{"id":14240,"date":"2026-05-06T08:42:08","date_gmt":"2026-05-06T08:42:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/14240\/"},"modified":"2026-05-06T08:42:08","modified_gmt":"2026-05-06T08:42:08","slug":"ueber-carbonraeder-und-zerstoererische-ideale-was-die-theologische-friedensethik-von-der-diskussion-um-die-rad-wm-in-ruanda-lernen-kann","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/14240\/","title":{"rendered":"\u00dcber Carbonr\u00e4der und zerst\u00f6rerische Ideale \u2013 Was die theologische Friedensethik von der Diskussion um die Rad-WM in Ruanda lernen kann"},"content":{"rendered":"<p>In wenigen Tagen starten die UCI Road World Championships in Ruanda. Eine (friedens)ethische Reflexion von Maximilian Schell angesichts eines umstrittenen Austragungsortes.<\/p>\n<p>2025 ist ein geschichtstr\u00e4chtiges Jahr f\u00fcr viele Radsportbegeisterte weltweit: Erstmals in der mehr als 100-j\u00e4hrigen Austragungsgeschichte der Stra\u00dfenrad-Weltmeisterschaft findet der Wettkampf nicht wie zumeist in Europa oder einem Land des globalen Nordens, sondern auf dem afrikanischen Kontinent statt, und zwar in Ruanda, einem kleinen Land im Herzen Afrikas. Vom 21.\u201328. September werden im sogenannten \u201eLand der 1000 H\u00fcgel\u201c viele Stars der Tour de France wie Pauline Ferrand-Pr\u00e9vot, Liane Lippert und Tadej Poga\u010dar den Mont Kigali erklimmen, die Kopfsteinpflaster der Mur du Kigali \u00fcberwinden und je nach Strecke auf relativ kurzer Distanz zwischen 3.000 und 5.000 H\u00f6henmeter zur\u00fccklegen. Die Routen gelten als anspruchsvoll, an manchen Gipfeln k\u00f6nnte die Luft d\u00fcnn werden \u2013 wie gemacht f\u00fcr Kletterinnen und Kletterer, wie gemacht f\u00fcr radsportbegeisterte Zuschauende in Afrika und weltweit.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Alles nur \u201eSportswashing\u201c?<\/p>\n<p>Dass dieses Event \u00fcberhaupt stattfinden kann, ist alles andere als selbstverst\u00e4ndlich und war monatelang Gegenstand hitziger Diskussionen in \u00d6ffentlichkeit und Politik. Grund daf\u00fcr ist der Austragungsort Ruanda. Das Land wird von Pr\u00e4sident Paul Kagame mit harter Hand regiert, die Presse- und Meinungsfreiheit ist eingeschr\u00e4nkt und verschiedenste Menschenrechtsverletzungen durch die Regierung sind gut dokumentiert. Ruanda ist zudem involviert in den unmittelbar angrenzenden Konflikt im Osten der DR Kongo, in dem die von Ruanda unterst\u00fctzte Rebellengruppe M23, die kongolesische Armee und eine Vielzahl weiterer lokaler Milizen blutige Feuergefechte austragen \u2013 trotz verhandelter Friedensabkommen und mit einer Vielzahl ziviler Opfer und Menschenrechtsverletzungen, v.a. an Frauen.<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> Angesichts solcher Zust\u00e4nde wurde durch verschiedene Stimmen lautstark der R\u00fcckzug der Rad-WM aus Ruanda und damit Afrika gefordert. Nicht nur sei es zu unsicher f\u00fcr die Fahrerinnen und Fahrer und seien die Transportkosten f\u00fcr die Teams enorm, sondern man unterst\u00fctze auch ein autorit\u00e4res Regime beim \u201eSportswashing\u201c. Sogar das Europaparlament forderte mit Blick auf den Ostkongo-Konflikt im Februar in einem Entschlie\u00dfungsantrag die Rad-WM in Ruanda abzusagen, \u201ewenn Ruanda seinen Kurs nicht \u00e4ndert\u201c.<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> Hier mag man doch als lupenreine\/r Europ\u00e4erin und Europ\u00e4er schnell und gut und gerne zustimmen: Kein Sportevent in einem solchen Land! So oberfl\u00e4chlich, so gut \u2026<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Willkommen auf dem rauen, ethischen Kopfsteinpflaster<\/p>\n<p>Betrachtet man n\u00e4mlich den Sachverhalt sowie den Kontext n\u00e4her, wird die Sache sehr schnell komplexer. Ein R\u00fcckzug der WM aus Ruanda w\u00fcrde zuallererst die Entwicklung des Radsports in Ruanda und ganz Afrika nachhaltig schw\u00e4chen, nicht zuletzt, weil das falsche Narrativ des \u201egef\u00e4hrlichen Kontinents Afrikas\u201c im globalen Ma\u00dfstab nacherz\u00e4hlt wird. Dass aber innerhalb von Ruanda trotz des Konfliktes im Ostkongo f\u00fcr die Sicherheit der Fahrerinnen und Fahrer gesorgt ist, zeigt die seit Jahren erfolgreich stattfindende \u201eTour du Rwanda\u201c als gr\u00f6\u00dftes und wichtigstes Radsportevent Afrikas. Eine Absage tr\u00e4fe auch die afrikanischen Sportverb\u00e4nde hart. Sie unternehmen jedes Jahr gro\u00dfe Anstrengungen mit erheblichen finanziellen Mitteln, damit ihre inzwischen mehr als 110 Profifahrerinnen und -fahrer die n\u00f6tigen Lizenzen und Visa erhalten und ins nicht-afrikanische Ausland reisen k\u00f6nnen. Es w\u00e4re ein verheerendes Signal f\u00fcr ganz Afrika, wenn sich die Teams des globalen Nordens nun v.a. aufgrund hoher Transportkosten und \u00fcbersteigerter Ideale nicht nach Ruanda bewegen.<\/p>\n<p>Um hier nicht falsch verstanden zu werden: Es ist gut und richtig, dass Fragen \u00fcber fehlende Presse- und Meinungsfreiheit, Menschenrechtsverletzungen und die Beteiligung Ruandas im Kongokonflikt \u00f6ffentlich diskutiert werden. Es ist gut, wenn durch internationale Sportevents \u00fcber die Politik vor Ort und das globale Common Good diskutiert wird. Doch wie so oft ist auch hier genaues Hinsehen gefragt \u2013 und wer sich mit der Geschichte Ruandas und der DR Kongo auseinandersetzt, der wird mit Blick auf vermeintliche ethische Eindeutigkeiten schnell dem\u00fctig. Wer n\u00e4her hinschaut, erf\u00e4hrt \u00fcber den Genozid an den Tutsi durch Hutu im Jahr 1994 und seine Auswirkungen auf das ganze Gebiet der Gro\u00dfen Seen bis in die Gegenwart hinein. Der erf\u00e4hrt \u00fcber die von der kongolesischen Regierung unterst\u00fctzte Miliz FDLR, die bis heute aus Hutu-Genozid\u00e4ren besteht und vom Kongo aus revisionistische und genozidale Ideen bis nach Ruanda hinein verbreitet. Der erf\u00e4hrt \u00fcber die viel zu oft verschwiegene Mitschuld Europas am gegenw\u00e4rtigen Konflikt \u2013 es waren deutsche und belgische Kolonialm\u00e4chte, die das zerst\u00f6rerische ethnische Spaltungsdenken zwischen Hutu und Tutsi nachhaltig befeuerten; es war die gro\u00dfe Radsportnation Frankreich, die 1994 nach der Befreiung des Landes den Hutu-T\u00e4tern ihre Flucht ins kongolesische Exil \u00fcberhaupt erst erm\u00f6glichte. Und wer n\u00e4her hinschaut, der erf\u00e4hrt \u00fcber eine aus liberal-demokratischer Perspektive zwar nicht perfekte, aber doch beachtliche Stabilit\u00e4t und Entwicklung, die das Land Ruanda seit den Tr\u00fcmmern des Genozids in kurzer Zeit zur\u00fcckgelegt hat. Kurz: Wer genau hinschaut, erf\u00e4hrt sehr schnell von all den Graut\u00f6nen fernab des Schwarz-Wei\u00df-Denkens.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Den Frieden kontextsensibel und im Prozess denken<\/p>\n<p>Wer alles verdammt, was nicht den h\u00f6chsten Idealen einer guten, gerechten und freien Gesellschaft entspricht, k\u00f6nnte nicht nur ganz schnell ortlos in der Welt werden, sondern k\u00f6nnte trotz bester Absichten Konflikte sogar versch\u00e4rfen. Denn mit lupenreiner wei\u00dfer Weste lassen sich die komplexen Realit\u00e4ten, allt\u00e4glichen K\u00e4mpfe und fragilen Konflikt- und Friedensprozesse der Menschen und Gesellschaften vor Ort nicht wahrnehmen. Gut gemeinte Ideale wirken so zerst\u00f6rerisch, denn sie bedenken nicht die verheerenden Folgewirkungen ihrer gesinnungsethischen Entscheidungen und f\u00fchren so zu noch mehr Entfremdung und Konflikt zwischen allen Beteiligten.<\/p>\n<p>Damit sind wir mitten im Feld der theologischen Friedensethik angekommen. Man k\u00f6nnte meinen, dass auch die theologische Friedensethik mit ihrem Leitbild eines \u201eGerechten Friedens\u201c und seinen vier Sachdimensionen \u201eSchutz vor Gewalt\u201c, \u201eAbbau von Ungleichheiten\u201c, \u201eF\u00f6rderung von Freiheit\u201c und \u201eUmgang mit Pluralit\u00e4t\u201c eine idealistische Friedensethik ist. In dieser Lesart w\u00fcrde alles, was nicht vollumf\u00e4nglich den vier Dimensionen entspricht, dem Frieden abtr\u00e4glich sein. Und tats\u00e4chlich wurde in der theologischen Friedensethik der Vergangenheit zu wenig diskutiert, wie sich die vier Sachdimensionen eigentlich in der konkreten Lebenswirklichkeit operationalisieren lassen \u2013 und zwar auch in nicht-demokratischen Kontexten wie Autokratien, Transformationsgesellschaften oder Minderheitenregimen. Eine realistische Friedensethik wird sich also verst\u00e4rkt damit auseinandersetzen m\u00fcssen, dass der Verwirklichung der vier Sachdimensionen kein Automatismus unterliegt und sie in konkreten Kontexten ungleichzeitig und spannungsvoll verlaufen wird. Eine zukunftsf\u00e4hige theologische Friedensethik sollte damit mehr denn je betonen: Das Leitbild des Gerechten Friedens ist nicht idealistisch, sondern kontextsensibel und prozessual gedacht. Theologisch ist hervorzuheben, dass der Mensch in der bleibend erl\u00f6sungsbed\u00fcrftigen Welt den Gerechten Frieden niemals aus sich heraus und vollumf\u00e4nglich schaffen wird. Der Gerechte Friede gilt damit als Orientierungspunkt auf rauem Kopfsteinpflaster, auf dem ethische G\u00fcter und Ideale zuweilen auch in Spannung zueinander stehen werden. Je nach Kontext und Situation muss hier verantwortungsethisch abgewogen werden \u2013 nicht einfach zwischen \u201egut\u201c und \u201eb\u00f6se\u201c, sondern oft zwischen \u201eschlecht\u201c, \u201eweniger schlecht\u201c und \u201eannehmbar\u201c. Auf dieser Linie gilt es dann auch verst\u00e4rkt zu reflektieren, ob und inwiefern entwicklungspolitische Programme, kirchliche Kooperationen oder sportliche Gro\u00dfevents mit und in autorit\u00e4ren Regierungen ethisch legitimierbar sind. Die Rad-WM in Ruanda l\u00e4sst jedenfalls Stimmen und Geschichten h\u00f6rbar und sichtbar werden, die nur selten im Fokus der globalen Aufmerksamkeit stehen. Sie f\u00f6rdert nachhaltig den afrikanischen Radsport und l\u00e4sst im besten Falle Machtasymmetrien zwischen Nord und S\u00fcd sichtbar werden. Nicht zuletzt befeuert sie den globalen Diskurs um Menschenrechte im Angesicht des komplexen Friedens- und Konfliktkontextes im Gebiet der Gro\u00dfen Seen. Die Rad-WM in Ruanda abzusagen, w\u00e4re ein klassischer Fall westlicher Arroganz und Bigotterie. Wer hier mit gro\u00dfen Idealen und einer wei\u00dfen Weste agieren m\u00f6chte, wird mehr zerst\u00f6ren als er aufbaut.<\/p>\n<p>            <img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns=\" http:=\"\" width=\"250\" height=\"374\" class=\"wp-post-image wp-image-68552\" title=\"Maximilian Schell\" alt=\"Maximilian Schell\" data-lazy- data-lazy- data-lazy-src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Schell_Foto_klein-683x1024-250x374.jpeg\"\/>    <\/p>\n<p>Maximilian Schell ist Postdoktorand am Lehrstuhl f\u00fcr Systematische Theologie, Ethik und Fundamentaltheologie an der Evangelisch-Theologischen Fakult\u00e4t der Ruhr-Universit\u00e4t Bochum. Er forscht zur Friedensethik, Medizinethik und Wissenschaftsethik, ist Mitautor der neuen EKD-Friedensdenkschrift und bereist Ruanda und das Gebiet der Gro\u00dfen Seen im Zuge seiner Forschung seit mehr als 10 Jahren. Er ist leidenschaftlicher Radfahrer und wird im September die Teams in den Stra\u00dfen Kigalis anfeuern.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Mehr Infos zum Radsport in Afrika lassen sich auf den Homepages der Teams \u201eBikeAid\u201c, \u201eTeam Africa Rising\u201c und \u201eTeam Amani\u201c finden: <a href=\"https:\/\/www.bikeaid.de\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">https:\/\/www.bikeaid.de<\/a>; <a href=\"https:\/\/teamafricarising.org\/author\/pwsadmin\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">https:\/\/teamafricarising.org\/<\/a>; <a href=\"https:\/\/www.teamamani.com\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">https:\/\/www.teamamani.com<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Vgl. den Amnesty Bericht \u201eDRC: \u201aThey said we would die\u2018. M23 and Wazalendo abuses in Eastern Congo\u201c, Research Briefing Amnesty International, August 2025, abrufbar unter: <a href=\"https:\/\/www.amnesty.ch\/de\/laender\/afrika\/demokr-rep-kongo\/dok\/2025\/neuer-amnesty-bericht-dokumentiert-gruppenvergewaltigungen-entfuehrungen-und-toetungen\/democratic-republic-of-congo_they-said-we-would-die.pdf\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">https:\/\/www.amnesty.ch\/de\/laender\/afrika\/demokr-rep-kongo\/dok\/2025\/neuer-amnesty-bericht-dokumentiert-gruppenvergewaltigungen-entfuehrungen-und-toetungen\/democratic-republic-of-congo_they-said-we-would-die.pdf<\/a> (letzter Abruf am 05.09.2025).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Europ\u00e4isches Parlament, Gemeinsamer Entschlie\u00dfungsantrag RC-B10-0102\/2025, Ziff. 29. Abrufbar unter <a href=\"https:\/\/www.europarl.europa.eu\/doceo\/document\/RC-10-2025-0102_DE.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">https:\/\/www.europarl.europa.eu\/doceo\/document\/RC-10-2025-0102_DE.html<\/a> (letzter Abruf am 05.09.2025).<\/p>\n<p>Beitragsbild: Maico Amorim, unsplash.com<\/p>\n<p>                    <a href=\"#\" rel=\"nofollow\" onclick=\"window.print(); return false;\" title=\"Printer Friendly, PDF &amp; Email\"><br \/>\n                    <img decoding=\"async\" class=\"pf-button-img\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns=\" http:=\"\" alt=\"Print Friendly, PDF &amp; Email\" style=\"width: 66px;height: 24px;\" data-lazy-src=\"https:\/\/www.europesays.com\/afrika\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/print-button-nobg.png\"\/><br \/>\n                    <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"In wenigen Tagen starten die UCI Road World Championships in Ruanda. 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