Frage nach dem Moment der Aneignung vor Ort hingegen ist nur in den seltensten F\u00e4llen dokumentiert. Selbst bei sehr aufw\u00e4ndigen Recherchen ist bei kolonialem Erbe kaum eine l\u00fcckenlose Besitz- und Erwerbsgeschichte im Sinne einer Abfolge von Handwechseln rekonstruierbar.<\/p>\n<p>Einerseits wurden afrikanische Akteurinnen und Akteure systematisch nicht dokumentiert. Andererseits haben Sammlerinnen und Sammler die \u2013 im besten Fall opportunistischen und dubiosen, im schlimmsten Fall gewaltvollen \u2013 Momente der Aneignung kaum schriftlich festgehalten.<\/p>\n<p>\n    Mehr<\/p>\n<p>    <img src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/af3a528ad724d1189f11495b74b00d7c-teaserpic-data.jpg\" width=\"2560\" height=\"1700\" alt=\"Impression aus der Afrika-Sammlung des Museums Rietberg\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" fetchpriority=\"auto\"\/><\/p>\n<p>        Mehr    <\/p>\n<p>        Geschichte\n        <\/p>\n<p>        Alles Raubkunst? Wege nicht-westlicher Kunst    <\/p>\n<p class=\"teaser-wide-card__excerpt\">\n<p>                        Dieser Inhalt wurde am ver\u00f6ffentlicht                    <\/p>\n<p>                        12. Jan. 2023                    <\/p>\n<p>                Oft bleibt eine Knacknuss f\u00fcr die Forschung, wie Objekte urspr\u00fcnglich in den Verkauf kamen. Kuratorin Esther Tisa im Gespr\u00e4ch.            <\/p>\n<p>    <a class=\"teaser-wide-card__link\" href=\"https:\/\/www.swissinfo.ch\/ger\/kultur\/koloniale-kunst_alles-raubkunst-wege-nicht-westlicher-kunst\/48193576\" target=\"_self\" rel=\"nofollow noopener\"><\/p>\n<p>            Mehr Alles Raubkunst? Wege nicht-westlicher Kunst<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p>Viele dieser Projekte von Museen haben ausserdem die Tendenz einer Nabelschau. Die Kommunikation der Forschungsergebnisse offenbart eine Rechenschaftspflicht, die in erster Linie das Publikum des Museums, die Geldgeber oder die lokale Politik bedient.<\/p>\n<p>Forschungsprojekte, die so offen gestaltet sind, dass sie dem Museum nicht unbedingt n\u00fctzen, sondern vielleicht sogar schaden k\u00f6nnten, haben kaum eine Chance. Im Gegenteil kann bei einer besonders reflektiert zur Schau gestellten Strategie mit einem Imagegewinn gerechnet werden.<\/p>\n<p>Mit anderen Worten tun die Museen bereits viel, solange es auch ihrem eigenen Interesse dient. Daran ist an sich nichts Verwerfliches. Die Bewahrung, Erforschung und Vermittlung ihrer Sammlungen ist der Kernauftrag von Museen. Ohne ihren Auftrag zu \u00e4ndern, kann man nicht von ihnen erwarten, dass sie pl\u00f6tzlich beispielsweise eine afrikanische \u00d6ffentlichkeit als ihre zentrale Zielgruppe betrachten.<\/p>\n<p>In der selbstbezogenen Logik der Aufarbeitung einer kolonialen Verflechtung geht das Offensichtliche oft unter: Dass es sich bei diesen Sammlungen um das fehlende Kulturerbe dieser anderen Orte handelt, von denen es einst angeeignet wurde. Auch ein Objekt, das in einem Schweizer Museum die koloniale Verstrickung bezeugt, fehlt als Teil des Kulturerbes anderswo.<\/p>\n<p>Was tut die Schweiz?<\/p>\n<p>Anders als die Museen, sieht die offizielle Schweiz kaum Handlungsbedarf. Immerhin hatte Bundesr\u00e4tin Elisabeth Baume-Schneider bei ihrer Er\u00f6ffnungsrede der Kolonialismus-Ausstellung im Landesmuseum einger\u00e4umt, dass man mittlerweile erkannt habe, wie vielf\u00e4ltig die Schweiz mit dem kolonialen System verflochten war.<\/p>\n<p>Sie hob hervor, man sei \u00ab\u00fcberall ein bisschen\u00bb involviert gewesen, was in der Summe ziemlich viel sei. Die Verantwortung f\u00fcr unser koloniales Erbe aber, die liege bei uns allen, bei jeder und jedem Einzelnen. Nicht beim Staat, sondern \u00fcberall ein bisschen halt. Womit sie den Stab weiterreichte und die Verantwortung nicht bei der offiziellen Schweiz verortete.<\/p>\n<p>\n    Mehr<\/p>\n<p>    <img src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/051_XxjpbeE007464_20231228_PEPFN0A001.jpg\" width=\"4180\" height=\"2777\" alt=\"Ein Mann auf einer Baustelle\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" fetchpriority=\"auto\"\/><\/p>\n<p>        Mehr    <\/p>\n<p>        Aussenpolitik\n        <\/p>\n<p>        Afrika wird wichtiger \u2013 und alle wollen sich ann\u00e4hern    <\/p>\n<p class=\"teaser-wide-card__excerpt\">\n<p>                        Dieser Inhalt wurde am ver\u00f6ffentlicht                    <\/p>\n<p>                        21. Juli 2025                    <\/p>\n<p>                Die Afrikanische Union nimmt an Bedeutung zu. Die Schweiz hat ihre diplomatische Ann\u00e4herung l\u00e4ngst begonnen.            <\/p>\n<p>    <a class=\"teaser-wide-card__link\" href=\"https:\/\/www.swissinfo.ch\/ger\/aussenpolitik\/afrika-wird-wichtiger-und-alle-wollen-sich-ann%c3%a4hern\/89631674\" target=\"_self\" rel=\"nofollow noopener\"><\/p>\n<p>            Mehr Afrika wird wichtiger \u2013 und alle wollen sich ann\u00e4hern<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p>Ein Lichtblick aus Schweizer Sicht ist die vom Staat neu geschaffene unabh\u00e4ngige Kommission f\u00fcr belastetes Kulturerbe. Aus der Perspektive afrikanischer Anspruchsstellenden auf koloniale Sammlungen hingegen bietet auch sie keine wirkliche Handlungsoption. Um sie anzurufen, m\u00fcssen bereits in einem Umfang Nachforschungen nachgewiesen werden, wie es bei kolonialem Erbe oft gar nicht oder nur mit grosser Anstrengung m\u00f6glich ist.<\/p>\n<p>Zudem, und das ist die wohl noch gr\u00f6ssere H\u00fcrde, darf die Kommission nur auf Gesuche eintreten, die gemeinsam mit der anderen Partei eingegeben werden. Das wird in diesen F\u00e4llen meistens das Schweizer Museum sein, das in Besitz des umstrittenen Objekts ist.<\/p>\n<p>Ein zentrales staatliches Instrument ist das beim Bundesamt f\u00fcr Kultur angegliederte F\u00f6rdergef\u00e4ss f\u00fcr Provenienzforschung in Museen, das landesweit der wohl wichtigste Geldgeber in diesem Bereich darstellt. Bei der letzten Vergabe betrafen erstmals die Mehrheit der 34 eingereichten Gesuche Objekte aus kolonialen oder arch\u00e4ologischen Kontexten \u2013 w\u00e4hrend bis dahin Gesuche zu NS-Raubkunst dominierten.<\/p>\n<p>Basel-Stadt hat als erster Schweizer Kanton 2023 die Provenienzforschung im Gesetz verankert und daf\u00fcr einen Rahmenkredit von vier Millionen Franken f\u00fcr vier Jahre gesprochen. Doch auch diese beiden Beispiele stellen nur eine tempor\u00e4re F\u00f6rderung im Rahmen von Projekten dar. Eine strukturelle Ver\u00e4nderung wird weiter aufgeschoben.<\/p>\n<p>Kaum ein Museum in der Schweiz hat ein st\u00e4ndiges Forschungsbudget zur kolonialen Provenienzforschung und keine der erw\u00e4hnten F\u00f6rderlinien und -strategien erm\u00f6glicht den Museen eine langfristige Planung.<\/p>\n<p>Generell wird man den Eindruck nicht los, dass sowohl in der Politik als zuweilen auch in den Museen die Meinung vorherrscht, dass man alle Sammlungen einfach durchleuchten und Auff\u00e4lligkeiten projektbasiert abarbeiten kann und danach zum normalen Museumsalltag zur\u00fcckkehrt.<\/p>\n<p>Was n\u00fctzt das alles Afrika?<\/p>\n<p>Doch das Problem l\u00e4sst sich nicht einfach abarbeiten. Wenn man sich der Verantwortung gegen\u00fcber den hunderttausenden von aussereurop\u00e4ischen Sammlungsst\u00fccken in Schweizer Museen wirklich stellen will, wird es nicht reichen, alles auf eine m\u00f6gliche koloniale Provenienz hin zu untersuchen. Denn am Ende jeder Provenienzspur warten Menschen. Menschen ohne Zugang zu ihrem kulturellen Erbe.<\/p>\n<p>Menschen, die ehrliche Beziehungen auf Augenh\u00f6he und Restitution einfordern. Afrikanische Partnerinnen und Partner werden die genuin koloniale \u00dcberzeugung nicht weiter hinnehmen, dass Europa der richtige Ort f\u00fcr die Bewahrung des Kulturerbes der gesamten Menschheit sein soll \u2013 erst recht nicht in Bezug auf ihr eigenes Erbe.<\/p>\n<p>Restitution ist ein Prozess und kein Event. Sie muss von Fall zu Fall neu erwogen und ausgehandelt werden. Sie braucht Zeit und stellt gerade f\u00fcr Museen auch eine grosse Chance dar. Denn sie verschafft ihnen eine g\u00e4nzlich neue diplomatische und zivilgesellschaftliche Bedeutung. Und gerade deshalb ist die Herausforderung gr\u00f6sser als die Museen selbst.<\/p>\n<p>Damit sich Museen, auch im Namen der gesamten Zivilgesellschaft, ihrer \u2013 unserer \u2013 Kolonialit\u00e4t stellen k\u00f6nnen, brauchen sie einen neuen Auftrag. Einen Auftrag, der nicht nur ihren oft auch selbstgef\u00e4lligen Deutungsanspruch in Frage, sondern auch die Grundsatzfragen stellt: Wozu und f\u00fcr wen sie Kulturerbe bewahren, erforschen und vermitteln.<\/p>\n<p>Editiert von Benjamin von Wyl<\/p>\n<p>Die vom Autor ge\u00e4usserten Ansichten spiegeln nicht unbedingt die Ansichten von Swissinfo wider<\/p>\n<p>\n    Mehr<\/p>\n<p>    <img src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/newsletter_teaser_foreign_affairs.jpg\" width=\"880\" height=\"587\" alt=\"Newsletter sobre a pol\u00edtica externa\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" fetchpriority=\"auto\"\/><\/p>\n<p>        Mehr    <\/p>\n<p>        Aussenpolitik\n        <\/p>\n<p>        Unser Newsletter zur Aussenpolitik    <\/p>\n<p class=\"teaser-wide-card__excerpt\">\n<p>                Die Schweiz in einer Welt, die sich bewegt. Beobachten Sie mit uns die Schweizer Aussenpolitik und ihre Entwicklungen \u2013 wir liefern die Vertiefung dazu.            <\/p>\n<p>    <a class=\"teaser-wide-card__link\" href=\"https:\/\/www.swissinfo.ch\/ger\/aussenpolitik\/newsletter-aussenpolitik\/46741298\" target=\"_self\" rel=\"nofollow noopener\"><\/p>\n<p>            Mehr Unser Newsletter zur Aussenpolitik<br \/>\n    <\/a><\/p>\n<p>        Artikel in dieser Story    <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Restitution braucht Zeit und stellt gerade f\u00fcr Museen eine grosse Chance dar. 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