{"id":13930,"date":"2026-05-05T11:20:17","date_gmt":"2026-05-05T11:20:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/13930\/"},"modified":"2026-05-05T11:20:17","modified_gmt":"2026-05-05T11:20:17","slug":"burkina-faso-frankreich-will-militaer-aus-burkina-faso-abziehen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/13930\/","title":{"rendered":"Burkina Faso: Frankreich will Milit\u00e4r aus Burkina Faso abziehen"},"content":{"rendered":"<p class=\"paragraph article__item\">Vor dem Hintergrund gro\u00dfer Spannungen mit der \u00dcbergangsregierung in <a class=\"\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/burkina-faso\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Burkina Faso<\/a> will <a class=\"\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/frankreich\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Frankreich<\/a> innerhalb von einem Monat seine Soldatinnen und Soldaten aus dem westafrikanischen Land<br \/>\nabziehen. &#8222;Wir haben offiziell die K\u00fcndigung des Abkommens erhalten&#8220;,<br \/>\nteilte das Au\u00dfenministerium in Paris mit. Die vorgegebene<br \/>\nFrist von einem Monat werde <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/frankreich\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Frankreich<\/a> respektieren, sagte ein Ministeriumssprecher.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Der Abzug der Soldaten solle bis Ende Februar geschehen, hie\u00df es aus<br \/>\ndiplomatischen Kreisen in Paris. Das letzte Material solle bis April<br \/>\nau\u00dfer Landes gebracht werden. Geplant ist eine Verlegung des <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/militaer\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Milit\u00e4rs<\/a> ins benachbarte Niger, wo bereits 2.000 franz\u00f6sische Soldatinnen und Soldaten<br \/>\nstationiert sind. Niger gilt als einer der letzten verb\u00fcndeten Staaten<br \/>\nFrankreichs in der Region.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Frankreich hat derzeit etwa 400 Spezialkr\u00e4ften in <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/burkina-faso\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Burkina Faso<\/a> stationiert, um das Land im Kampf gegen dschihadistische Gruppen zu unterst\u00fctzen. 2018 hatten beide L\u00e4nder ein Abkommen \u00fcber den Einsatz unterzeichnet. Vor einigen Tagen hatte die burkinische \u00dcbergangsregierung bereits die Aufk\u00fcndigung des Abkommens bekannt gegeben. Frankreichs<br \/>\nPr\u00e4sident <a class=\"\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/emmanuel-macron\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Emmanuel Macron<\/a> hatte darauf jedoch geantwortet, dass er auf<br \/>\nKl\u00e4rungen des \u00dcbergangspr\u00e4sidenten Ibrahim Traor\u00e9 warte.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Im September 2022 kam es in Burkina Faso zu einem <a class=\"\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2022-10\/atsstreich-burkina-faso-uebergangspraesident-ibrahim-traor\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Milit\u00e4rputsch<\/a>. Die Milit\u00e4rjunta, die seitdem an der Macht ist, hat sich in den vergangenen Monaten politisch an Russland angen\u00e4hert, das mithilfe der S\u00f6ldner der<br \/>\n Gruppe Wagner seinen Einfluss in Afrika ausbaut. Im Zuge dieser Entwicklung haben sich die diplomatischen Beziehungen zwischen Burkina Faso und seiner ehemaligen Kolonialmacht Frankreich versch\u00e4rft. Vergangene Woche waren Hunderte Menschen in der Hauptstadt Ouagadougou auf die Stra\u00dfe gegangen und hatten Anti-Frankreich-Parolen skandiert. Im Dezember hatte die Milit\u00e4rjunta den Wechsel des franz\u00f6sischen Botschafters<br \/>\ngefordert, da sie dem Diplomaten vorwarf, sich unangemessen zur<br \/>\nSicherheitslage im Land ge\u00e4u\u00dfert zu haben. In Bezug auf die K\u00fcndigung des Milit\u00e4rabkommens hie\u00df es am Montag vonseiten der burkinischen Regierung: &#8222;Wir k\u00fcndigen lediglich das Abkommen \u00fcber die Pr\u00e4senz franz\u00f6sischer<br \/>\nSoldaten in Burkina Faso, nicht die diplomatischen Beziehungen.&#8220;<\/p>\n<p>                            \u00a9\u00a0Lea Dohle<\/p>\n<p>\n                                        Newsletter<br \/>\n                                        Was jetzt? \u2013 Der t\u00e4gliche Morgen\u00fcberblick<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__text\">Starten Sie mit unserem kurzen Nachrichten-Newsletter in den Tag. 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Auch in Mali ist eine Milit\u00e4rjunta an der Macht, die eng mit der Gruppe Wagner zusammenarbeitet.<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Burkina Faso befindet sich seit 2015 in einer schweren Krise. Regelm\u00e4\u00dfig kommt es zu <a class=\"\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/gesellschaft\/zeitgeschehen\/2022-05\/burkina-faso-angriff-tote\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">bewaffneten \u00dcberf\u00e4llen<\/a> verschiedener dschihadistischer Gruppen, die zum Teil mit den Terrororganisationen Al-Kaida<br \/>\nund &#8222;Islamischer Staat&#8220; zusammenarbeiten. Die Extremisten \u00fcberfallen in der Regel auf Motorr\u00e4dern D\u00f6rfer. Tausende Menschen wurden bei diesen Angriffen get\u00f6tet. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Vor dem Hintergrund gro\u00dfer Spannungen mit der \u00dcbergangsregierung in Burkina Faso will Frankreich innerhalb von einem Monat seine&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":13931,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[239],"tags":[341,331,309,532,667,283,1406],"class_list":{"0":"post-13930","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-burkina-faso","8":"tag-burkina-faso","9":"tag-frankreich","10":"tag-mali","11":"tag-militaer","12":"tag-paris","13":"tag-politik","14":"tag-putsch"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@afrika\/116521705329354502","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13930","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=13930"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13930\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media\/13931"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=13930"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=13930"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=13930"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}